Nach dem bitteren Aus beim Formel-1-Rennen in Spa hat der Druck auf Mercedes-Pilot George Russell noch einmal zugenommen. Zu WM-Spitzenreiter und Teamkollegen Kimi Antonelli fehlen dem Briten bereits 50 Punkte. Spekulationen darüber, dass nun der junge Italiener teamintern bevorzugt wird und Max Verstappen sein Cockpit für 2027 bekommen könnte, hat der Dritte der Fahrerwertung aber nun eine klare Absage erteilt.

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Nach dem bitteren Aus beim Formel-1-Rennen in Spa hat der Druck auf Mercedes-Pilot George Russell noch einmal zugenommen. Zu WM-Spitzenreiter und Teamkollege Kimi Antonelli fehlen dem Briten bereits 50 Punkte. Spekulationen darüber, dass nun der junge Italiener teamintern bevorzugt wird und Max Verstappen sein Cockpit für 2027 bekommen könnte, hat der Dritte der Fahrerwertung aber nun eine klare Absage erteilt.
George Russell war beim Belgien-GP am vergangenen Wochenende von Position drei aus ins Rennen gegangen, musste sich aber nach der ersten Durchfahrt von Eau Rouge nach hinten orientieren. Auf der Kemmel-Straight fehlte dem Mercedes-Piloten allerdings komplett die Geschwindigkeit. In der anschließenden Schikane kam es zur Berührung mit Lewis Hamilton, die sein vorzeitiges Aus bedeutete.
Unter anderem Ralf Schumacher legte sich nach dem nächsten Ausfall des Briten im "Sky"-Podcast "Backstage Boxengasse" fest, dass "intern klar ist, auf wen Mercedes setzt" - und zwar nicht auf den strauchelnden Russell, sondern auf dessen Teamkollegen Kimi Antonelli, der die Fahrerwertung der Formel 1 anführt. In einem Interview mit der "Sport Bild" reagierte der 28-Jährige auf die Gerüchte.
Russell: "Ich fahre für Mercedes 2027""Das halte ich für Quatsch", sagte er der Sportzeitung, auf eine mögliche Bevorzugung des jungen Italieners angesprochen: "Kimi wird nicht bevorzugt. Schauen Sie: Medien suchen die bestmögliche Story, um die meisten Klicks zu machen und viele Zeitungen zu verkaufen. Wenn sie die Wahrheit schreiben würden, hätten sie vermutlich Probleme, ihre Zielsetzungen zu erreichen."
Russell verfolge nur "allgemeine Nachrichten, aber keine zur Formel 1. Ich kenne die Wahrheit und weiß, welche Wertschätzung ich im Team genieße. Toto Wolff hat keinen Lieblingsfahrer", stellte er klar. Auch darüber, dass seine wechselhaften Leistungen in der Motorsport-Königsklasse dazu führen könnten, dass er sein Cockpit beim Team mit dem Stern verlieren könnte, macht sich der F2-Meister von 2018 keine.
"Ich fahre für Mercedes 2027", kündigte Russell an und legte mit Blick auf die immer wieder aufkommenden Gerüchte, dass Max Verstappen zur neuen Saison zu Mercedes wechseln könnte, nach: "Da ist es das Gleiche: Viele glauben, dass sie die Wahrheit kennen, aber eigentlich tun das nur einige wenige. Ich habe einen Vertrag für nächstes Jahr. Damit ist die Sache erledigt."
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