Frankreichs Top-Star Justine Braisaz-Bouchet bereitet sich abseits der Nationalmannschaft auf die Biathlonsaison 2026/27 vor. Das bringt einige Herausforderungen mit sich, vor allem finanzieller Natur. Die Olympiasiegerin zahlt für ihren Alleingang im wahrsten Sinne des Wortes einen hohen Preis.

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Frankreichs Top-Star Justine Braisaz-Bouchet bereitet sich abseits der Nationalmannschaft auf die Biathlonsaison 2026/27 vor. Das bringt einige Herausforderungen mit sich, vor allem finanzieller Natur. Die Olympiasiegerin zahlt für ihren Alleingang im wahrsten Sinne des Wortes einen hohen Preis.
Im zweiten Jahr in Folge wird sich Justine Braisaz-Bouchet abseits der französischen Nationalmannschaft auf die Saison vorbereiten. Das verkündete die Biathlon-Olympiasiegerin vor wenigen Tagen offiziell. In diesem Zuge gab sie zudem einen Ausrüster-Wechsel bekannt. Statt mit Fischer-Skiern wird die 29-Jährige künftig mit Rossignol-Equipment laufen.
Dass ihr zeitlich begrenzter Abschied aus dem Nationalteam einige Herausforderungen mit sich bringt, hat Braisaz-Bouchet in einem "L'Équipe"-Interview verraten. Dort rechnete sie unter anderem vor, was ihr Alleingang im vergangenen Sommer gekostet hat.
Biathlon-Star Braisaz-Bouchet zahlt "für alles""Ich zahle für alles", sagte die Französin. Dies sei ihre freie Entscheidung gewesen. "Ich verlasse mich auf meine Partner, die meine Situation ganz genau kennen. [...] Letztes Jahr hat mich das persönliche Training 30.000 Euro gekostet. Auch dieses Jahr habe ich alles selbst gebucht", plauderte sie aus. Wie hoch die Kosten in diesem Sommer sein werden, wisse sie noch nicht genau. Auch, weil noch nicht feststeht, wie groß der Anteil ist, den ihre persönlichen Sponsoren stemmen werden.
Neben der finanziellen Hürde hat ihr Ausstieg noch einen weiteren Haken, wie Braisaz-Bouchet weiter erklärte.
"Ich hoffe, dass ich beim letzten Trainingscamp im November wieder zur Gruppe stoßen kann. Ich absolviere meine Vorbereitung ohne die Unterstützung des Staffs, obwohl ich immer noch Mitglied des französischen Teams bin. Wenn man für das A-Team ausgewählt wurde, ist man für die ersten beiden Weltcuprennen normalerweise geschützt", erklärte die Französin, die diesen Schutz womöglich nicht mehr genießt und laut eigener Aussage ein Gespräch mit Sportchef Stéphane Bouthiaux suchen werde, um einen "genaueren Rahmen" für ihre Rückkehr abzustecken.
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