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+++ USA +++: USA entziehen Sohn von Mexikos Ex-Präsidenten das Visum

Дата публикации: 14-08-2026 17:25:00

US-Militär kontert Klagen über Missstände auf Flugzeugträger +++ Trump will bei der US-Marine wieder Dampfkatapulte einsetzen +++ Trumps Name soll an Kennedy Center zurückkehren +++ Der Newsblog.

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USA: USA entziehen Sohn von Mexikos Ex-Präsidenten das Visum Live-Blog USA fordern von Verbündeten offenbar Entscheidung im KI-Wettlauf mit China +++ Trump will bei der US-Marine wieder Dampfkatapulte einsetzen +++ Trumps Name soll an Kennedy Center zurückkehren +++ Der Newsblog.

Andres Manuel Lopez Beltran: Der Sohn des ehemaligen mexikanischen Präsidenten darf nicht mehr in die USA einreisen. Foto: REUTERS

USA fordern von Verbündeten offenbar Entscheidung im KI-Wettlauf mit China

Die USA wollen Insidern zufolge Dutzende Länder im Wettlauf um Künstliche Intelligenz (KI) vor die Wahl zwischen Washington und Peking stellen. Einem internen Entwurf des US-Außenministeriums zufolge droht den Staaten der Ausschluss aus der US-geführten KI-Allianz „Pax Silica“, sollten sie sich auch dem konkurrierenden Bündnis Chinas anschließen. 

Das Schreiben richte sich an 35 Unterzeichner einer US-Absichtserklärung zur KI-Zusammenarbeit, sagte ein US-Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters. „Teil von allem zu sein, bedeutet, Teil von nichts zu sein“, heißt es darin. Die Unterzeichnung der Pax-Silica-Erklärung sei nicht bloß eine Mitgliedschaft, sondern eine Verpflichtung. Dies lasse sich nicht mit der Teilnahme an parallelen Initiativen vereinbaren, deren Erwartungen im Widerspruch zu den eigenen stünden.

Das US-Außenministerium lehnte eine Stellungnahme zu dem Entwurf ab. 

Trump preist sinkende Gewaltkriminalität als Erfolg seiner Politik

US-Präsident Donald Trump hat die sinkende Gewaltkriminalität in den USA als Erfolg seiner Law-and-Order-Politik und seiner strengen Einwanderungsagenda gewertet. Bei einem Besuch der Polizeiakademie im Nassau County im Bundesstaat New York stellte Trump Daten der Bundespolizei FBI für das Jahr 2025 vor. 

In einer ausschweifenden Rede argumentierte er ohne Belege, dass seine Kampagne für Massenabschiebungen maßgeblich zu dem Rückgang beigetragen habe. „Wir werfen sie raus“, sagte Trump. Die Daten zeigen jedoch, dass der Rückgang der Kriminalität bereits vor Trumps Rückkehr ins Amt begann. 

USA entziehen Sohn von mexikanischem Ex-Präsidenten das Visum

Die US-Regierung hat das Visum des Sohnes eines mexikanischen Ex-Präsidenten widerrufen. Der Sohn des ehemaligen linken Staatschefs Andrés Manuel López Obrador (2018-2024) kann dadurch nicht mehr in die USA einreisen, wie der Betroffene in sozialen Medien bekanntgab. 

Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum sprach von einer politisch motivierten Entscheidung Washingtons. Der 39-jährige Andrés Manuel López Beltrán ist einer der vier Söhne des Ex-Präsidenten, der als politischer Ziehvater der derzeitigen Staatschefin gilt. Nach dem Entzug seines Visums erhob er in einem offenen Brief an US-Präsident Donald Trump schwere Vorwürfe.

Trump beantragt Wiederaufnahme der Arbeiten an Ballsaal

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat gegen den von einem Gericht verhängten Baustopp für den neuen Ballsaal des Weißen Hauses Berufung eingelegt. Das Justizministerium beantragte am Freitag beim Obersten Gerichtshof, die Entscheidung eines dreiköpfigen Richtergremiums eines Berufungsgerichts aus der vergangenen Woche auszusetzen, damit die Bauarbeiten wieder aufgenommen werden können. 

