Deutsche Bahn legt Halbjahresbilanz vor +++Ferrari hat Absatzziel für erstes Elektroauto „Luce“ schon erreicht +++ Procter & Gamble wird vorsichtiger +++ Der Newsblog.

Qualcomm-Chef Cristiano Amon: „Wir geben lediglich die erheblichen Kostensteigerungen weiter, die wir verzeichnen.“ Foto: Imago, Picture Alliance
Heidelberg Materials hat im zweiten Quartal dank einer anziehenden Nachfrage die Gewinnprognose für das Gesamtjahr konkretisiert. Der Umsatz stieg stärker als am Markt erwartet um sechs Prozent auf 6,04 Milliarden Euro, wie der Baustoffkonzern am Donnerstag mitteilte. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs (RCO) erhöhte sich um vier Prozent auf 1,09 Milliarden Euro und lag damit leicht über der Analystenprognose von 1,06 Milliarden Euro.
Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand nun einen Betriebsgewinn zwischen 3,40 und 3,65 Milliarden Euro und senkte damit das obere Ende der Spanne geringfügig. Die Nachfrage im Bausektor werde sich weiter stabilisieren, erklärte der Hersteller von Zement und Beton.
Zur Profitabilität trug darüber hinaus das laufende Sparprogramm bei, das nach Unternehmensangaben bislang Einsparungen von 440 Millionen Euro einbrachte. Bis Ende des Jahres soll das Ziel von 500 Millionen Euro übertroffen werden.
Die krisengebeutelte Deutsche Bahn hat Medienberichten zufolge im ersten Halbjahr 2026 schwarze Zahlen im Kernbereich geschrieben – zum ersten Mal seit sieben Jahren. Der bundeseigene Konzern habe mit seinem eigentlichen Hauptgeschäft im Zeitraum von Januar bis Juni ein Plus im dreistelligen Millionenbereich erzielt, berichteten „
Bild„ und
„Spiegel“ in der Nacht. Das Unternehmen teilte auf Nachfrage mit, sich vor der offiziellen Bekanntgabe der Kennzahlen heute Vormittag nicht dazu zu äußern.
Dank eines florierenden Geschäfts mit Elektroautos ist Renault in den ersten sechs Monaten in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Umsatz stieg um 9,4 Prozent auf 30,25 Milliarden Euro, wie der französische Autobauer am Mittwoch mitteilte. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 700 Millionen Euro, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Milliardenverlust angefallen war. Der Absatz von reinen Elektroautos sprang um 47,6 Prozent in die Höhe. Damit war jeder fünfte verkaufte Neuwagen des Konzerns ein E-Auto.
Mit den Zahlen übertraf Renault die Erwartungen der Analysten beim Umsatz und der operativen Marge, verfehlte sie jedoch beim Nettogewinn. Die operative Marge sank zwar von 6,0 Prozent im Vorjahr auf 5,2 Prozent, lag damit jedoch über den Prognosen. Für das Gesamtjahr 2026 bestätigte das Unternehmen sein Margenziel von 5,5 Prozent.
Dank eines starken Halbleitergeschäfts hat Samsung in der Nacht starke Zahlen vorgelegt. Der Umsatz stieg – angetrieben von wachsender Nachfrage nach Speicherchips und höheren Preisen – binnen Jahresfrist um 130 Prozent auf 171,5 Billionen Won (103,5 Milliarden Euro), der Betriebsgewinn auf 89,5 Billionen Won (54 Milliarden Euro). Der Reingewinn belief sich auf 71,5 Billionen Won (43,2 Milliarden Euro).
kann die hohen Investitionen in Rechenzentren im Bereich Künstliche Intelligenz (KI) weiter mit steigenden Umsätzen ausgleichen. Der Softwarekonzern gab am Mittwoch dank einer boomenden Cloud-Sparte ein Quartalsergebnis über Markterwartungen bekannt.
