Schock-Erlebnis für Sophie Chauveau: Bei einer Radtour ist die französische Biathletin schwer gestürzt, ein Krankenhausaufenthalt war die Folge. Auslöser des Unfalls war ein Hund.

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Schock-Erlebnis für Sophie Chauveau: Bei einer Radtour ist die französische Biathletin schwer gestürzt, ein Krankenhausaufenthalt war die Folge. Auslöser des Unfalls war ein Hund.
Am Donnerstagmorgen hatte sich Sophie Chauveau aufs Rad gesetzt, um zwei Tage vor ihrer geplanten Ankunft im Trainingslager der französischen Biathlon-Nationalmannschaft der Frauen in Premanon nochmal den Kopf freizubekommen.
Doch der Ausflug der Staffelweltmeisterin von 2024 endete früher als gedacht - und äußerst schmerzhaft. "Bei einer Abfahrt lief mir ein freilaufender Hund direkt vor das Rad, als ich gerade um die Kurve kam, und es kam zum Zusammenstoß", schrieb Chauveau bei Instagram.
Die 27-Jährige weiter: "Zuerst schlug mein Kopf auf dem Boden auf (zum Glück trug ich einen Helm), doch der Rest meines Körpers folgte. Ich verlor das Bewusstsein und kam anschließend in die Notaufnahme …"
Dort erhielt Chauveau eine gute und eine schlechte Nachricht. Denn wie durch ein Wunder blieben die Knochen heile, es wurden keine Brüche festgestellt. Dafür aber eine schwere Gehirnerschütterung, deren Ausheilung laut der Skijägerin "einige Zeit in Anspruch nehmen wird", sowie weitere kleinere Blessuren.
Erwartungsgemäß fehlt Chauveau nun beim Trainingslager der Nationalmannschaft, das am Samstag begonnen hat. Ihr wurde Schonung verordnet. "Viel Ruhe, Erholung und eine schrittweise Rückkehr, wenn die Zeit reif ist", fasste sie ihre Pläne für die kommenden Wochen zusammen.
Vom IBU-Cup in den Biathlon-WeltcupChauveau hatte die vergangene Saison zunächst im zweitklassigen IBU-Cup begonnen, wo sie zwei Siege im Sprint (Lenzerheide) und im kurzen Einzel (Arber) einfahren konnte.
Bei den Europameisterschaften in Sjusjöen räumte sie insgesamt drei Medaillen ab: Im Sprint und Verfolger wurde sie Dritte, mit der Frankreich-Staffel holte sie sogar Gold.
Im letzten Weltcup-Trimester rückte Chauveau dann in den A-Kader Frankreichs auf, kam so im finnischen Kontiolahti (32. Platz im Einzel), im estnischen Otepää (Platz 37 im Sprint und 38 im Verfolger) sowie im norwegischen Oslo (Platz 55 im Sprint und 48 im Verfolger) zum Einsatz.
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