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Hülkenberg-Kollege in der Kritik

Дата публикации: 26-07-2026 18:10:03

Ungewohnt heikle Situationen beim Überrunden sorgten beim Formel-1-Rennen in Ungarn für Wirbel. Mercedes-Teamchef Toto Wolff und Ex-Pilot Ralf Schumacher nehmen vor allem Nico Hülkenbergs Audi-Kollegen Gabriel Bortoleto ins Visier.

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Ungewohnt heikle Situationen beim Überrunden sorgten beim Formel-1-Rennen in Ungarn für Wirbel. Mercedes-Teamchef Toto Wolff und Ex-Pilot Ralf Schumacher nehmen vor allem Nico Hülkenbergs Audi-Kollegen Gabriel Bortoleto ins Visier.

Der 21-jährige Brasilianer griff in den Kampf ums Podium zwischen Kimi Antonelli und Lewis Hamilton ein, indem er den WM-Führenden so lange aufhielt, bis der siebenmalige Weltmeister von hinten bis auf wenige Zehntelsekunden herangefahren war - eine Szene, die bei Wolff für Kopfschütteln und Wut sorgte.

"Ich ärgere mich über das System mit den Blauen Flaggen, das nicht funktioniert hat. Ich ärgere mich über die Hinterbänkler, die nicht aus dem Weg gehen und einem ein Podium kosten können. Das kann es nicht sein. Bortoleto hat gegen uns verteidigt. Unglaublich! Wenn die vorne an der Spitze fahren, dann möchte ich mal hören, was die sagen, wenn einer so durch die Gegend kurvt", sagte der Häuptling der Silberpfeile bei "Sky".

Wie die FIA bestätigte, gab es technische Probleme, weswegen man in Budapest nicht auf die automatisierten Blauen Flaggen setzen konnte. Geschwenkte Flaggen und manuell von den Streckenwarten bediente Leuchtsignale mussten herhalten.

"Das System hat nicht funktioniert", verteidigte sich Bortoleto gegen die Kritik aus dem Mercedes-Lager. "Ich musste immer warten, bis mein Ingenieur mir etwas sagt."

Formel 1: Ralf Schumacher findet's "echt unsportlich"

In der Situation, als Antonelli und Hamilton hinter ihm fuhren, habe er erst spät einen Hinweis via Funk erhalten, "dass ich sie vorbeilassen soll und ich habe es dann direkt gemacht", betonte der Audi-Pilot. Er ergänzte: "Auf den Bildschirmen hatte ich keine Hinweise auf Blaue Flaggen und in der Mitte der Kurve kann ich ja nicht in den Spiegel gucken."

Bei Ralf Schumacher sorgte diese Erklärung für Unverständnis. "Jeder Fahrer weiß, worum es geht. Man hat seinen Ingenieur, man fragt und schaut auch in den Spiegel. Wenn er mir sagt, er kann nicht in den Spiegel gucken, wenn er fährt, dann ist er überfordert und muss es lassen. Aber das ist echt unsportlich", wetterte der "Sky"-Experte.

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