Beim Facebook-Konzern
Metamehren sich die Anzeichen, dass der beschleunigte Ausbau von Angeboten rund um Künstliche Intelligenz (KI) die Bilanz belastet. Meta verfehlte die Erwartungen gleich auf mehreren Ebenen. Allein das Kerngeschäft entwickelte sich im abgelaufenen Quartal weiter erfreulich.
Der US-Chiphersteller Qualcomm hat die Anleger mit einem verhaltenen Gewinnausblick auf das vierte Quartal enttäuscht. Die Aktien des Unternehmens gaben am Mittwoch im nachbörslichen Handel um mehr als drei Prozent nach. Qualcomm rechnet für das laufende Vierteljahr mit einem bereinigten Gewinn zwischen 2,05 und 2,25 Dollar je Aktie. Analysten hatten laut LSEG-Daten im Schnitt 2,36 Dollar erwartet. Als Gründe nannte der Konzern gestiegene Kosten in der gesamten Lieferkette sowie einen stärker als erwarteten Umsatzrückgang mit Produkten von Apple aufgrund von Lieferengpässen.
Um die Margen wieder auf das gewohnte Niveau zu heben, plane Qualcomm ab dem 1. September Preiserhöhungen, sagte Konzernchef Cristiano Amon der Nachrichtenagentur Reuters. Der Anteil von Qualcomm-Komponenten beim nächsten iPhone werde wegen der Lieferengpässe deutlich unter die bisher geschätzten 20 Prozent fallen.
Im abgelaufenen dritten Quartal sank der Umsatz in der für Smartphones zuständigen Handset-Sparte um 20 Prozent auf 5,09 Milliarden Dollar. Der gesamte Konzernumsatz fiel um vier Prozent auf 9,95 Milliarden Dollar, übertraf damit jedoch die Erwartungen. Der bereinigte Gewinn verfehlte mit 2,21 Dollar je Aktie die Prognosen von 2,23 Dollar knapp.
Procter & Gamble (P&G) blickt wegen der anhaltenden Konsumflaute vorsichtiger auf das neue Geschäftsjahr. Der US-Konsumgüterkonzern prognostizierte am Mittwoch für das im Juli beginnende Geschäftsjahr 2026/27 ein Umsatzwachstum von einem bis drei Prozent, nach 3,3 Prozent im Jahr davor. Analysten hatten im Schnitt mit einem Plus von 2,7 Prozent gerechnet. Höhere Lebensmittel- und Benzinpreise sowie die anhaltende Inflation belasten das Budget von Verbrauchern mit geringerem Einkommen, die vermehrt zu günstigeren Alternativen greifen. Zudem leidet der Hersteller von Marken wie Tide oder Gillette unter gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten infolge des US-Kriegs mit Iran. Die P&G-Aktie verlor im vorbörslichen US-Handel rund drei Prozent.
Im abgelaufenen vierten Geschäftsquartal stieg der Umsatz um 1,5 Prozent auf 21,20 Milliarden Dollar, verfehlte jedoch die Markterwartungen von 21,38 Milliarden Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag mit 1,43 Dollar knapp über den Analystenprognosen von 1,41 Dollar, wie aus Daten der LSEG hervorgeht. Während das Kosmetikgeschäft mit einem Absatzplus von drei Prozent zulegte, stagnierte das Absatzvolumen insgesamt. Der Konzern rechnet für das Geschäftsjahr 2027 mit einer Belastung von rund einer Milliarde Dollar durch höhere Rohstoff-, Energie- und Transportkosten.
Der französische Luxusgüterkonzern Hermès ist im zweiten Quartal auch wegen der Erholung des Tourismus in seinem Heimatmarkt wieder etwas stärker gewachsen. Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 6,7 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro, teilte der Hersteller von Luxuslederwaren am Mittwoch mit. Im ersten Quartal hatte das Plus noch bei sechs Prozent gelegen.
Die wichtige Lederwarensparte, die fast die Hälfte der Erlöse ausmacht, wuchs um zehn Prozent und verfehlte damit die Analystenerwartungen von 10,8 Prozent knapp. Die Hermes-Aktien fielen am Vormittag um 2,5 Prozent. In diesem Jahr haben sie bereits 20 Prozent an Wert verloren.
