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Behörden-Apps: Nur mäßige Zufriedenheit mit digitaler Verwaltung

Дата публикации: 21-07-2026 05:41:55

Laut einer Studie nutzen 42 Prozent der Österreicher einmal pro Woche digitale Regierungsdienste.

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Zusammenfassung
  • Die Österreicherinnen und Österreicher sind mit digitalen Verwaltungsservices laut BCG-Studie nur mäßig zufrieden und liegen damit etwa im internationalen Durchschnitt.
  • 42 Prozent nutzen digitale Regierungsdienste mindestens einmal pro Woche, aber nur 40 Prozent berichten von einer problemfreien Nutzung.
  • 70 Prozent haben eine neutrale bis positive Einstellung zu KI im öffentlichen Sektor, wünschen sich bei komplexen Entscheidungen aber menschliche Kontrolle.

Die Österreicherinnen und Österreicher sind mit den digitalen Verwaltungsservices nur mäßig zufrieden. Das zeigt eine Studie der Boston Consulting Group (BCG). Demnach nutzen 42 Prozent der Befragten digitale Regierungsdienste mindestens einmal pro Woche. 70 Prozent haben außerdem eine neutrale bis positive Einstellung zu KI.

Für die internationale Studie „Digital Government Citizen Survey 2026“, die alle zwei Jahre erstellt wird, wurden 48.500 Personen aus 44 Ländern - darunter vorwiegend OECD-Länder - online befragt, die sich als regelmäßige Internet-Nutzer sehen. In Österreich waren das 509 im Zeitraum Februar und April 2026. Die Schwankungsbreite beträgt dabei fünf Prozent.

Dabei liegen die Ergebnisse der Österreich-Befragung zumeist im globalen Schnitt. International ist die Zufriedenheit mit digitalen Verwaltungsservices in zehn Jahren von 79 Prozent auf 66 Prozent gesunken. In Österreich sei dies ähnlich, konkrete Zahlen werden nicht genannt. Der Rückgang wird etwa auf mangelnde Benutzerfreundlichkeit, technische Fehler und wachsende Ansprüche zurückgeführt, die sich zunehmend an privaten Anbietern orientieren.

Probleme mit Nutzung

In Österreich berichteten nur 40 Prozent der Befragten von einer problemfreien Nutzung der von der öffentlichen Hand bereitgestellten digitalen Dienste. Das liegt leicht unter dem globalen Durchschnitt von 42 Prozent. Außerdem bewerteten nur 23 Prozent digitale Regierungsdienste besser als private digitale Angebote, wie etwa von großen Unternehmen wie Google oder Amazon.

Mit der Verwendung von Künstlicher Intelligenz haben die Österreicherinnen und Österreicher hingegen weniger Probleme. Dass 70 Prozent eine neutrale bis positive Einstellung zu KI im öffentlichen Sektor haben, entspricht laut Studie dem globalen Durchschnitt und zeigt eine wachsende Akzeptanz. Allerdings wünschen sich 65 Prozent menschliche Kontrolle bei komplexen Entscheidungen, während sie KI für einfache Aufgaben akzeptieren.

Agenturen, bea  |  21.07.2026, 7:41

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