AMD erweitert sein Angebot an Notebook-Prozessoren um zwei Modelle, die technisch eng mit der Ryzen-AI-400-Serie verwandt sind, aber auf deren namensgebende KI-Einheit verzichten. Der Ryzen 5 439 und der Ryzen 7 449 gehören zur Gorgon-Point-Familie und wurden am 9. August vorgestellt. Auf den Produktseiten des Herstellers ist dabei für keinen der beiden Chips eine NPU aufgeführt.
Damit unterscheiden sich die Neuzugänge primär bei der KI-Beschleunigung von den ähnlich ausgestatteten Ryzen AI 5 Pro 440 und Ryzen AI 7 Pro 450. Deren XDNA-NPU erreicht laut AMD jeweils bis zu 50 TOPS. Beim Ryzen 5 439 und Ryzen 7 449 fehlen entsprechende Angaben vollständig. Passend dazu verzichtet AMD bei der Modellbezeichnung auch auf den Zusatz "Ryzen AI".
Der Ryzen 5 439 kombiniert drei Zen-5-Kerne mit drei kompakteren Zen-5c-Kernen und kommt damit auf insgesamt sechs Kerne. Die Konfiguration entspricht grundsätzlich dem Ryzen AI 5 Pro 440, allerdings fallen die Taktraten etwas niedriger aus. Die Zen-5-Kerne erreichen maximal 4,6 GHz, während das verwandte Pro-Modell bis zu 4,8 GHz schafft. Bei den Zen-5c-Kernen stehen höchstens 3,3 statt 3,5 GHz zur Verfügung.{nozuna nzgallery}23052d26-1583-11f1-8b63-000c2932240f{/nozuna nzgallery}
Eine weitere Einschränkung betrifft den Cache. Während der Ryzen AI 5 Pro 440 über 16 MB L3-Cache verfügt, stattet AMD den Ryzen 5 439 lediglich mit 8 MB aus. Damit handelt es sich nicht nur um eine Variante ohne NPU, sondern auch um eine bei Takt und Cache leicht reduzierte Ausführung.
Beim Ryzen 7 449 sind die Unterschiede zum Ryzen AI 7 Pro 450 geringer. Beide Prozessoren verfügen über acht Kerne, die sich gleichmäßig auf vier Zen-5- und vier Zen-5c-Kerne verteilen. Als integrierte Grafikeinheit kommt jeweils eine Radeon 860M zum Einsatz. Der maximale Takt des Ryzen 7 449 liegt mit 5,0 GHz knapp unter den 5,1 GHz des Pro-Modells. Die Zen-5c-Kerne erreichen bis zu 3,4 GHz, während beim Ryzen AI 7 Pro 450 maximal 3,6 GHz möglich sind.
Bei den übrigen Eckdaten bleiben die neuen Modelle nah an ihren Ryzen-AI-Verwandten. Beide werden bei TSMC in 4 nm gefertigt und sind für den FP8-Sockel vorgesehen. Die standardmäßige TDP beträgt 28 W, Notebook-Hersteller können die Prozessoren innerhalb eines Bereichs von 15 bis 54 W konfigurieren. Damit lassen sich die Chips sowohl für vergleichsweise sparsame Geräte als auch für leistungsorientiertere Notebook-Designs einsetzen.
AMD erweitert sein Angebot an Notebook-Prozessoren um zwei Modelle, die technisch eng mit der Ryzen-AI-400-Serie verwandt sind, aber auf deren namensgebende KI-Einheit verzichten. Der Ryzen 5 439 und der Ryzen 7 449 gehören zur Gorgon-Point-Familie und wurden am 9. August vorgestellt. Auf den Produktseiten des Herstellers ist dabei für keinen der beiden Chips eine NPU aufgeführt.
Damit unterscheiden sich die Neuzugänge primär bei der KI-Beschleunigung von den ähnlich ausgestatteten Ryzen AI 5 Pro 440 und Ryzen AI 7 Pro 450. Deren XDNA-NPU erreicht laut AMD jeweils bis zu 50 TOPS. Beim Ryzen 5 439 und Ryzen 7 449 fehlen entsprechende Angaben vollständig. Passend dazu verzichtet AMD bei der Modellbezeichnung auch auf den Zusatz "Ryzen AI".
Der Ryzen 5 439 kombiniert drei Zen-5-Kerne mit drei kompakteren Zen-5c-Kernen und kommt damit auf insgesamt sechs Kerne. Die Konfiguration entspricht grundsätzlich dem Ryzen AI 5 Pro 440, allerdings fallen die Taktraten etwas niedriger aus. Die Zen-5-Kerne erreichen maximal 4,6 GHz, während das verwandte Pro-Modell bis zu 4,8 GHz schafft. Bei den Zen-5c-Kernen stehen höchstens 3,3 statt 3,5 GHz zur Verfügung.
Eine weitere Einschränkung betrifft den Cache. Während der Ryzen AI 5 Pro 440 über 16 MB L3-Cache verfügt, stattet AMD den Ryzen 5 439 lediglich mit 8 MB aus. Damit handelt es sich nicht nur um eine Variante ohne NPU, sondern auch um eine bei Takt und Cache leicht reduzierte Ausführung.
Beim Ryzen 7 449 sind die Unterschiede zum Ryzen AI 7 Pro 450 geringer. Beide Prozessoren verfügen über acht Kerne, die sich gleichmäßig auf vier Zen-5- und vier Zen-5c-Kerne verteilen. Als integrierte Grafikeinheit kommt jeweils eine Radeon 860M zum Einsatz. Der maximale Takt des Ryzen 7 449 liegt mit 5,0 GHz knapp unter den 5,1 GHz des Pro-Modells. Die Zen-5c-Kerne erreichen bis zu 3,4 GHz, während beim Ryzen AI 7 Pro 450 maximal 3,6 GHz möglich sind.
Bei den übrigen Eckdaten bleiben die neuen Modelle nah an ihren Ryzen-AI-Verwandten. Beide werden bei TSMC in 4 nm gefertigt und sind für den FP8-Sockel vorgesehen. Die standardmäßige TDP beträgt 28 W, Notebook-Hersteller können die Prozessoren innerhalb eines Bereichs von 15 bis 54 W konfigurieren. Damit lassen sich die Chips sowohl für vergleichsweise sparsame Geräte als auch für leistungsorientiertere Notebook-Designs einsetzen.