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Triathlon am Kressbachsee: Teilnehmerrekord und weite Anreisen

Дата публикации: 26-07-2026 12:00:00

Der VR-Bank-Freizeit-Triathlon der DJK Ellwangen hat sich vom Geheimtipp zum sehr beliebten Format entwickelt.

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Stand: 26.07.2026, 14:00 Uhr

Von: Benjamin Leidenberger

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Fast 250 TEilnehmerinnen und Teilnehmer sprangen beim 22. VR Bank Ellwangen Freizeit-Triathlon pünktlich um 14 Uhr vom Damm in den Kressbachsee.

Fast 250 TEilnehmerinnen und Teilnehmer sprangen beim 22. VR Bank Ellwangen Freizeit-Triathlon pünktlich um 14 Uhr vom Damm in den Kressbachsee. © Oliver Giers

Der VR-Bank-Freizeit-Triathlon der DJK Ellwangen hat sich vom Geheimtipp zum sehr beliebten Format entwickelt.

Ellwangen. Schon früh am Samstag reisten die ersten Teilnehmer zum diesjährigen VR-Bank-Freizeitmarathon der DJK Ellwangen Leichtathletik an. Wiesen wurden kurzerhand als Parkplatz genutzt, in den Wechselzonen herrschte viel Betrieb: Ganze 194 Einzelstarter und 42 Staffeln hatten sich angemeldet, bis die Veranstalter zu Wochenbeginn die Annahme schlossen: „Mehr geht einfach nicht“, sagte Christoph Grohmann, der mit Andreas Wolpert, Julian und Felix Fuchs sowie Helfern des DJK und des DLRG das Sportevent organisiert. Der Kressbachsee schäumte, als die fast 250 Schwimmer pünktlich um 14 Uhr vom Damm in den See sprangen.

Die Teilnehmer kamen aus Böbingen, Kempten, Stuttgart, Karlsruhe oder Backnang nach Ellwangen, wie Moderator Kurt Ritter informierte. Zwischendurch kam er kaum mehr hinterher, die Startnummern und Läufer vorzustellen, weil so viel Betrieb auf der Strecke war. Aber auch sportlich waren wieder gute Leistungen zu sehen. Nach den 400 Meter Schwimmen stieg Linus Baader nach 6:41 Minuten als Erster aus dem Wasser. Auf dem Rad setzte Honas Nowatschek mit 50,11 Minuten für die 28 Kilometer ein Statement. In 24,48 Minuten hatte Sascha Baß die schnellste Laufzeit über sechs Kilometer. 

Nach 83 Minuten im Ziel

Als Erster im Ziel war Steffen Brenner, der mit seinen Freunden und Triathlontrainingskameraden Gina Marie Grimmeisen und Jonas Nowatschek als gemischte Staffel angetreten war. 1:23,18 Stunden brauchten die drei. Brenner zum Sieg: „Wir hatten von Ellwangen schon öfter gehört und wollten einfach einen gemeinsamen Start absolvieren. Jeder hat seine Spezialdisziplin.“ Die Radstrecke sei „nicht ohne“ und „ziemlich hügelig“, bilanzierte Nowatschek. „Richtig gut organisiert“ sei die Veranstaltung, so ihre Bilanz.

Nowatschek hatte zwischenzeitlich einen engen Verfolger auf dem Rad, denn als Einzelstarter zeigte sich David Hinze (46 Jahre) gut in Form. „Er ist mir bergab zwar davongefahren, aber da wusste ich, dass nur eine Staffel vor mir ist“, sagte Hinze im Ziel. Mit 3,5 Minuten Vorsprung auf den nächsten Einzelstarter wechselte er auf die Laufstrecke und war sich schon nach den ersten drei Kilometern sicher, dass er siegen würde. In 1:24,49 Stunden kam er als souveräner Sieger ins Ziel vor Sascha Baß (1:28,38) und Paul Schiele (1:30,22). „Das Laufen hat es in sich, der Berg ist sehr steil und liegt voll in der Sonne“, sagte Hinze, der schon vor zehn Jahren am Kressbachsee siegte. „Die Stimmung hier ist brutal, überall an der Strecke feuern dich die Zuschauer an. Das hat einen einmaligen Charakter.“

Kostüme und keine Verletzungen

Bei den Frauen lieferte Coralie Andorf ein starkes Rennen, war schon nach dem Schwimmen und mit dem Rad weit vorne nur unter männlichen Konkurrenten zu sehen. Sie siegte souverän in 1:35,18 Stunden vor Madlen Hirsch (1:43,09) und Anja Winter (1:43,10).

Aber auch die launigen Randgeschichten gab es wieder zu erleben, wie die drei Staffelteams „Zum Hummel“, die den werdenden Ehemann Valentin Schäffer - als Hummel verkleidet - bei seinem letzten Triathlon unter seinem Geburtsnamen begleiteten. Und damit hat der Kressi-Triathlon wieder seinen eigenen Charakter mit alles Facetten unterstrichen. Mitorganisator Andreas Wolpert war zufrieden: „Alle sind wieder aus dem Wasser gekommen und unterwegs gab es keine Stürze. Das ist die Hauptsache.“ 

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