Das Berufungsgericht hatte vergangene Woche entschieden, dass Trump nicht eigenmächtig über das Projekt entscheiden dürfe. Dafür brauche er die Zustimmung des Kongresses. Das Gericht gab damit Denkmalschützern Recht, die gegen den Bau geklagt haben. Es setzte sein Urteil für zwei Wochen aus, damit die Regierung Berufung vor dem Obersten Gericht einlegen konnte.

Trump will bei der US-Marine wieder Dampfkatapulte einsetzen

Die US-Marine soll auf Anweisung von Präsident Donald Trump auf ihren Flugzeugträgern die modernen Systeme zum Start von Kampfjets aufgeben und zu den alten Dampfkatapulten zurückkehren. Trump erließ am Donnerstag eine entsprechende Vorgabe, nachdem er zuvor jahrelang gegen das neue System gewettert hatte. Eine Rückkehr zu den Dampfkatapulten dürfte Milliarden Dollar kosten.

In dem Memorandum des Präsidenten werden das Pentagon und die Marine angewiesen, Trump innerhalb von zwei Monaten Pläne für die Entfernung des elektromagnetischen Flugzeugstartsystems (EMALS) vorzulegen. Zudem wird darin gefordert, die elektromagnetischen Waffenaufzüge der Flugzeugträger der Ford-Klasse auszutauschen.

Trump stört sich schon lange an dem neuen, magnetisch betriebenen Katapultsystem, das Kampfflugzeuge vom Deck der Flugzeugträger startet. Das alte System ist allerdings schwieriger zu warten und erfordert mehr Besatzungsmitglieder für den Betrieb. Gleichzeitig ringt das US-Militär schon jetzt im Kongress um die Finanzierung der von ihm gewünschten Ausrüstung. Die Marine hat zudem Schwierigkeiten, ihre Schiffe mit ausreichend Personal zu besetzen.

Wahl 2020: Gericht stellt Verfahren gegen sechs Republikaner ein

Ein Gericht im US-Bundesstaat Nevada hat im Zusammenhang mit der Präsidentschaftswahl im Jahr 2020 das Verfahren gegen sechs Republikaner eingestellt. Sie hatten nach der Wahl ein Dokument mit einer falschen Siegeserklärung für Donald Trump eingereicht. 

Die sechs Männer hatten sich nach der Wahl versammelt und ein Dokument unterzeichnet. Darin erklärten sie Trump zum Sieger Nevadas und beanspruchten die sechs Wahlmännerstimmen des Bundesstaates für ihn. Tatsächlich hatte der Demokrat Joe Biden Nevada mit mehr als 30.000 Stimmen Vorsprung gewonnen.

Richterin Mary Kay Holthus sah keine ausreichenden Belege für eine Täuschungsabsicht. Zudem habe der Bundesstaat entlastende Beweise gegenüber der Grand Jury nicht offengelegt. „Die Tatsache, dass die Angeklagten sowohl ihr Vorgehen als auch den von ihnen angegebenen Zweck offen angekündigt haben, spricht gegen die Annahme, dass sie in betrügerischer Absicht handelten“, schrieb Holthus in ihrer Entscheidung.

Trump ordnet Rückkehr zu Dampfkatapulten auf US-Flugzeugträgern an

US-Präsident Donald Trump hat die Marine angewiesen, das komplexe Startsystem für Kampfjets auf ihren Flugzeugträgern zu entfernen und stattdessen wieder Dampfkatapulte zu verwenden, wie das Weiße Haus am Donnerstag mitteilte. Zudem öffnet er den Kriegsschiffbau erstmals seit Jahrzehnten für ausländische Werften. Trump habe ein entsprechendes Memorandum unterzeichnet, das weitreichende Änderungen für die Flotte vorsehe, so das US-Präsidialamt. Die Umrüstung betreffe die Flugzeugträger der „Gerald R. Ford“-Klasse, konkret das vierte Schiff dieser Baureihe, die „Doris Miller“. Die Abkehr von dem elektromagnetischen Startsystem (EMALS) dürfte die Steuerzahler Hunderte Millionen Dollar kosten.

