Natur statt sommerlicher Farben: Dieser Maniküretrend beweist, dass weniger manchmal mehr ist. So gelingen die perfekten „Naked Nails“.
Buttergelb, Kobalt- oder Aquablau: Die lebendigen und ausdrucksstarken Trendfarben des Sommers scheinen dafür prädestiniert, sich auch auf unseren Nagelbetten wiederzufinden und frischen Wind in den Alltag zu bringen.
Tatsächlich sind Nägel längst mehr als nur ein gepflegtes Detail. Sie werden zunehmend als Teil des Outfits verstanden und bieten Raum für Selbstausdruck. Chrome- und Cat-Eye-Effekte, 3D-Elemente, Steinchen oder metallische Details verwandeln die Maniküre in ein modisches Accessoire.
Allerdings tut sich parallel ein Trend auf, der zu diesem farbenfrohen Ansatz im Kontrast steht. Die Rede ist von den sogenannten Naked Nails, also den nackten Nägeln.
Auf den ersten Blick könnte man meinen, hier sei schlicht gar nichts passiert – als wären die Finger einfach in ihrem natürlichen Zustand belassen worden. Doch bei genauerem Hinsehen wird klar, dass es sich hierbei um die verfeinerte, durchdachte oder schlicht bessere Version der „Nicht-Maniküre“ handelt.
„I believe in manicures“ – „Ich glaube an Maniküren“ – soll Audrey Hepburn einst gesagt haben. Gemeint war damit die Idee, dass gepflegte Hände Teil eines stimmigen Erscheinungsbildes sind. Genau daran knüpfen die „Naked Nails“ an: Sie verzichten auf laute Farben und aufwendige Designs, ohne den Anspruch an eine sorgfältige Maniküre aufzugeben.
So gelingt die Trend-ManiküreFür diesen Look wird ein transparenter oder zart rosafarben getönter Lack beziehungsweise ein dünnes Gel aufgetragen, das sich wie ein hauchzarter Schleier über die Hornplatte legt, kleine Unebenheiten ausgleicht und den Nägeln einen gesunden Glanz verleiht. Der hellere, freie Nagelrand schimmert dabei sanft und natürlich hindurch.
Ergänzt wird die simple Maniküre durch eine unauffällige Form: Die Nägel sind kurz getrimmt oder in moderater Länge und werden natürlichem Nagelwuchs nachempfunden, was sie kompromisslos praktisch für den Alltag macht.
Abhängig von den persönlichen zeitlichen Kapazitäten sowie der Beschaffenheit der Nägel lässt sich das Ergebnis sowohl im professionellen Nagelstudio perfektionieren als auch mit wenigen Handgriffen im eigenen Badezimmer umsetzen.
Im Gegensatz zu auffälligen Tönen oder aufwendigen Designs ist diese Maniküre mit jedem Outfit kompatibel – etwa, wenn in puncto Kleidung die Trendfarben sehr wohl bedacht wurden.
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