Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Smartphone trotz Sperre angreifbar: Die Gefahr steckt in der SIM

Дата публикации: 11-08-2026 12:45:00

Manipulierte SIM-Karten können Smartphones angreifen – teils sogar bei gesperrtem Gerät. Forscher zeigen, wie die neue Angriffsmethode funktioniert.

Основное содержимое страницы с новостью.

Die stan­dardi­sierte Funk­tiona­litt von SIM-Karten stellt offenbar ein Sicher­heits­risiko fr moderne mobile Kommu­nika­tions­gerte dar, einschlie­lich Anwendungen im Bereich des Internets der Dinge (IoT). Das berichtet die University of Birmingham.

Forscher der britischen Universitt haben gezeigt, wie mani­pulierte SIM-Karten Smartphones, Ladegerte fr Elek­trofahr­zeuge und ange­schlos­sene Gerte kapern knnen.

Angriff erfolgt ber das Mobilfunk-Modem

SIM-Karten, die als Sicher­heits­elemente zur Verbindung von Gerten mit einem Mobil­funk­netz dienen, knnen bei Kompro­mittie­rung erhebliche Sicher­heits­risiken darstellen. Eine mani­pulierte SIM-Karte kann Angreifern ermglichen, Infor­mationen ber ein Gert zu sammeln, dessen Verbindung zu stren und als Einfallstor fr weitere Cyber­angriffe zu dienen. Forscher warnen: Manipulierte SIM-Karten knnen Handys kapern Forscher warnen: Manipulierte SIM-Karten knnen Handys kapern
Bild mit KI erstellt
Auf der USENIX WOOT Conference on Offensive Tech­nolo­gies 2026 in Baltimore prsen­tierten die Forscher der Universitt Birmingham ihre Ergebnisse und enthllten eine neue Angriffs­flche, die bsartigen und kompro­mittierten SIM-Karten ausgesetzt ist.

Eine Funktion namens Proactive SIM ermglicht es einer SIM-Karte, eine begrenzte Anzahl spezieller Befehle direkt an das Modem eines Gerts zu senden. Einer dieser Befehle erlaubt es der SIM-Karte, die Ausfhrung sogenannter AT-Befehle anzufordern dieselben Befehle, die seit den 1980er Jahren zur Steuerung und Konfi­gura­tion von Modems verwendet werden.

Auch Ladegerte fr Elek­trofahr­zeuge betroffen

Tomasz Piotr Lisowski und Dr. Marius Muench arbeiteten mit Kristian Covic vom IT-Sicher­heits­unter­nehmen Fuzzware zusammen, um das CATana-Toolkit zu entwickeln, mit dem die Gefahren von AT-Befehlen, die von SIM-Karten ausgehen, auf verschie­denen Gerten untersucht werden knnen.

Die Forscher unter­suchten 26 repr­senta­tive Gerte: 18 Smartphones und acht ber Mobilfunk verbundene IoT-Module, darunter Module, die bli­cher­weise in Ladegerten fr Elek­trofahr­zeuge, Indus­trie­anlagen und vernetzten Autos verbaut sind. Die unter­suchten Gerte waren nicht auf einen bestimmten Hersteller oder ein bestimmtes Betriebs­system beschrnkt.

Nachdem fest­gestellt wurde, dass mehrere analysierte Gerte AT-Befehle aus der SIM-Karte ausfhren wrden, demons­trierten die Forscher mithilfe von CATana die Gefahren der resul­tierenden SIM-AT-Schnitt­stelle und entdeckten dabei mehrere Sicher­heits­lcken.

Das war bei den Angriffen mglich

Beispiele fr Angriffe, die durch eine SIM-AT-Schnitt­stelle ermglicht werden, sind die Reak­tivie­rung deak­tivierter Debug-Schnitt­stellen oder die Exfil­tration sensibler Infor­mationen, wie z. B. der eindeutigen Kennung eines Gerts. Auch das Senden von Nachrichten oder Initiieren von Anrufen war mglich.

Darber hinaus konnten die Forscher durch den Hack beliebige Befehls­ausfh­rungs­funk­tionen auf dem Kommu­nika­tions­prozessor eines Opfers erlangen. Ein Gert kann auch dazu gezwungen werden, von einer sicheren 4G-Verbindung auf ltere und weniger sichere 2G-Netze zurck­zufallen. Schlielich war es mglich, das betroffene Gert herun­terzu­fahren oder die Mobil­funk­kommu­nika­tion vollstndig zu deak­tivieren.