Trump hatte das elektromagnetische Startsystem der Marine in der Vergangenheit häufig kritisiert. Es sei teurer und weniger effektiv als die traditionellen Dampfkatapulte. „Sie haben Milliarden Dollar mehr für elektrische Katapulte ausgegeben, und sie sind nicht gut“, sagte Trump im vergangenen Monat auf einem Verteidigungsgipfel in Pennsylvania. „Sie sind bei Weitem nicht so gut, zu komplex.“ Der Hersteller des EMALS-Systems, General Atomics, forderte eine sorgfältige Überprüfung der Entscheidung. Da die Produktion bereits zu fast 50 Prozent abgeschlossen sei, berge ein Kurswechsel erhebliche Risiken für Kosten, Zeitplan und Integration, teilte das Unternehmen mit. Die Marine hatte sich 2009 für das neue System entschieden, da es wartungsärmer ist und die Flugzeuge beim Start weniger belastet. Auf dem ersten Träger der neuen Klasse, der „USS Gerald R. Ford“, wurden laut Pentagon-Dokumenten bis März 2026 bereits 36.863 Starts mit dem System absolviert.

US-Militär kontert Klagen über Missstände auf Flugzeugträger

Das US-Militär hat Berichte über Missstände auf dem im Nahen Osten eingesetzten Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ zurückgewiesen. Der Flugzeugträger weise unter allen der US Navy eine der höchsten Wiederverpflichtungsraten der Besatzung mit 84,4 Prozent auf, teilte das für die Region zuständige US-Kommando Centcom auf der Plattform X mit. Eine solche Rate beschreibt den Anteil der Soldaten, die freiwillig weiter im Militär bleiben, nachdem ihre Vertragszeit abgelaufen ist.

Von Centcom hieß es weiter, die Matrosen und Marines blieben widerstandsfähig und entschlossen, nachdem sie mehr als 260 Tage auf See verbracht hätten. Anders als berichtet sei kein Besatzungsmitglied an Bord des Flugzeugträgers ums Leben gekommen. Ein Matrose, der am 3. August über Bord gegangen sei, sei schnell und sicher geborgen worden, hieß es weiter. Centcom sprach von Falschberichterstattung. 

Iranische Medien hatten berichtet, bei gewaltsamen Auseinandersetzungen an Bord des Flugzeugträgers seien sieben Menschen ums Leben gekommen. Die Stimmung an Bord sei angespannt. 

Gremium: Trumps Name soll an Kennedy Center zurückkehren

US-Präsident Donald Trump bekommt im Streit um die Anbringung seines Namens an der Fassade der berühmten Kulturinstitution Kennedy Center in Washington Rückenwind vom Kuratorium. Mehrere US-Medien berichteten, dass das Gremium der Institution, dem Trump selbst vorsitzt, dafür gestimmt habe, dass der Schriftzug zurückkehren soll - allerdings anders als zuvor. 

Die Abstimmung erfolgte, obwohl ein Gericht die vorherige Umbenennung verboten und verfügt hatte, dass Trumps Name abmontiert werden muss - was auch passierte. Ob das Gremium mit seinem Plan nun Erfolg haben wird, ist offen. Mehreren Medien zufolge muss ein Gericht dies überprüfen und genehmigen.

Gericht weist Klage der US-Regierung gegen Harvard ab

Ein US-Gericht in Boston hat eine Klage der US-Regierung wegen Antisemitismus-Vorwürfen gegen die Universität Harvard abgewiesen. Die in der Klage der Regierung angeführten Vorfälle seien „zu vereinzelt und episodisch“, um nachzuweisen, dass es an der Uni bis zum heutigen Tag zu einem Gesetzesverstoß komme, begründete Richter Richard Stearns die Entscheidung. Er verwies darauf, dass sich die Klage vor allem auf Vorfälle zwischen 2023 und 2024 beziehe. 

