Die Osterreisewelle rollt durch Österreich. Das Sozialministerium warnt Reisende aktuell eindringlich davor, Tiere oder tierische Produkte mitzunehmen.
Die Osterreisewelle rollt durch Österreich. Das Sozialministerium warnt Reisende aktuell eindringlich davor, Tiere oder tierische Produkte mitzunehmen.
Zu Ostern verbringen viele Urlauber aus aller Welt ihren Urlaub in Österreich oder fahren auf dem Weg zu anderen Ferienzielen durch das Land. Das österreichische Sozialministerium hat nun alle Reisenden davor gewarnt, Tiere und tierische Produkte mitzunehmen, wie "Heute" berichet. Dies berge "erhebliche Gefahren für die Tier- und öffentliche Gesundheit".
"Die Einschleppung gefährlicher Tierkrankheiten wie Tollwut, Maul- und Klauenseuche oder Afrikanische Schweinepest kann schwerwiegende Folgen für ganz Österreich haben. Bitte informieren Sie sich über geltende Vorschriften, bevor Sie mit Tieren reisen oder tierische Produkte mitbringen", schreibt Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig aktuell auf der Homepage des österreichischen Sozialministeriums.
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Vor allem in Regionen nahe der EU-Außengrenzen tritt Tollwut weiterhin vermehrt auf. Da es sich hierbei um eine lebensbedrohliche Erkrankung handelt, die auch auf den Menschen übertragbar ist, dürfen Tiere – insbesondere Welpen – keinesfalls ohne Information der zuständigen Behörden aus dem Ausland mitgenommen werden, heißt es in der Warnung weiter.
Tiere aus dem Ausland verfügen demnach häufig nicht über den erforderlichen Impfschutz. "Infektionen ziehen zudem umfangreiche behördliche Maßnahmen wie Abklärungen, Quarantäneanordnungen sowie Schutzmaßnahmen nach sich", so das Sozialminsterium.
Das besonders dramatische an der Tollwut ist, dass sich die Symptome der Krankheit unter Umständen erst sehr spät bemerkbar machen. Sind die ersten Anzeichen für eine Rabies ersichtlich, ist es meistens bereits zu spät. Sobald die Krankheit ausgebrochen ist, verläuft sie nahezu immer tödlich.
Unbegründet ist die österreichische Warnung nicht: Am 10. Februar 2026 wurde laut dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in Rheinland-Pfalz bei einem aus der Russischen Föderation eingeführten jungen Hund eine Infektion mit dem Rabiesvirus (RABV) amtlich festgestellt.
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