Prinz Harry hat bei seiner Initiative Travalyst einen neuen Direktor: Graham Miller. Dieser äußerte sich in der Vergangenheit negativ über Vielflieger und bringt Harry damit in Erklärungsnot.
Prinz Harry hat bei seiner Initiative Travalyst einen neuen Direktor: Graham Miller. Dieser äußerte sich in der Vergangenheit negativ über Vielflieger und bringt Harry damit in Erklärungsnot.
Graham Miller ist der neue Direktor von Tralvalyst, der Umweltorganisation von Prinz Harry (41). Der Experte vertritt schon seit Jahren beim Thema Fliegen eine extrem strenge Haltung. In der Vergangenheit setzte er häufige Flugreisen mit Fahrten unter Alkoholeinfluss gleich, wie ein Bericht der britischen Zeitung „Daily Mail“ zeigt.
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Der neue Direktor äußerte sich bereits vor einigen Jahren sehr deutlich über den gesellschaftlichen Wandel bei Flugreisen. „Es gab eine Zeit, in der man mondän wirkte, wenn man montags erwähnte, dass man gerade aus Mailand oder New York zurückgeflogen war“, sagte Miller im Jahr 2020, als er als Dozent an der Universität von Surrey tätig war. „Heute ist das so, als würde man damit prahlen, dass man fünf Pints getrunken hat und betrunken Auto gefahren ist.“ Diese Haltung sorgt nun für Aufsehen.
Prinz Harry, der gerade erst in England zu Besuch gewesen war, gründete das Öko-Unternehmen Travalyst im Jahr 2019, um umweltfreundlichen Tourismus zu fördern – im Juli desselben Jahres betonte er noch öffentlich, dass jede einzelne Entscheidung und jeder Fußabdruck einen Unterschied mache.
Fast zeitgleich gerieten er und seine Ehefrau Meghan (44) jedoch wegen der Nutzung von Privatjets in die Schlagzeilen. Dem Bericht zufolge nutzte das Paar im August 2019 innerhalb von nur elf Tagen viermal ein privates Flugzeug, unter anderem für eine Reise zu Sir Elton John nach Nizza. Der Herzog von Sussex verteidigte sich später damit, dass niemand perfekt sei und jeder sich verbessern könne.
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Trotz seiner Rede vor den Vereinten Nationen im Jahr 2022, in der er warnte, dass der Klimawandel „unseren Planeten verwüstet“, nutzte der Royal auch in den Folgejahren mehrmals Privatmaschinen. So flogen Harry und Meghan, die angeblich direkt auf eine Scheidung zusteuern sollen, im Jahr 2023 in nur 40 Minuten von einem Flugplatz nahe ihrer Villa in Kalifornien nach Las Vegas, um ein Konzert der Popsängerin Katy Perry zu besuchen.
Im selben Jahr reisten sie in einer Falcon 7X über eine Distanz von rund 3200 Kilometern von New Jersey auf die exklusive Karibikinsel Canouan und flogen anschließend weiter nach Atlanta, Georgia. Harry betonte in der Vergangenheit, dass solche Flüge gelegentlich notwendig seien, um die Sicherheit seiner Familie zu gewährleisten. Miller lenkt den Fokus nun erneut auf diesen Widerspruch.
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