Das US-Justizministerium hatte im März mitgeteilt, dass es die Hochschule wegen Diskriminierung jüdischer und israelischer Studierender verklage. Nach den Terrorangriffen der Hamas im Oktober 2023 habe die Universität „antisemitische Mobs“ geduldet und bedrohte Studierende nicht ausreichend geschützt, hieß es. Die damalige Justizministerin Pam Bondi sagte zu dem Zeitpunkt laut Mitteilung, die Klage unterstreiche das Ziel der Regierung, mehr Engagement von den Hochschulen zu verlangen und Diskriminierung nicht mehr zu dulden. 

US-Verteidigungsministerium überprüft Nuklearstrategie

Die USA überprüfen aktuell ihre Nuklearstrategie. Es handele sich um eine „relativ eng gefasste Überprüfung“, sagte Elbridge Colby, Unterstaatssekretär im Pentagon, bei einem Briefing von Journalistinnen und Journalisten laut dem Transkript. Die Überprüfung beziehe sich eher auf einen gewissen, möglichen Einsatz von Atomwaffen. „Ich betone, dass das Ziel hier natürlich darin besteht, Abschreckung und Stabilität aufrechtzuerhalten“. 

Colby betonte dabei auch, dass das US-Militär früher so aufgestellt worden sei, dass es „Regime-Change-Einsätze“ durchführen konnte. Nun richte man es dagegen auf eine „defensive Funktion der Verhinderung“ aus. Fokus sei die Verteidigung der territorialen Integrität der Verbündeten. 


Diamanten vor Zoll-Ausnahme: Demokraten hinterfragen Geschenk an Trump

Kurz bevor EU-Diamanten von neuen US-Zöllen ausgenommen wurden, erhielt Präsident Trump ein Diamanten-Geschenk aus Belgien. Das werfe unter US-Bundesrecht „ernsthafte Fragen“ auf, warnen zwei demokratische Senatoren. Das Weiße Haus weist dies zurück.

Hegseth: Kolumbiens Präsident setzt auf US-Hilfe im Anti-Drogen-Kampf

Der neue kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella hat die USA nach Angaben von US-Verteidigungsminister Pete Hegseth um Zusammenarbeit bei gemeinsamen Militäroperationen gegen den sogenannten „Narkoterrorismus“ gebeten. Bei einem Treffen der Americas Counter-Cartel Coalition in Panama sagte Hegseth am Mittwoch zudem, Kolumbien werde der Initiative Shield of the Americas beitreten und damit deren 19. Mitglied.

Die Initiative war auf einem Gipfel im März mit US-Präsident Donald Trump und lateinamerikanischen Staaten entstanden. Ziel ist ein gemeinsames Vorgehen gegen Drogenkartelle. Der damalige kolumbianische Präsident Gustavo Petro war zu dem Treffen nicht eingeladen worden.

Die Regierung de la Espriellas, der in der vergangenen Woche vereidigt wurde und auch als „El Tigre“ („Der Tiger“) bekannt ist, äußerte sich zunächst nicht zu Hegseths Ankündigung.

USA wollen private Firmen für Cyber-Angriffe auf Kriminelle einsetzen

US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch einen Erlass unterzeichnet, der es privaten Firmen unter staatlicher Aufsicht erlauben soll, Cyberangriffe gegen kriminelle Organisationen im Ausland durchzuführen. Ziel sei es, die Strafverfolgungsbehörden im Kampf gegen transnationale kriminelle Organisationen zu stärken, die von ausländischen Standorten aus Amerikaner angreifen, teilte das Weiße Haus mit. Als Beispiele wurden Ransomware-Angriffe und Finanzbetrug genannt.

Der Erlass schafft einen Rahmen, in dem private Unternehmen nach einer Überprüfung und unter Aufsicht der Regierung Cyber-Operationen durchführen können. Dazu zählen dem Dokument zufolge „Cyber-Überwachungsoperationen“ und „Cyber-Wirkungsoperationen“. Letztere könnten die Manipulation, Störung oder Zerstörung von Informationssystemen und Netzwerken umfassen.

USA wollen Truppenabzug aus dem Irak bis Ende September abschließen

Die USA wollen ihren Truppenabzug aus dem Irak bis Ende September abschließen. Damit würde die seit dem Einmarsch zum Sturz des irakischen Machthabers Saddam Hussein im Jahr 2003 bestehende US-Militärpräsenz in dem Land enden, wie US-Vertreter am Mittwoch (Ortszeit) mitteilten. Washington und Bagdad hatten sich 2024 darauf verständigt, die deutlich kleineren US-geführten Einsätze gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) schrittweise zu beenden. Die US-Truppen zogen im vergangenen Jahr bereits aus Stützpunkten in den meisten Teilen des Irak ab.

