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Wegen Borkenkäferbefalls: Böbinger „Weiße Station“ wird abgebaut

Дата публикации: 28-01-2025 15:15:00

Das zur Remstal-Gartenschau 2019 erstellte Kunstwerk im Park am alten Bahndamm muss weichen. Rund 30 Fichten sind betroffen.

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Stand: 28.01.2025, 16:15 Uhr

Von: David Wagner

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Die "Weiße Station" muss abgebaut werden.

Die "Weiße Station" muss abgebaut werden. © me

Das zur Remstal-Gartenschau 2019 erstellte Kunstwerk im Park am alten Bahndamm muss weichen. Rund 30 Fichten sind betroffen.

Böbingen. Jetzt ist es offiziell: Das zur Remstal-Gartenschau 2019 im Park am alten Bahndamm installierte Kunstwerk „Weiße Station“ muss weg: Der Böbinger Gemeinderat stimmte am Montagabend (27.1.) mehrheitlich für den Abbruch.

Fichten mit Borkenkäfer befallen

Wie Bürgermeister Jürgen Stempfle erläuterte, seien die das Kunstwerk haltende Fichten mit Borkenkäfern befallen. Somit könne die Gemeinde die Sicherheit nicht mehr gewährleisten. Eine mögliche Option, die Bäume zwar zu fällen und das Kunstwerk an Stahlträgern aufzuhängen, sei beim Ortstermin mit zwei Experten verworfen worden.

Soll der Boden bleiben?

Es sei lediglich noch die Frage, ob der Unterbau mit der Stahlumrandung gleich mit abgetragen werden solle. Gemeinderat Otto Betz plädierte dafür, diesen zunächst zu belassen. Er sei schon in Gesprächen mit jemandem, der vielleicht eine kreative Idee für das Bodenstück haben könnte. Das sah Manfred Gold kritisch. Was bliebe, wenn man die Bäume entferne? Entweder Stümpfe, was nicht gut aussähe. Oder man müsse alles mit den Wurzeln herausreißen, dann bliebe nichts von dem Bodenstück übrig. Dem widersprach Betz mit dem Hinweis, dass die Fachfirma technisch in der Lage sei, die Wurzeln „herauszufräsen“, ohne den Boden zu beschädigen.

„Ein Stück weit traurig“

Grundsätzlich meinte Bürgermeister Stempfle, der Abbruch der „Weißen Station“ mache ihn „ein Stück weit traurig“. Zwar habe man von Anfang an gewusst, dass das Kunstwerk nicht für die Ewigkeit bestimmt sei. Auf zehn Jahre habe man aber eigentlich schon gehofft. Sie sei von der Bevölkerung recht gut angenommen worden, zum Beispiel habe es einige standesamtliche Trauungen darunter gegeben. „Es bleibt uns aber nichts anderes übrig“, so Stempfle.

Der Gemeinderat beschloss bei einer Gegenstimme von Manfred Gold, zunächst nur die Entfernung der kranken Bäume und der Station, ohne den Boden, in Auftrag zu geben. Erledigen soll das die Spezialfirma AHS Service für rund 7800 Euro. Das gefällte Holz von 30 Bäumen verbleibe im Eigentum der Gemeinde. 

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