Während der Sommerpause passiert zwar in den Formel-1-Fabriken nicht viel, außerhalb davon werden aber zahlreiche Wechsel-Rädchen in Gang gesetzt. Ein Fahrer verhandelt angeblich schon mit einem konkurrierenden Team über einen Wechsel zur Saison 2027.

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Während der Sommerpause passiert zwar in den Formel-1-Fabriken nicht viel, außerhalb davon werden aber zahlreiche Wechsel-Rädchen in Gang gesetzt. Ein Fahrer verhandelt angeblich schon mit einem konkurrierenden Team über einen Wechsel zur Saison 2027.
Wie das japanische Motorsportportal "Auto Sport Web" berichtet, sieht sich das Management von Cadillac-Pilot Sergio Pérez innerhalb der Formel 1 bereits nach einem neuen Arbeitgeber um. Gespräche mit einem anderen Team werden demnach schon geführt. Sein Ziel: Williams.
Beim britischen Traditionsrennstall ist noch unklar, wie die Cockpitbesetzung in der Saison 2027 aussehen wird. Allen voran Carlos Sainz wird immer wieder mit einem Abschied in Verbindung gebracht. Der Spanier soll mit der sportlichen Entwicklung unter James Vowles höchst unzufrieden sein und sich ebenfalls schon nach Alternativen umsehen.
Cadillac mit schwerer Formel-1-DebütsaisonGanz ähnlich sieht es bei Pérez aus. Die erste Cadillac-Saison in der Formel 1 ist deutlich zäher, als sich die US-Amerikaner das im Vorfeld versprochen hatten. Nach dem jüngsten Aston-Martin-Aufschwung steht Cadillac mittlerweile alleine am Ende der Nahrungskette.
Der Formel-1-Neuling ist schlicht und ergreifend nicht konkurrenzfähig. Zu mehr als Platz 14 reichte es für Pérez an einem Rennwochenende bisher nicht. Dazu ist der MAC-26 ein äußerst unzuverlässiges Auto. Pérez fiel in dieser Saison schon vier Mal aus, Teamkollege Valtteri Bottas sogar fünf Mal. Mehr DNFs hat bislang nur Aston Martin (10) auf dem Konto.
Rätselraten um Pérez-Vertrag bei Aston Martin"Ich glaube, dass niemand im Team glücklich darüber ist, wo wir stehen", hatte sich Pérez in Ungarn zuletzt kritisch zum Status quo seines Teams geäußert.
Was völlig unklar ist: Wie lange Checo beim US-Rennstall überhaupt unter Vertrag steht. Zwar wurde immer wieder von einem mehrjährigen Vertrag gesprochen, offiziell bestätigt hat dies das Team aber nie.
Der Mexikaner könnte für Williams nicht nur aus sportlichen, sondern auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten interessant sein. Pérez hat seit vielen Jahren sehr zahlungskräftige Sponsoren im Rücken, die das fast schon chronisch klamme britische Team sicher nicht ablehnen würde.
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