Eine Präsenz blieb jedoch in der autonomen Kurdenregion im Norden des Landes bestehen. Die dortigen US-Stützpunkte wurden seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar wiederholt angegriffen.

Trumps Sprecherin Leavitt hört zum Monatsende auf

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, verlässt ihren Posten zum Ende des Monats. Sie wolle künftig mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen, erklärte Leavitt auf dem Kurznachrichtendienst X am Mittwoch. Sie werde US-Präsident Donald Trump jedoch auf dessen Bitte hin weiterhin als Beraterin zur Seite stehen. Trump bekräftigte dies auf seiner Plattform Truth Social: „Karoline wird nun zu meinen wichtigsten externen Beratern gehören und eine einflussreiche Stimme innerhalb der Republikanischen Partei sein.“ Gemeinsam wolle man die anstehenden Zwischenwahlen gewinnen.

Leavitt hatte sich 2024 dem Wahlkampfteam von Trump angeschlossen. Zudem verantwortete sie die Pressearbeit seines Übergangsteams, bevor Trump sie zur Sprecherin des Weißen Hauses ernannte. Sie ist die jüngste Person, die dieses Amt jemals innehatte.

Rubio: US-Regierung bekämpft „Geburtstourismus“ mit neuer Taskforce

Die US-Regierung hat eine neue Taskforce im Außenministerium eingerichtet, die gegen „Geburtstourismus“ vorgehen soll. Damit bezeichnet die Regierung von Präsident Donald Trump Fälle, in denen ausländische Frauen mit dem Ziel in die USA reisen, dort ein Kind zur Welt zu bringen und ihm so die US-Staatsbürgerschaft zu verschaffen.

Außenminister Marco Rubio erklärte am Mittwoch auf der Plattform X, die Taskforce solle die Aktivitäten von Visuminhabern überprüfen, illegale Netzwerke zerschlagen und dem aus Sicht der Regierung bestehenden Missbrauch der US-Gesetze ein Ende setzen. Nach Angaben Rubios wurde die Taskforce bereits im Juli eingerichtet. Seither seien die Visa von mehr als 600 Menschen widerrufen worden, die im Verdacht stünden, an entsprechenden Konstruktionen beteiligt gewesen zu sein.

Trump und seine Regierung versuchen seit längerem, das Geburtsortsprinzip einzuschränken, nach dem Menschen, die auf US-Boden geboren werden, die US-Staatsbürgerschaft erhalten. Entsprechende Vorstöße der Regierung sind bislang vor Gerichten gescheitert. Trump hält dennoch an dem Ziel fest, die Regelung zu beenden.

US-Einwanderungsbehörde plant offenbar Elektroschock-Handschuhe

Beamte der US-Einwanderungsbehörde ICE könnten künftig mit Handschuhen ausgestattet werden, die schmerzhafte Stromstöße abgeben können. Die Geräte sollen dazu dienen, widerspenstige Personen zur Kooperation zu bewegen. Wie die Nachrichtenagentur AP berichtet, plant ICE, bis zu 20 Millionen Dollar für den Kauf Tausender sogenannter „leitfähiger Ablenkungs- und Deeskalationsgeräte“ für Beamte auszugeben. Dies geht aus einer am Montag (Ortszeit) vom US-Heimatschutzministerium veröffentlichten Mitteilung hervor. Die Anschaffung soll bis März erfolgen.

Die Geräte tragen den Namen G.L.O.V.E. – kurz für „Generated Low Output Voltage Emitter“ – und werden vom Unternehmen Compliant Technologies im US-Bundesstaat Kentucky hergestellt. Nach Angaben des Herstellers funktionieren die Geräte zunächst wie normale Einsatzhandschuhe. Erst wenn der Beamte einen Schalter betätigt, geben sie einen Stromstoß ab. In den vergangenen Jahren wurden sie bereits von einigen Gefängnissen und Polizeibehörden eingesetzt. 