Der heiße Sommer in Europa hat die Nachfrage nach Wasser angekurbelt und dem französischen Lebensmittelkonzern Danone ein unerwartet kräftiges Umsatzplus beschert. Der Erlös kletterte im zweiten Quartal auf vergleichbarer Basis um 4,2 Prozent, wie der Anbieter der Wassermarken Evian und Volvic am Mittwoch mitteilte. Analysten hatten mit einem Plus von 3,7 Prozent gerechnet. Allein die Wassersparte verzeichnete dank der hohen Temperaturen einen Zuwachs von 4,7 Prozent.
Der bereinigte Betriebsgewinn legte im ersten Halbjahr auf 1,85 (Vorjahr: 1,81) Milliarden Euro zu, was einer Marge von 13,3 Prozent entspricht und die Prognosen der Experten ebenfalls leicht übertraf.
Der Autobauer Porsche erwartet trotz des anhaltend schwachen China-Geschäfts keinen erneuten Gewinneinbruch in diesem Jahr. Das Unternehmen bekräftigte am Mittwoch die Jahresprognose eines Umsatzes von 35 bis 36 Milliarden Euro (Vorjahr: 36,3 Milliarden Euro) und einer operativen Rendite von 5,5 bis 7,5 Prozent (1,1 Prozent).
Wie bereits von Volkswagen am Freitag mitgeteilt, stieg der Betriebsgewinn trotz weiteren Absatzrückgangs im ersten Halbjahr um 30 Prozent auf 1,35 Milliarden Euro. Bei leichtem Umsatzrückgang verbesserte sich die Rendite um gut zwei Prozentpunkte auf 7,8 Prozent. Der Nettogewinn stieg fast um 50 Prozent auf 1,07 Milliarden Euro.
Ein starkes Geschäft in Spanien und Brasilien hat Telefonica zu einem überraschend deutlichen Gewinnplus verholfen. Das bereinigte operative Ergebnis sei im zweiten Quartal um 6,4 Prozent auf 2,93 Milliarden Euro gestiegen, teilte der spanische Telekomkonzern am Mittwoch mit. Daher werde der Cashflow im Gesamtjahr währungsbereinigt voraussichtlich um mehr als drei Prozent wachsen. Bislang hatte das Unternehmen einen Anstieg von mehr als zwei Prozent prognostiziert.
Ein Belastungsfaktor für die Konzernbilanz war erneut der Umbau von Telefonica Deutschland. Die Rückstellungen hierfür drückten den Reingewinn um 265 Millionen Euro auf 473 Millionen Euro. „Unsere Transformation wird uns im Verlauf des kommenden Jahres zurück auf den Wachstumspfad bei Umsatz und Betriebsergebnis führen“, betonte Markus Rolle, Finanzchef von Telefonica Deutschland. Das Unternehmen will unter anderem 1100 Stellen durch ein Abfindungsprogramm abbauen.
Der Online-Gebrauchtwagenhändler Auto1 hat im zweiten Quartal bei Umsatz und Ergebnis kräftig zugelegt. Der Absatz kletterte um rund ein Fünftel auf 240.298 Fahrzeuge, wie das MDax-Unternehmen am Mittwoch mitteilte.
Die Berliner steigerten den Umsatz gar um fast ein Viertel auf 2,4 Milliarden Euro. Vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Sondereffekten zog der Gewinn um 38,4 Prozent auf 58,6 Millionen Euro an und traf damit in etwa die Erwartungen von Experten. Für das Gesamtjahr bleibt Auto1-Chef Christian Bertermann bei seiner Prognose.
Der Windkraftanlagenbauer Nordex hat im zweiten Quartal gestützt auf einen gestiegenen Auftragseingang deutlich mehr verdient. Das operative Ergebnis (Ebitda) kletterte auf 224 Millionen Euro von 108 Millionen Euro, wie das Hamburger Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Die Ebitda-Marge verbesserte sich auf 10,3 Prozent von 5,8 Prozent. Der Auftragseingang kletterte um 32 Prozent auf 3,1 Gigawatt.
