In der Handball-Bundesliga spielte der THW Kiel unter der Leitung von Filip Jicha die schlechteste Runde seit fast 25 Jahren. Den erhofften Triumph in der European League hat der HBL-Rekordmeister ebenfalls verpasst. Wenig überraschend hatte es Klub-Boss Viktor Szilagyi anschließend vermieden, dem Cheftrainer eine Jobgarantie auszusprechen. Nun ist die Entscheidung über die Zukunft des Tschechen wohl gefallen.

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In der Handball-Bundesliga spielte der THW Kiel unter der Leitung von Filip Jicha die schlechteste Runde seit fast 25 Jahren. Den erhofften Triumph in der European League hat der HBL-Rekordmeister ebenfalls verpasst. Wenig überraschend hatte es Klub-Boss Viktor Szilagyi anschließend vermieden, dem Cheftrainer eine Jobgarantie auszusprechen. Nun ist die Entscheidung über die Zukunft des Tschechen wohl gefallen.
"So etwas ist nie 100 Prozent sicher", hatte THW-Geschäftsführer Viktor Szilagyi unmittelbar nach der Niederlage in Minden mit Blick auf die Zukunft von Cheftrainer Filip Jicha zuletzt verlauten lassen. "Es ist sicherlich zu früh, irgendwelche Prozentzahlen abzugeben. Man muss ein gemeinschaftliches Gefühl entwickeln und die gleichen Ziele verfolgen. Das sind die Themen, die wir jetzt besprechen müssen."
Laut den Informationen des Online-Portals "Handballbase" ist nun klar: Der THW Kiel wird ohne den ehemaligen Weltklasse-Rückraummann in die neue Spielzeit gehen. Demnach habe man sich nach internen Gesprächen dazu entschieden, den Weg mit dem Tschechen nicht fortzusetzen. Jicha hatte den Cheftrainer-Posten an der Förde übernommen, stand eigentlich noch bis Ende Juni 2028 unter Vertrag.
THW Kiel so schlecht wie seit fast 25 Jahren nichtNun folgt aber offenbar die frühzeitige Trennung, die sich in den vergangenen Wochen bereits angebahnt hatte. Lange spielte der THW Kiel im Rennen um die Champions-League-Plätze mit, im Saisonendspurt geht den Zebras aber mächtig der Saft aus. Nach Niederlagen gegen Absteiger GWD Minden und den TBV Lemgo zum Saisonabschluss verpassten die Zebras sogar das europäische Geschäft. Es ist die schlechteste Saison des Vereins seit fast 25 Jahren.
Nach der enttäuschenden Spielzeit hatte Szilagyi angekündigt, im Rahmen einer großen Saisonanalyse gemeinsam mit seiner Co-Geschäftsführerin Anja Niemann und dem Aufsichtsrat über die zukünftige Ausrichtung des Klubs zu sprechen.
Bei dem Zusammenkommen der THW-Bosse wolle man "über alles reden", kündigte der Österreicher im Gespräch mit der Zeitung an: "Wir werden Entscheidungen treffen, wie wir es angehen wollen, wieder um die Spitze der Bundesliga mitzukämpfen. Das wird nicht automatisch." Eine erste Maßnahme scheint nun die angebliche Entlassung von Klub-Ikone Jicha zu sein.
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