Das Heimatschutzministerium teilte am Dienstag mit, es arbeite an einer Antwort auf eine Anfrage der AP und könne zunächst keinen Kommentar abgeben. Auch der Hersteller äußerte sich nicht.

Jenn Rolnick Borchetta von der American Civil Liberties Union (ACLU) äußerte Zweifel am angemessenen Einsatz der Geräte durch ICE-Beamte. Sie warnte, Betroffene könnten ohne Vorwarnung Stromstöße erhalten. 

ICE hat im vergangenen Jahr gezeigt, dass die Behörde zu schnell Gewalt einsetzt. Nun kann sie per Knopfdruck elektrische Stromstöße abgeben, ohne dass andere den Einsatz möglicherweise bemerken. Jenn Rolnick Borchetta

KI-Boom treibt US-Stromverbrauch auf Rekordwerte

Der KI-Boom und die fortschreitende Elektrifizierung treiben den Stromverbrauch in den USA in den kommenden Jahren auf immer neue Rekordwerte. Die Nachfrage werde vom bisherigen Höchstwert von 4195 Terawattstunden (TWh) im Jahr 2025 auf 4268 TWh 2026 und 4391 TWh 2027 klettern, teilte die US-Energiebehörde EIA am Dienstag in ihrer kurzfristigen Energieprognose mit.

US-Bürger nach jahrelanger russischer Haft freigelassen

Nach mehr als vier Jahren in russischer Haft ist der US-Amerikaner Robert Gilman nach Angaben von Präsident Donald Trump freigelassen worden. „Nach meinen Gesprächen mit Präsident Wladimir Putin hat Russland seiner Freilassung aus humanitären Gründen zugestimmt“, 

schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social.

 Er betonte, dass es keinen Gefangenenaustausch gebe und Moskau keine Gegenleistung verlangt habe. Gilman soll demnach noch am Dienstagabend (Ortszeit) auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe Washington landen.

Gilman hat nach Angaben der gemeinnützigen Foley Foundation beim Marinekorps der Vereinigten Staaten (US Marine Corps) gedient und erkrankte während einer Zugreise durch Russland. Statt medizinische Hilfe zu bekommen, sei er auf eine Polizeiwache gebracht worden. Dort sei er dann mit mehreren Anklagen konfrontiert worden. Nach Angaben der gemeinnützigen Organisation Global Reach, die sich für die Freilassung eingesetzt hatte, war er am 17. Januar 2022 festgenommen worden. Während seiner Haft sei er misshandelt worden.

Nach Angaben der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass war er damals wegen Trunkenheit und aggressiven Verhaltens am Bahnhof Woronesch festgenommen worden und habe auf der Wache einen Mitarbeiter geschlagen. Er wurde demnach erst zu einer Haftstrafe von viereinhalb Jahren verurteilt, die später um ein Jahr verkürzt wurde. Wegen weiterer Vorwürfe von Angriffen gegen Beamte während der Haftzeit wurde die Haftdauer demnach allerdings um mehrere Jahre verlängert.

US-Kampfjets fangen Flugzeug bei Trump-Besuch in Ohio ab

Ein Flugzeug ist im US-Bundesstaat Ohio bei einem Besuch von US-Präsident Donald Trump in eine temporäre Flugverbotszone eingedrungen. Kampfflugzeuge vom Typ F-16 hätten das zivile Flugzeug abgefangen und es sicher aus dem gesperrten Luftraum eskortiert, teilte das zuständige Militärkommando (Norad) mit. Dabei wurden auch Leuchtraketen eingesetzt, um die Aufmerksamkeit des Piloten zu erlangen. Trump besuchte am Dienstagabend (Ortszeit) in Ohio im Ort Geneva ein Sportevent. 

Zum Schutz der US-Präsidenten werden an ihren Aufenthaltsorten häufig zeitlich befristete Sperrzonen für den Flugverkehr verhängt. Dabei kommt es gelegentlich auch zu Zwischenfällen, meist eher mit kleineren Flugzeugen.


