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Pentagon ratlos: Gesucht werden „kreative“ Ideen, wie der Irankrieg zu gewinnen ist

Дата публикации: 04-08-2026 09:45:35

Donald Trump und seine Regierung scheinen keinen Ausweg aus dem Konflikt zu finden – und das Pentagon fragt jetzt intern nach Ideen.
Das Pentagon, Schaltzentrale amerikanischer Militärmacht, Heimstatt der klügsten Kriegsstrategen der Welt, ausgestattet mit Ressourcen, von denen die größten Feldherren der Geschichte nicht mal zu träumen gewagt hätten – hat eine Frage an alle, die unter seinem Kommando stehen: Hat irgendjemand … äh … einen Vorschlag? Laut CNN hat ein hochrangiger Pentagon-Beamter vergangene Woche eine E-Mail...
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Das Pentagon, Schaltzentrale amerikanischer Militärmacht, Heimstatt der klügsten Kriegsstrategen der Welt, ausgestattet mit Ressourcen, von denen die größten Feldherren der Geschichte nicht mal zu träumen gewagt hätten – hat eine Frage an alle, die unter seinem Kommando stehen: Hat irgendjemand … äh … einen Vorschlag?

Laut CNN hat ein hochrangiger Pentagon-Beamter vergangene Woche eine E-Mail an eine breite Gruppe von Militäranalysten geschickt und um neue Ideen für den Irankrieg gebeten – der sich für Trumps Regierung zunehmend als taktisches und strategisches Schlamassel entpuppt.

„Wir suchen nach neuen kreativen und unkonventionellen Wegen, um Iran unter Druck zu setzen und zu bestrafen“, schrieb der Beamte laut CNN.

Intern um Ideen gebeten

Natürlich ist das nur eine E-Mail von einem einzigen Beamten – ein winziger Baustein im strategischen Gesamtgefüge des Pentagons. Aber sie ist auch ein Zeichen dafür, dass die Trump-Regierung verzweifelt nach irgendeinem Hebel sucht, um die Lage mit Iran zu wenden. In einer Stellungnahme gegenüber CNN spielte ein Militärsprecher die E-Mail herunter: Ein hochrangiger Offizier habe schlicht seine Untergebenen konsultiert. „Das U.S. Central Command hat eine lange Geschichte des innovativen Denkens und Handelns“, erklärte der Sprecher.

Von dieser Innovation ist derzeit wenig zu spüren. Die Realität ist: Trump sitzt in einer Zwickmühle. Er kann den Konflikt nicht beenden, ohne massive Zugeständnisse zu machen und sein Gesicht zu verlieren – aber er kann auch nach keiner realen Messgröße „gewinnen“, weil Iran nach wie vor zu viele Trümpfe in der Hand hält. Das weiß er selbst. Am Montag ließ er auf Truth Social in einem langen Wutanfall Dampf ab, bezeichnete die iranische Führung als „unglaublich hinterhältig“ und schwadronierte darüber, wer eigentlich die Kontrolle über die Straße von Hormus habe – wobei er den amerikanischen Seeblock als „The United States Wall of Steel“ bezeichnete.

Aus dieser Frustration erwächst ein ziemlich haltloser Revisionismus, der offenbar von Trump selbst ausgeht. Vergangene Woche änderte das Verteidigungsministerium abrupt seine offizielle Verlustliste: Einige der im Irankonflikt gefallenen Soldaten würden nun nicht mehr mitgezählt, da sie während einer technisch geltenden Waffenruhe ums Leben gekommen seien. In den vergangenen fünf Monaten hat Trump immer wieder vollmundig verkündet, der Krieg sei fast vorbei und der Sieg so gut wie sicher – doch die laufenden Verhandlungen sind durch eine neue Gewaltwelle ins Stocken geraten. In den letzten Wochen hat Trump Iran trotz der erwähnten Waffenruhe massiv bombardiert, um das Land zu Zugeständnissen in der Frage der Straße von Hormus zu zwingen. Iran antwortete mit Drohnen- und Raketenangriffen auf Schiffe in der Region sowie auf US-Stützpunkte.

Drohungen gegen Atomanlagen

Es gibt zudem Anzeichen, dass Trump womöglich zu noch drastischeren Mitteln greift. Frühere Drohungen, Irans Kharg Island gewaltsam einzunehmen, hat er inzwischen beiseitegelegt – stattdessen droht er nun damit, den Pickaxe Mountain, einen zentralen Atomstandort, zu zerstören. Bei Trump kann grundsätzlich alles auf dem Tisch liegen, je nach Gemütslage – wobei die internen Militärkommunikationen oben nahelegen, dass allen Beteiligten langsam die Ideen ausgehen.

Alles läuft nach Plan, versichert Trump. „Wir haben einen Konflikt mit Iran, und der entwickelt sich sehr gut“, sagte er am Montag im Oval Office. „Sehr, sehr gut.“

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