Das Unternehmen bestätigte seine Prognose für das Gesamtjahr. „Für die zweite Jahreshälfte konzentrieren wir uns weiterhin auf die konsequente Umsetzung unseres Geschäfts und die Fortschritte auf dem Weg zu unserem mittelfristigen Margenziel“, erklärte Konzernchef José Luis Blanco
Die Online-Apotheke Redcare hat im zweiten Quartal Umsatz und operatives Ergebnis stärker gesteigert als erwartet. Der Umsatz sei im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um ein Fünftel auf 853 Millionen Euro geklettert, teilte das im Juni in den SDax abgestiegene Unternehmen am Mittwoch in Sevenum mit.
Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 63 Prozent auf knapp 30 Millionen Euro zu. Damit übertraf das Unternehmen bei beiden Werten die Erwartungen der Experten. Zudem wurde die erst Mitte Juni erhöhte Prognose bestätigt.
Der Vermögensverwalter DWS hat im zweiten Quartal dank Zuflüssen vor allem im Geschäft mit passiven Indexfonds ein Rekordvolumen beim verwalteten Vermögen erreicht. Die Kundengelder stiegen bis Ende Juni auf den neuen Höchststand von 1,19 Billionen Euro, teilte die Deutsche-Bank-Tochter am Mittwoch in Frankfurt mit.
Einschließlich der Cash-Produkte sammelte die DWS im abgelaufenen Jahresviertel frische Gelder von 24,8 Milliarden Euro ein. Im gesamten ersten Halbjahr beliefen sich die Zuflüsse auf 35,8 Milliarden Euro. „Die DWS hat im zweiten Quartal wieder an Tempo zugelegt, angetrieben von den strategischen Anpassungen, die wir Anfang des Jahres vorgenommen hatten“, sagte Konzernchef Stefan Hoops.
Trotz des Neugeschäfts ging der Gewinn im zweiten Quartal im Vergleich zum Vorquartal zurück. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn sank um zehn Prozent auf 237 Millionen Euro. Die Erträge schrumpften um sechs Prozent auf 773 Millionen Euro. Das Unternehmen begründete dies mit einer im ersten Quartal verbuchten Performancegebühr im Infrastruktur-Bereich.
Deutsche Bank auf Rekordkurs – Markterwartungen übertroffen
Die Deutsche Bank hat vor allem dank guter Geschäfte ihrer Investmentbank im zweiten Quartal den Gewinn gesteigert und damit die Erwartungen des Marktes übertroffen. Deutschlands größtes Bankhaus verdiente im zweiten Quartal vor Steuern 2,68 Milliarden Euro und damit elf Prozent mehr als im Vorjahr, wie es am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Die Erträge legten um neun Prozent auf rund 8,5 Milliarden Euro zu. Analysten hatten eigentlich mit einem Rückgang beim Gewinn vor Steuern auf 2,27 Milliarden Euro und Erträgen von nur 8,09 Milliarden Euro gerechnet.
„Unsere Rekordergebnisse im zweiten Quartal wurden von einer starken Wachstumsdynamik und konsequenter Kostendisziplin getragen“, bilanzierte Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing. Die Bank sei zuversichtlich, ihre Ziele für 2028 sogar übertreffen zu können. Die Bank will angesichts der steigenden Gewinne eigene Aktien für 500 Millionen Euro zurückkaufen.
Der Gewinn vor Steuern legte im Quartal um 59 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro zu, die Erträge stiegen um 19 Prozent.
Der südkoreanische Chipproduzent SK Hynix hat im Zuge des boomenden Geschäfts mit Künstlicher Intelligenz (KI) erneut Rekordgewinne eingefahren. Da das Unternehmen die Erwartungen der Experten verfehlte und zudem deutlich höhere Investitionen ankündigte, brach die seit Wochen unter Druck stehende Aktie kräftig ein.
