Die Roboter kommen. Schon heute besiedeln sie Fabrikhallen, demnächst sollen sie sich in unseren Wohnzimmern ausbreiten. Was könnte da schon schiefgehen?

Moritz Koch, Co-Ressortleiter Politik. Foto: Max Brunnert
In den vergangenen Tagen habe ich öfter an Florian gedacht, die unbeholfene Hauptfigur einer meiner ersten Reportagen für das Handelsblatt. Florian begegnete mir im Dezember 2013 in Miami. Wie ein Ritter in schwerer Rüstung sah er aus, hüftsteif und mit einem Kopf, der mir als „Mischung aus Ski-Helm und Darth-Vader-Maske“ erschien.
Florian war ein Roboter, mitentwickelt von der TU Darmstadt. Bei der Roboterolympiade auf dem Homestead-Miami Speedway entpuppte er sich allerdings als „technisch anspruchsvoller Pflegefall“. Mal lahmte das Bein, mal streikte die Hand, und so scheiterte Florian schon daran, einen Türrahmen zu durchschreiten.
Heute, keine 13 Jahre später, führen humanoide Roboter synchronisierte Kung-Fu-Choreografien auf. Sie packen mit an in Fabriken. Und als Nächstes werden sie in unsere Wohnzimmer einziehen. Das zumindest ist die Vision von Firmen wie 1X aus Kalifornien und Unitree aus China. Robo-Butler, die uns Drinks servieren und unsere Wäsche falten, gelten in der Tech-Szene als das „nächste große Ding“.
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