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Rote Zahlen: Packers-CEO läutet die Alarmglocken

Дата публикации: 25-07-2026 10:43:16

Die einzige ohne Besitzergruppe auskommende NFL-Franchise muss sich womöglich umsehen. Green-Bay-Packers-CEO und Präsident Ed Policy hat drei Tage vor dem jährlichen Treffen der Anteilseigner die Alarmglocken geläutet.

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Die einzige ohne Besitzergruppe auskommende NFL-Franchise muss sich womöglich umsehen. Green-Bay-Packers-CEO und Präsident Ed Policy hat drei Tage vor dem jährlichen Treffen der Anteilseigner die Alarmglocken geläutet. 

Der Grund? Es liegt das erste Jahr seit 1990 hinter den Packers - die Pandemiejahre ausgenommen -, in dem ein operativer Verlust vorlag. Gegenüber steht diese Tatsache einem Nettogewinn von 132,5 Millionen Dollar, der vor allem auf 133,6 Millionen Dollar an außerbetrieblichen Erträgen zurückzuführen sei. 

Dazu gehören etwa die Einnahmen des Verkaufs des NFL Networks an ESPN, wobei jedes der 32 Teams 453,2 Millionen Dollar erhielt. Der Verlust in Green Bay liegt in der Höhe von rund einer Million Dollar. Einnahmen in Höhe von 753 Millionen Dollar stehen Ausgaben von 754,1 Millionen Dollar entgegen. 

Den Ausgaben-Anstieg von 18,7 Prozent erklärte Policy durch den Anstieg der Spielergehälter. Micah Parsons wurde im vergangenen Jahr mit einem Vierjahresvertrag über 188 Millionen Dollar ausgestattet. Außerdem hatte es Auszahlungen an einige Spieler gegeben, die später getradet wurden.

"Wir haben keinen Geldautomaten, der den anderen Teams zur Verfügung steht", sagte Policy am Freitag. Dementsprechend sei die Franchise angehalten, zukünftig mehr Einnahmen zu generieren, anstatt auf einen einzelnen Besitzer oder eine Besitzergruppe verweisen zu können. "Wir alle wissen, dass die Kosten steigen, um in der NFL konkurrenzfähig zu bleiben. Andere Teams haben eine Kapitalquelle, die uns nicht zur Verfügung steht", lautete das Fazit des Packers-Präsidenten. Dazu zähle etwa der Verkauf von Minderheitsanteilen. 

Die Packers sind die einzige Franchise in den US-Sportligen, die in öffentlicher Hand liegt. Rund 540.000 Aktionäre besitzen zusammen mehr als fünf Millionen Aktien. Kein Aktionär darf mehr als vier Prozent der stimmberechtigten Anteile halten. So wird die Franchise von einem Board of Directors und einem Executive Committee geleitet. 

Artikel zur Verfügung gestellt von undrafted - new digital home of US sports, die neue Informationsplattform für alle Fans der NFL, NBA, NHL und MLB. undrafted ist als App verfügbar für iOS und Android. Weitere Informationen unter www.undrafted.ai.

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