Вход на сайт

Просмотр новости

Найдите то, что Вас интересует

Illegale private Ticketverkäufe: Fans der Toten Hosen erhalten Abmahnungen

Дата публикации: 07-08-2026 08:41:19

Konzerttickets für Stadionshows sind begehrt. Ein aktuelles Beispiel zeigt: Wer eine Karte im Internet weiterverkaufen will, muss vorsichtig sein.

Основное содержимое страницы с новостью.

Es ist gängige – aber moralisch sicher fragwürdige – Praxis: Stehen große Konzerte oder Sportveranstaltungen an, werden Tickets in verschiedenen Stückzahlen gekauft. Aber nicht immer, um sich und seinen Liebsten einen besonderen Abend zu ermöglichen. Sondern auch, um die Tickets zu Wucherpreisen weiterzuverkaufen, auf Online-Plattformen, die für diese Vorgänge nicht vom jeweiligen Veranstalter autorisiert sind.

Mittlerweile gibt es zunehmend Bands, die das Weiterverkaufen von Konzertkarten in ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) nur auf bestimmten Seiten erlauben. Die Missachtung dieses Vertragswerks hatte nach einem Bericht der Rheinischen Post (RP) nun Folgen für Hunderte Fans der Punkband Die Toten Hosen. Die für deren Ticket-Vertrieb zuständige „kauf mich GmbH“ erlaubt den Weiterverkauf – ob mit oder ohne Aufschlag zum Originalpreis – ausschließlich über das Portal TicketSwap. Schon das reine Angebot über andere Seiten wie Viagogo oder Kleinanzeigen.de ist somit illegal – und beim Kartenkauf stimmt jeder Käufer den AGB eben zu. Tickets für Konzerte von Campino & Co. werden dabei schon länger nur noch personalisiert verkauft.

Ticketzweitmarkt: Wie weiterverkauft werden darf, steht oft in den AGBs

Auch interessant
Die Toten Hosen

Die AGB lesen aber bei weitem nicht alle Fans. Seit 2022 verschickte die für Die Toten Hosen zuständige Rechtsanwaltsgesellschaft LDM der RP zufolge mehr als 1000 Abmahnungen. Darin befindet sich eine Aufforderung zum Unterschreiben einer Unterlassungserklärung sowie die Zahlung einer Strafe in mittlerer dreistelliger Höhe. Laut AGB drohen bei Zuwiderhandlung Vertragsstrafen in Höhe von bis zu 2500 Euro. Und die Tickets sind begehrt: Die fast ausschließlich durch Fußballstadien ziehende „Trink aus, wir müssen gehen“-Tour ist bis in den Sommer 2027 hinein fast vollständig ausverkauft.

[Jeden Mittwoch kostenlos in Ihrem Postfach: Unser Kulturnewsletter mit allem Wissenswerten rund um Bühnen, Konzerte, Ausstellungen und Literatur aus dem Ruhrgebiet. Dazu gibt‘s handgemachte Eventtipps. Hier können Sie den Kultur-Newsletter bestellen.]

Bots sind ein großes Problem

Nicht selten handelt es sich bei den Zweitverkäufern um Firmen wie Viagogo, Ticketbande, Ticombo, StubHub oder Vivid Seats. Problem für Fans wie Künstler: Mit automatisierten Computerprogrammen (Bots) kaufen gewerbliche Verkäufer ganze Ticketkontingente in kurzer Zeit auf. „Während ein normaler Fan möglicherweise noch seine Zahlungsdaten eingibt, haben Bots bereits Hunderte oder sogar Tausende Kaufvorgänge durchgeführt”, erklärt die Juristin und Expertin für Ticketvertrieb, Sylle Schreyer-Bestmann.  Der Preisaufschlag kommt nur bei den Zweitverkäufern an, nicht bei den Künstlern. Wirksame Regulierungen gegen den Ticketzweitmarkt gibt es in Deutschland noch nicht.

Auch interessant
Deutsche Rock-Band Die Toten Hosen gastiert auf ihrer "Trink Aus! Wir Müssen Gehen"-Tour in der Merkur Spiel-Arena Düsseldorf

Erst in der Vorwoche wandte sich die Interessenvertretung „Pro Musik“ mit einem offenen Brief an das Bundesjustizministerium. Titel: „Gegen Wucher und Betrug – Tickets dürfen keine Spekulationsobjekte sein“. Unterzeichnet wurde der Brief unter anderem von Stars wie Nina Chuba, Die Ärzte, Lea, Max Giesinger – und auch den Toten Hosen.

Auch interessant
Oftmals würden Fans nicht merken, dass sie sich auf einer Ticketbörse befinden. (Symbolbild)

Die zuständige Ministerin Stefanie Hubig (SPD) kündigte unlängst an, schärfer gegen den Ticketzweitmarkt vorgehen zu wollen: „Ein Blick in andere Länder zeigt: Auch auf nationaler Ebene kann man den Ticketzweitmarkt wirksam regulieren. Diese Möglichkeiten will ich nutzen“, sagte sie der „Bild“. Gleichzeitig müsse aber „der private Weiterverkauf von Tickets möglich bleiben“, ergänzte sie. Das Beispiel Die Toten Hosen zeigt unterdessen: Wer Tickets online anbietet, sollte vorher einen genauen Blick in die AGB werfen. red

Схожие новости

#Наименование новостиТональностьИнформативностьДата публикации
1"Челси" оштрафовал 11 перекупщиков билетов на €183 тыс.0015-08-2019
2Gefälschte Medikamente im Internet: So erkennen Sie Betrug!0608-07-2026
3В Москве участились факты мошенничества при покупке электронных билетов на стендап-шоу0011-03-2021
4МВД проинформировало о мошеннических схемах с топливными картами и талонами07.7412-08-2026
5Эксперты предупредили о возможном росте мошенничества с предложением услуг Дедов Морозов0030-11-2021
6Роскачество рассказало, как выявить признаки мошенничества в Telegram0025-11-2020
7Urgent warning to music lovers over FAKE records: Criminals are selling counterfeit vinyl for thousands - so, would you be able to spot a dupe?05.9401-05-2026
8Vorsicht, Kunde: Rechtliche Fallstricke bei Streaming-Abos und Online-Verträgen-2603-07-2026
9В Пскове оштрафовали организаторов концерта Niletto и Клавы Коки за нарушение эпидрежима0027-05-2021

Классификация: Общество. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 9. Тональность: 0. Информативность: 10. Источник: www.waz.de.