Bei den Grafikkarten scheint die nächste Preisstufe gezündet worden zu sein. Je nach Markt wurden die Modelle der GeForce-RTX-50-Serie von NVIDIA zwischen 3,0 und 49,7 % alleine im Monat Juli teurer. Eine GeForce RTX 5090 ist aktuell nicht mehr unter 4.400 Euro am Markt zu finden.
Für China scheint sich nun auch eine offizielle Preissteigerung bei den aktuellen Radeon-Modellen anzubahnen. Laut Board-Channel-Quellen (via Videocardz) soll AMD die SEPs (Suggested E-tail Price) der Modelle Radeon RX 9070 XT, Radeon RX 9070, Radeon RX 9070 GRE und Radeon RX 9060 XT für das dritte Quartal angepasst haben. Zwischen 5,6 und 20 % Aufschlag sollen auf die aktuellen Preise hinzukommen. Wie groß der Unterschied zwischen Preisempfehlung und Marktpreis in China ist, ist uns allerdings nicht bekannt.
Bei den Modellen von AMD ist auch im deutschen Markt bereits seit Wochen ein Aufwärtstrend bei den Preisen zu erkennen. Die Radeon RX 9070 XT war in den verschiedenen Modellvarianten Mitte Juli noch ab 650 Euro zu bekommen. Inzwischen sind wir hier bei Preisen von 700 Euro und mehr angekommen. Bei den kleineren Modellen ab der Radeon RX 9070 GRE ist ein solcher Trend bisher nicht derart leicht zu erkennen.{nozuna nzimagefromgallery}043d3a82-0684-11ed-afea-000c2932240f 0{/nozuna nzimagefromgallery}
Aktuell hat AMD weder in den USA noch in Europa eine offizielle Anpassung der Preise vorgenommen.
Bereits in den vergangenen Jahren hatten deutliche Preisaufschläge die Kaufbereitschaft gedämpft. Viele Anwender verschoben Neuanschaffungen oder wichen auf günstigere Modelle aus. Angesichts der aktuellen Entwicklung dürfte sich dieser Trend wiederholen.
Für Hersteller und Handel ergeben sich daraus widersprüchliche Effekte: Zwar steigen mit höheren Preisen zunächst die Umsätze pro verkauftem Produkt, gleichzeitig dürfte aber die Nachfrage sinken. Besonders im preissensiblen Mainstream-Segment könnten Käufer ihre vorhandenen Grafikkarten länger nutzen oder verstärkt auf den Gebrauchtmarkt ausweichen.
Wie nachhaltig die Preissteigerungen sind, hängt von ihren Ursachen ab: Höhere Produktionskosten, Zölle oder Währungseffekte könnten das Preisniveau länger erhöhen, während sich Lieferengpässe oder spekulative Marktreaktionen wieder abschwächen könnten. Setzt sich der Aufwärtstrend fort, dürften jedoch erneut mehr Kaufentscheidungen aufgeschoben werden und das Preis-Leistungs-Verhältnis vieler Modelle weiter an Bedeutung verlieren.[preisneu]4719331357030#####GIGABYTE Radeon RX 9070 XT Gaming OC ICE 16G, 16GB GDDR6, 2x HDMI, 2x DP[/preisneu]
Bei den Grafikkarten scheint die nächste Preisstufe gezündet worden zu sein. Je nach Markt wurden die Modelle der GeForce-RTX-50-Serie von NVIDIA zwischen 3,0 und 49,7 % alleine im Monat Juli teurer. Eine GeForce RTX 5090 ist aktuell nicht mehr unter 4.400 Euro am Markt zu finden.
Für China scheint sich nun auch eine offizielle Preissteigerung bei den aktuellen Radeon-Modellen anzubahnen. Laut Board-Channel-Quellen (via Videocardz) soll AMD die SEPs (Suggested E-tail Price) der Modelle Radeon RX 9070 XT, Radeon RX 9070, Radeon RX 9070 GRE und Radeon RX 9060 XT für das dritte Quartal angepasst haben. Zwischen 5,6 und 20 % Aufschlag sollen auf die aktuellen Preise hinzukommen. Wie groß der Unterschied zwischen Preisempfehlung und Marktpreis in China ist, ist uns allerdings nicht bekannt.
Bei den Modellen von AMD ist auch im deutschen Markt bereits seit Wochen ein Aufwärtstrend bei den Preisen zu erkennen. Die Radeon RX 9070 XT war in den verschiedenen Modellvarianten Mitte Juli noch ab 650 Euro zu bekommen. Inzwischen sind wir hier bei Preisen von 700 Euro und mehr angekommen. Bei den kleineren Modellen ab der Radeon RX 9070 GRE ist ein solcher Trend bisher nicht derart leicht zu erkennen.
Aktuell hat AMD weder in den USA noch in Europa eine offizielle Anpassung der Preise vorgenommen.
Bereits in den vergangenen Jahren hatten deutliche Preisaufschläge die Kaufbereitschaft gedämpft. Viele Anwender verschoben Neuanschaffungen oder wichen auf günstigere Modelle aus. Angesichts der aktuellen Entwicklung dürfte sich dieser Trend wiederholen.
Für Hersteller und Handel ergeben sich daraus widersprüchliche Effekte: Zwar steigen mit höheren Preisen zunächst die Umsätze pro verkauftem Produkt, gleichzeitig dürfte aber die Nachfrage sinken. Besonders im preissensiblen Mainstream-Segment könnten Käufer ihre vorhandenen Grafikkarten länger nutzen oder verstärkt auf den Gebrauchtmarkt ausweichen.
Wie nachhaltig die Preissteigerungen sind, hängt von ihren Ursachen ab: Höhere Produktionskosten, Zölle oder Währungseffekte könnten das Preisniveau länger erhöhen, während sich Lieferengpässe oder spekulative Marktreaktionen wieder abschwächen könnten. Setzt sich der Aufwärtstrend fort, dürften jedoch erneut mehr Kaufentscheidungen aufgeschoben werden und das Preis-Leistungs-Verhältnis vieler Modelle weiter an Bedeutung verlieren.