Der BVB nimmt Guinness ins Bierportfolio auf. Carsten Cramer erklärt, warum das irische Stout nach Dortmund kommt.
Seit Tagen ist es Gesprächsthema unter den schwarzgelben Fans: Borussia Dortmund erweitert das Bierangebot. Bis mindestens 2031 setzt der Klub auf drei Marken: Brinkhoff‘s, Guinness und DAB. Das teilt der Verein am Mittwoch in einer Pressemitteilung mit.
Brinkhoff‘s bleibe das Stadionbier im Signal Iduna Park. Neu dazu kommt aber Guinness, ein weiterer Millionen-Deal, den die Dortmunder eintüteten. Nach Angaben des Vereins geht das irische Stout damit erstmals eine Partnerschaft mit einem deutschen Profiklub ein. Weil Guinness eine besondere Zapftechnik braucht, werden eigens gefertigte Beerjets installiert. Spätestens zum dritten Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen sollen sie einsatzbereit sein.
„Verbinden Tradition und internationale Ausrichtung“Die dritte Marke im Bunde spielt vor allem außerhalb Dortmunds eine Rolle: Mit DAB arbeitet der BVB seit 2024 auf internationalen Märkten zusammen – bei digitalen Kampagnen, Sondereditionen, Fan-Events und Watch Partys. Auch mit Guinness sind solche Aktionen geplant, etwa bei Auswärtsfahrten in der Champions League.
Carsten Cramer, Sprecher der BVB-Geschäftsführung, sagt in der Mitteilung: „Mit Brinkhoff’s, Guinness und DAB stellen wir unser Bierportfolio langfristig und strategisch auf. Brinkhoff’s steht für unsere Dortmunder Wurzeln, Guinness bringt zusätzliche Vielfalt und eine international bekannte Marke in den Signal Iduna Park und DAB trägt die gemeinsame Dortmunder Herkunft in die Welt. So verbinden wir Tradition, ein attraktives Stadionerlebnis und die internationale Ausrichtung von Borussia Dortmund in einem starken Gesamtkonzept.“
Der Klub erhöht allerdings zur kommenden Saison auch die Bierpreise um 30 Cent, wie diese Redaktion am Dienstag berichtete. Der Literpreis knackt damit erstmals die 11-Euro-Marke. Fällig wird der Aufschlag schon an diesem Samstag (15. August), wenn der BVB die Saison gegen die AS Roma eröffnet. Der Becher Brinkhoffs No. 1 kostet bald 5,50 Euro statt 5,20 Euro.
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