Dr. Marius Muench, Assis­tenz­professor fr Informatik an der Universitt Birmingham, sagte: „Das Faszi­nierende daran ist, dass die proaktiven Fhigkeiten einer SIM-Karte und die daraus resul­tierende Angriffs­flche in den technischen Spezi­fika­tionen fr die zellulare Kommu­nika­tion explizit definiert sind, was zu spezi­fika­tions­konformen Angriffen fhrt.“

Vier Angrei­fersze­narien

Aufbauend auf ihren frheren Arbeiten hebt das Forschungs­team vier Angrei­fersze­narien hervor, die zu bsartigen oder kompro­mittierten SIM-Karten und eSIMs fhren, untermauert durch Prze­denz­flle aus realen Vorfllen: Fern­angreifer nutzen Schwach­stellen in der SIM-Software aus, physische Angreifer tauschen die SIM-Karte des Opfers aus oder instal­lieren ein Hardware-Implantat, kompro­mittierte "Provider" miss­brau­chen die Fern­verwal­tungs­funk­tionen fr SIM-Karten oder Angreifer entlang der Lieferkette mani­pulieren SIM-Karten whrend der Herstellung oder des Vertriebs.

Die Forscher weisen darauf hin, dass die Risiken von AT-Befehlen, die von der SIM-Karte ausgehen, insbe­sondere fr IoT-Gerte wie Indus­trie­anlagen, Fahr­zeug­systeme oder Router relevant sind, da diese oft stark abgesichert sind und nur wenige Schnitt­stellen offenlegen. Das Vorhan­densein einer SIM-AT-Schnitt­stelle knnte daher als uner­wartetes Einfallstor fr weitere Angriffe auf das betroffene Gert dienen.

Die Studie geht auch auf das allge­meinere Risiko proaktiver SIM-Karten ein, die Gerte von Opfern in ber­wachungs­instru­mente verwandeln knnen. Im Vorfeld der Verf­fent­lichung entdeckten die Forscher, dass eine mani­pulierte SIM-Karte auf neueren Android-Gerten das Telefon dazu zwingen kann, eine vom Angreifer kontrol­lierte Website ohne jegliche Benut­zerinter­aktion zu ffnen, selbst wenn das Telefon gesperrt ist.

SIM-Funktionen: veraltete Tech­nolo­gien?

Die Forscher argu­mentieren, dass viele proaktive SIM-Funktionen veraltete Tech­nolo­gien seien, die ausschlie­lich fr unpro­blema­tische SIM-Karten entwickelt wurden. Da sich Technologie und Bedro­hungs­spek­trum jedoch weiter­entwi­ckeln, seien viele dieser Funktionen nicht mehr notwendig und wrden unntige Sicher­heits­risiken bergen.

Die Forscher begngten sich nicht damit, die Sicher­heits­lcken zu finden. Sie kontak­tierten auch die GSM Association (GSMA) sowie betroffene Chip- und Ger­teher­steller, um die gefundenen Probleme anzugehen.

Dr. Muench fasst zusammen: „Die Zusam­menar­beit mit den betroffenen Unternehmen und der GSMA war hervor­ragend. Unsere Meldungen wurden ernst genommen, und wichtige Hersteller stellten ihren Kunden Software-Updates und Sicher­heits­konfi­gura­tionen zur Verfgung. Davon werden Milliarden zuknftiger SIM-fhiger Gerte weltweit profitieren, darunter Smartphones, vernetzte Fahrzeuge, Zahlungs­termi­nals, Router, kritische Infra­struk­turen und Ladesysteme fr Elek­trofahr­zeuge.“

Auf die Frage nach zuknftigen Forschungs­arbeiten sagte Tomasz Piotr Lisowski: „Die von uns entdeckten Angriffe kratzen nur an der Oberflche dessen, was mit mani­pulierten SIM-Karten mglich ist. Wir werden weiter daran arbeiten, mehr Angriffs­flchen ffentlich zu machen und hoffen, mit Herstellern und Normungs­gremien zusam­menzu­arbeiten, um die Risiken in heutigen und zuknftigen Gerten zu beheben.“

Viren, Trojaner und andere Schadsoft­ware gibt es mitt­ler­weile auch fr Smart­phones. teltarif.de stellt mgliche Bedro­hungen fr Handys vor und gibt Tipps, wie Sie sich davor schtzen knnen.

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1МВД: мошенники могут получить доступ к приложению банка через sim-карту0010-04-2025
2Найденная в sim-картах уязвимость позволяет следить за абонентами0016-09-2019
3«Цифровой захват»: мошенники начали переоформлять SIM-карты россиян для кражи аккаунтов и денег-2615-05-2026
4Мошенники угрожают смартфонам: количество заражений выросло на 70%-2626-06-2026
5Smartphone sicher nutzen: 7 Profi-Tipps0530-06-2026
6Wurde Ihr Handy gehackt? Machen Sie den Test!07.931-07-2026
7"Ъ": Check Point обнаружила уязвимость смартфонов на Android для фишинговых атак через sms0005-09-2019
8Wurde Ihr Handy gehackt? Machen Sie den Test!0512-07-2026
9Потеря сим-карты: что делать с самозапретами и банковскими приложениями017.4230-07-2026

Классификация: . Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 12.84. Источник: www.teltarif.de.