Im Oktober 2022 stand die Sportwelt unter Schock, als sich der Schweizer Ex-Biathlet Simon Hallenbarter mit nur 43 Jahren das Leben nahm. Drei ehemalige Staffel-Kollegen haben sein Grab nun besucht, um die nachträgliche Verleihung eines olympischen Diploms für die Winterspiele 2010 in Vancouver zu feiern.

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Im Oktober 2022 stand die Sportwelt unter Schock, als sich der Schweizer Ex-Biathlet Simon Hallenbarter mit nur 43 Jahren das Leben nahm. Drei ehemalige Staffel-Kollegen haben sein Grab nun besucht, um die nachträgliche Verleihung eines olympischen Diploms für die Winterspiele 2010 in Vancouver zu feiern.
Nach der Disqualifikation der russischen Staffel rückten die Schweizer nachträglich auf Rang acht vor, wofür sie am vergangenen Samstag im Rahmen einer kleinen Zeremonie ein offizielles Diplom erhielten. Die damaligen Protagonisten Thomas Frei, Matthias Simmen und Benjamin Weger nahmen es in Goms entgegen, auch ihre früheren Betreuer waren vor Ort.
Die Anwesenden nutzten die Gelegenheit, um dem vierten Staffel-Teilnehmer von 2010, Schlussläufer Simon Hallenbarter, zu gedenken, der sich 2022 das Leben genommen hatte. Bei einem Besuch an seinem Grab wurde der Eidgenosse im Beisein seines Vaters German gewürdigt.
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Hallenbarter hatte seine Karriere einst im Ski-Langlauf begonnen und war 2002 ins Lager der Biathleten gewechselt. Dort machte er sich mit einigen Achtungserfolgen einen Namen.
Neben seinen drei Teilnahmen an den Olympischen Spielen qualifizierte sich der Schweizer zudem insgesamt für acht Weltmeisterschaften. Im Biathlon-Weltcup schaffte er zehn Mal den Sprung unter die Top Ten.
Hallenbarters Biathlon-Karriere endete 2014Seine besten Resultate verbuchte Hallenbarter in der Weltcupsaison 2008/09. Dort beendete er den Sprint im Rahmen der WM in Pyeonchang als Neunter. In der Sprint-Gesamtwertung schaffte er damals den Sprung unter die besten 25.
Nach zwölf Jahren im Biathlon-Weltcup beendete Hallenbarter im Jahr 2014 seine aktive Karriere und übernahm im Anschluss das Sportgeschäft seines Onkels Koni, selbst ehemaliger Weltklasse-Langläufer.
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