Seit Donnerstag brennt der Wald bei Hürtgenwald. Auch Leverkusener Feuerwehrleute sind in die Nähe von Düren ausgerückt. Ebenso Einsatzkräfte der Kölner Polizei.
Zur Brandbekämpfung in Hürtgenwald bei Düren sind Kräfte der Feuerwehr Leverkusen bereits am Donnerstag ausgerückt und waren bis zum Freitagmorgen vor Ort. Auch die Kölner Polizei ist im Einsatz.
Foto: Sascha Thelen/dpa/Sascha ThelenLeverkusen/Hürtgenwald · Seit Donnerstag brennt der Wald bei Hürtgenwald. Auch Leverkusener Feuerwehrleute sind in die Nähe von Düren ausgerückt. Ebenso Einsatzkräfte der Kölner Polizei.
er Waldbrand in Hürtgenwald bei Düren hält seit Donnerstag die Einsatzkräfte in Atem – auch Brandbekämpfer der Leverkusener Feuerwehr waren vor Ort. Dies bestätigt die Stadt auf Anfrage unserer Redaktion. Stadtsprecherin Nicole Schmitz berichtet am Freitagmittag: „Die Feuerwehr Leverkusen hat die Einsatzkräfte in Düren gestern mit ihrem Waldbrandmodul bei der Bekämpfung des Waldbrandes unterstützt.“
Drei Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr seien mit einem Tanklastfahrzeug von Donnerstagnachmittag bis gegen 2.30 Uhr am Freitag im Einsatz gewesen. „Zusätzlich war ein Kollege der Berufsfeuerwehr als Fachberater Luft – koordiniert über die Bezirksregierung – vor Ort, um die Hubschrauber einzuweisen.“
Polizei koordiniert Einsatz im Brandgebiet
Auch die Polizei Köln hilft in Hürtgenwald. Ein Einsatzstab koordiniere seit den frühen Morgenstunden die polizeilichen Maßnahmen. „Vier NRW-Wasserwerfer mit je zehntausend Litern Fassungsvermögen sind auf dem Weg zum Einsatzort. Zudem sind zwei NRW-Polizeihubschrauber mit Löschwasser-Außenlastbehältern, sogenannten Bambi Buckets, im Einsatz“, hieß es am Freitagvormittag. „Zwei weitere Hubschrauber, einer davon von der Bundespolizei, sind dem polizeilichen Einsatzleiter, Leitender Kriminaldirektor Michael Esser, unterstellt“, informiert die auch für Leverkusen zuständige Behörde. Für Verkehrs- und Absperrmaßnahmen stünden zwei Hundertschaften der Bereitschaftspolizei unter Leitung der Abteilungsführung der Polizei Köln zur Verfügung.
Die Polizei appelliert dringend, keinen Schaulustigentourismus zu betreiben. Das Brandgebiet sei großräumig zu meiden. Am Nachmittag heißt es: „Inzwischen erhalten die Kräfte auch weitere länderübergreifende Unterstützung aus der Luft: Insgesamt sind sechs Polizeihubschrauber – darunter aus Hessen und Rheinland-Pfalz – gemeinsam mit der Polizei NRW und der Bundespolizei im Einsatz.“