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Murenabgänge nach Starkregen in Tirol: Gasthaus evakuiert

Дата публикации: 03-08-2026 10:22:28

Gewitter mit Starkregen führten am Sonntag zu vereinzelten Murenabgängen, die Feuerwehren im Bezirk Kufstein rückten zu rund 70 Einsätzen aus.

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Zusammenfassung
  • Gewitter mit Starkregen, teils Sturm und Hagel führten am Sonntag in Tirol zu vereinzelten Murenabgängen und kleinräumigen Überflutungen.
  • In der Kundler Klamm musste nach einem Murenabgang ein Gasthaus evakuiert werden, verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden.
  • Die Feuerwehren im Bezirk Kufstein verzeichneten rund 70 Einsätze, während auch Straßen in Pfafflar und bei Bach durch Muren bzw. Erdrutsche betroffen waren.

Gewitter mit Starkregen und teils Sturm sowie Hagel haben am Sonntagnachmittag und frühen Abend in Tirol lokal zu vereinzelten Murenabgängen und kleinräumigen Überflutungen geführt. 

Eine Mure ging etwa auf die Hahntennjochstraße (L 246) bei Pfafflar (Bezirk Reutte) nieder. Die Passstraße bleibe voraussichtlich bis Montagabend gesperrt, hieß es am Vormittag. In der Kundler Klamm im Bezirk Kufstein verzeichnete man ebenfalls einen Murenabgang.

Seit Montagvormittag ist die Hahntennjochstraße von Imst aus wieder bis zur Passhöhe befahrbar, informierte das Land Tirol. Eine Überquerung des Passes sei jedoch noch nicht möglich. Man würde damit rechnen, dass die Aufräumarbeiten noch bis Montagabend im Gange sein werden.

Gäste in Kundler Klamm evakuiert

In der Kundler Klamm mussten unterdessen einige Gäste aus einem Gasthaus evakuiert werden. Verletzt wurde - wie auch bei den anderen Unwetterereignissen - niemand. An der Garage und am Wohnhaus des Gasthauses entstand Schaden in vorerst unbekannter Höhe, berichtete die Polizei. Die Zufahrt wurde gesperrt.

Die Feuerwehren im Unterländer Bezirk Kufstein rückten zwischen 18.00 Uhr und 19.30 Uhr zu rund 70 Einsätzen aus. Es galt vor allem Wasserschäden bzw. Überflutungen in Kellern, Gebäuden und Unterführungen Herr zu werden sowie umgestürzte Bäume aus dem Weg zu räumen. Betroffen waren mehrere Gemeinden, ein Gutteil der Einsätze musste jedoch in Kundl absolviert werden, hieß es. In der Gemeinde brach auch ein Teil der Gemeindestraße im Bereich Weinberg ab, wodurch die dortige Gas- und Stromleitung freigelegt wurde. Die Straße war vorerst beidseitig gesperrt.

Weitere Erdrutsche

Aus dem Außerfern wurde indes laut Exekutive auch ein Erdrutsch auf die L27 bei Bach gemeldet. Feuerwehr und Straßenmeisterei waren am Abend mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Und in Landeck trat gegen 17.00 Uhr der sogenannte „Köterbach“ im Bereich der Bachunterführung der Tiroler Straße (B 171) über die Fahrbahn. Die gesamte Bundesstraße stand unter Wasser und war für den gesamten Verkehr während der Aufräumarbeiten rund zwei Stunden lang gesperrt.

Agenturen, sif  |  03.08.2026, 12:22

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