In seinem Bericht über das zweite Quartal meldete das Techunternehmen einen Betriebsgewinn von 60,6 Billionen Won (umgerechnet rund 36,5 Milliarden Euro) für die Monate April bis Juni - so viel wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht das einer Steigerung von 557 Prozent. Damit setzt das Unternehmen seinen seit Jahren nahezu ununterbrochenen Wachstumskurs fort.
Die Schweizer Großbank UBS hat im ersten Quartal 2026 dank anziehender Erträge deutlich mehr verdient. Der Vorsteuergewinn kletterte um 64 Prozent auf 3,59 Milliarden Dollar, wie der weltgrößte globale Vermögensverwalter für Millionäre und Milliardäre am Mittwoch mitteilte.
Dank des florierenden Wertpapierhandels konnte die Investmentbank den Vorsteuergewinn auf den Rekordwert von 1,16 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln. Der konzernweite Nettogewinn stieg um 17 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar, obwohl die Bank statt der Steuergutschrift im Vorjahr nun eine Steuerbelastung verbuchte. Damit übertraf das Institut die Analystenerwartungen. Einer vom Unternehmen selbst erhobenen Umfrage zufolge hatten die Experten einen Nettogewinn von 2,39 Milliarden Dollar geschätzt.
Davon sollen auch die Aktionäre profitieren. In den kommenden drei Monaten will der Konzern eigene Titel im Volumen von mindestens einer Milliarde Dollar zurückkaufen. Bis Mitte 2027 peilt der Konzern Rückkäufe von insgesamt drei Milliarden Dollar an.
Der Bergbaukonzern Rio Tinto hat dank einer starken Nachfrage aus Datenzentren und strikter Kostenkontrolle den höchsten bereinigten Halbjahresgewinn seit vier Jahren erzielt. Der Gewinn stieg in den sechs Monaten bis Ende Juni um 43 Prozent auf 6,85 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Damit wurden die Erwartungen von Analysten getroffen. Rio Tinto kündigte zudem die höchste Zwischendividende seit vier Jahren von 2,11 Dollar je Aktie an. Die Aktie des weltgrößten Eisenerz-Produzenten legte daraufhin um 3,6 Prozent zu.
Der Konzern profitiert von einer strategischen Neuausrichtung unter Vorstandschef Simon Trott, der seit einem Jahr im Amt ist. Mehr als die Hälfte des Gewinns stammt inzwischen aus anderen Geschäftsbereichen als dem traditionellen Kerngeschäft Eisenerz. „Wir sehen Verschiebungen bei der zugrundeliegenden Nachfrage bei praktisch all unseren Rohstoffen“, sagte Trott. Vor allem die zunehmende Nachfrage von Datenzentren und aus dem Bereich der Elektrifizierung treibe den Bedarf an Kupfer und Lithium. Dies zeigte sich auch in den Zahlen: Während das bereinigte Ergebnis (EBITDA) in der Kupfersparte um 84 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar nach oben schoss, ging es im Eisenerzgeschäft um ein Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar zurück.
Der weltgrößte Getränke-Abfüllanlagenhersteller Krones setzt auf anziehende Umsätze im zweiten Halbjahr. Grundlage dafür sei der Auftragseingang, der in den ersten sechs Monaten des Jahres um 4,5 Prozent gestiegen sei, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Neutraubling bei Regensburg mit. Die Kunden seien weiter bereit zu investieren, betonte Krones.
Der Umsatz hinkte mit einem währungsbereinigten Plus von 1,8 Prozent auf 2,71 Milliarden Euro noch hinter dem Ziel für das Gesamtjahr her, mit dem Krones währungsbereinigte Zuwächse von drei bis fünf Prozent in Aussicht gestellt hat. Die Produktion sei mit einem Auftragsbestand von gut 4,3 Milliarden Euro bis Ende des Jahres weitestgehend ausgelastet.
Der Chipentwickler NXP Semiconductors hat mit seiner Umsatzprognose für das laufende Quartal die Erwartungen übertroffen. Grund dafür sei eine robuste Nachfrage nach Halbleitern für die Autoindustrie, den Industriesektor und Rechenzentren, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Für das dritte Quartal rechnet NXP mit einem Umsatz zwischen 3,65 und 3,85 Milliarden Dollar. Der Mittelwert liegt damit über der durchschnittlichen Schätzung der Analysten von 3,69 Milliarden Dollar, wie aus Daten der LSEG hervorgeht. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 3,89 und 4,32 Dollar liegen, während Experten mit 3,98 Dollar gerechnet hatten.