US-Gericht blockiert Trumps Pläne für strengere Briefwahl-Regeln

Eine US-Bundesrichterin hat die US-Post am Dienstag daran gehindert, Teile einer Verfügung von Präsident Donald Trump umzusetzen. Die Verfügung zielt darauf ab, die Regeln für die Briefwahl vor den im November anstehenden Kongresswahlen zu verschärfen. Mit ihrer landesweit geltenden Entscheidung in Boston weitete die Richterin eine frühere Anordnung von Juni aus. Diese hatte die Umsetzung der Verfügung in 23 überwiegend von den Demokraten geführten Bundesstaaten verhindert. Mehrere Bürgerrechtsgruppen hatten eine Ausweitung des Verbots gefordert.

In ihrer Begründung schrieb die Richterin, eine Ernennung des demokratischen Präsidenten Barack Obama, die Exekutive der Bundesregierung habe keine Befugnis, Wahlen zu regulieren. Diese Verantwortung weise die US-Verfassung den einzelnen Bundesstaaten zu. „Dass es nun weniger als 90 Tage bis zu den Kongresswahlen am 3. November 2026 sind, unterstreicht die dringende Notwendigkeit einer einstweiligen Verfügung“, schrieb die Richterin. 

Die Verfügung hatte die Bundesstaaten aufgefordert, Listen mit wahlberechtigten Personen vorzulegen, die Briefwahlunterlagen erhalten könnten. Hätten sich die Bundesstaaten nicht daran gehalten, hätte die US-Post die Zustellung der Stimmzettel verweigert. Das Weiße Haus und das Justizministerium reagierten zunächst nicht auf Anfragen nach einer Stellungnahme. 

Trump-Regierung kürzt Unterstützung für Transgender-Kinder

Auf Anordnung von Präsident Donald Trump zahlt die staatliche Gesundheitsfürsorge der USA künftig nicht mehr für Operationen und Hormonbehandlungen von Transgender-Kindern und -Jugendlichen. Auch viele andere medizinische Behandlungen werden laut dem Leiter der staatlichen Gesundheitssysteme Medicare und Medicaid, Mehmet Oz, nicht länger unterstützt. Die Behandlung von psychischen Problemen sei davon ausgenommen. Die neuen Regeln sollen am 13. Oktober in Kraft treten.

Während Medicaid als Gesundheitsprogramm für Menschen mit geringerem Einkommen geschaffen wurde, widmet sich Medicare Senioren und Menschen mit Behinderungen. Die Abrechnung von Leistungen über die Programme macht einen wesentlichen Teil der Einnahmen vieler Kliniken aus. Eine flächendeckende Krankenversicherung wie in Deutschland gibt es in den Vereinigten Staaten nicht.

US-Senatoren prüfen Vorwürfe zu Umgang mit iranischen Asylbewerbern

Zwei demokratische US-Senatoren untersuchen Vorwürfe über eine mögliche Zusammenarbeit der Einwanderungsbehörde ICE mit iranischen Vertretern bei Abschiebungen. Richard Blumenthal und Adam Schiff fordern Einsicht in mögliche Kommunikation zwischen zwei privaten Abschiebehaftzentren und iranischen Diplomaten. Das geht aus zwei Schreiben hervor, die der Nachrichtenagentur AP vorliegen.

Iranische Asylbewerber hatten im August Klage eingereicht. Sie werfen dem US-Heimatschutzministerium vor, Informationen aus ihren Asylakten an die iranische Regierung weitergegeben und sie damit in Gefahr gebracht zu haben. Laut Gerichtsunterlagen erklärten die Kläger, sie seien zu Treffen mit Vertretern der iranischen Interessenvertretung gezwungen worden. Diese hätten vertrauliche Informationen über die von ihnen geltend gemachte Verfolgung im Iran gehabt - etwa wegen ihres Übertritts zum Christentum, ihrer Sexualität oder ihrer Teilnahme an Protesten.

Das US-Heimatschutzministerium wies den Vorwurf zurück. Die Behauptung, die Behörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) habe Unterlagen aus Asylanträgen an die iranische Regierung weitergegeben, sei falsch, erklärte die Behörde.

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