Im abgelaufenen zweiten Quartal stieg der Umsatz um 19 Prozent auf 3,50 Milliarden Dollar und übertraf damit ebenfalls die Prognosen. Der bereinigte Gewinn lag bei 3,61 Dollar je Aktie.
RWE hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigener Einschätzung die Markterwartungen übertroffen und hebt seine Prognosen bis 2027 an. Der Versorger sprach am Dienstag von einer starken operativen Performance und positiven Einmaleffekten.
Für das zweite Halbjahr würden zusätzliche Gewinnbeiträge aus der aufgestockten Beteiligung an Amprion und höheren Commodity-Preisen erwartet. „Auf dieser Basis erhöht RWE die Ergebnisprognose für die Geschäftsjahre 2026 und 2027.“ Im laufenden Jahr werde nun ein bereinigtes Ebitda von 5,750 bis 6,350 (bisher 5,2 bis 5,8) Milliarden Euro und ein bereinigtes Nettoergebnis von 1,950 bis 2,450 (bisher 1,550 bis 2,050) Milliarden Euro erwartet.
Im kommenden Jahr solle das bereinigte Ebitda 6,7 bis 7,3 (bisher 6,2 bis 6,8) Milliarden Euro und das bereinigte Nettoergebnis auf 2,2 bis 2,7 (1,9 bis 2,4) Milliarden Euro erreichen. Das bereinigte Nettoergebnis für das erste Halbjahr 2026 nannte das Unternehmen mit 1,257 Milliarden Euro.
Der US-Autobauer Ford hat dank einer robusten Preisgestaltung und Verbesserungen im Kerngeschäft zum zweiten Mal in diesem Jahr seine Gewinnprognose angehoben. Die Aktien stiegen im nachbörslichen Handel am Dienstag um rund sieben Prozent. Für das Gesamtjahr 2026 rechnet der Konzern nun mit einem operativen Gewinn (Ebit) von zehn bis elf Milliarden Dollar, wie Ford mitteilte. Bislang lag das Ziel bei 8,5 bis 10,5 Milliarden Dollar.
Im abgelaufenen zweiten Quartal übertraf der bereinigte Gewinn mit 42 Cent pro Aktie die Erwartungen der Analysten, die LSEG-Daten zufolge bei 35 Cent gelegen hatten. Der Umsatz betrug 48,3 Milliarden Dollar. Unter dem Strich verbuchte Ford jedoch einen Nettoverlust von 1,3 Milliarden Dollar, der auf die Auflösung eines Gemeinschaftsunternehmens mit SK On zurückzuführen ist. Der operative Kerngewinn stieg im zweiten Quartal um knapp 20 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar. Eine starke Nachfrage in den USA half dabei, Kosten für Zölle auszugleichen.
Der Chipentwickler NXP Semiconductors hat mit seiner Umsatzprognose für das laufende Quartal die Erwartungen übertroffen. Grund dafür sei eine robuste Nachfrage nach Halbleitern für die Autoindustrie, den Industriesektor und Rechenzentren, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Für das dritte Quartal rechnet NXP mit einem Umsatz zwischen 3,65 und 3,85 Milliarden Dollar. Der Mittelwert liegt damit über der durchschnittlichen Schätzung der Analysten von 3,69 Milliarden Dollar, wie aus Daten der LSEG hervorgeht. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll zwischen 3,89 und 4,32 Dollar liegen, während Experten mit 3,98 Dollar gerechnet hatten.
Im abgelaufenen zweiten Quartal stieg der Umsatz um 19 Prozent auf 3,50 Milliarden Dollar und übertraf damit ebenfalls die Prognosen. Der bereinigte Gewinn lag bei 3,61 Dollar je Aktie.
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