Für Millionen Deutsche geht es in den Sommerurlaub mit dem Auto. Vor der Fahrt sollte man checken, ob es Änderungen auf der Strecke oder im Urlaubsland gibt.
Für Millionen Deutsche geht es bald in den Sommerurlaub mit dem Auto. Vor der Fahrt sollte man checken, ob es Änderungen auf der Strecke oder im Urlaubsland gibt. Sonst drohen teure Überraschungen bei Kontrollen.
Wer mit dem Auto, Wohnmobil, Wohnwagen oder Motorrad verreist, sollte das Fahrzeug vorher genau checken, ob technisch alles passt und Antrieb, Reifen, Bordwerkzeug sowie Papiere für die Tour vorbereitet sind. Darüber hinaus gibt es in diesem Sommer in einigen Ländern Neuerungen, auf die die Urlauber ebenfalls vorbereitet sein sollten. FOCUS online zeigt die wichtigsten Auslands-Regeln.
Ein Dauerthema bleiben die Warnwesten. In Ländern wie Frankreich, Italien, Spanien oder Kroatien müssen sich zum Beispiel Warnwesten für alle Insassen im Fahrzeug vorhanden sein. Länder wie Bulgarien, Litauen oder Rumänien verlangen unverändert einen Feuerlöscher mit gültigem Prüfdatum.
Wer nach Großbritannien einreist, benötigt seit etwas mehr als einem Jahr ähnlich wie in den USA eine elektronische Einreisegenehmigung – kurz ETA (Electronic Travel Authorisation), die er mitführen muss. Mittlerweile ist die nicht allein für Flugpassagiere bei der Einreise verpflichtend, sondern Zoll und Ordnungsbehörden kontrollieren mittlerweile auch Touristen, die mit Auto, Camper und Motorrad ins Land eingereist sind, ob eine entsprechende Genehmigung vorliegt. Diese kostet umgerechnet 23 Euro und kann per Smartphone-App oder das Portal www.gov.uk/eta beantragt werden.
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Die Autobahnmaut in Italien ist ein teures Vergnügen und verdoppelt mitunter die Benzin- oder Ladekosten für die Fahrt. Seit dem 1. Juni können Autofahrer einen Teil der Autobahnmaut zurückerhalten, wenn man wegen Baustellen erhebliche Zeit im Stau gestanden hat. Berechnet und beantragt wird die Erstattung über ein App. Aktuell gilt die mögliche Erstattung jedoch nur für Fahrzeuge mit italienischer Zulassung.
Die italienische Maut kann entweder mit einer Mautbox bezahlt werden, die man aber vorher bestellen muss. Mit der kann man dann durch die „Telepass”-Spuren fahren. Oder Sie bezahlen direkt an der Mautstation, das geht mit Kreditkarte oder bar. Wichtig: Wenn Sie die erste Mautstation passieren (in einer der Spuren mit Bezahl- / Münz-Symbol), müssen Sie das automatisch bereitgestellte Ticket aus dem Automaten ziehen und bei der nächsten Station dann wieder einstecken. Dann bezahlen sie die Maut.
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Auch die Maut in Österreich hat sich in den vergangenen Jahren immer weiter verteuert. Aktuell kann das sogenannte „Pickerl“ noch an Tankstellen und anderen Verkaufsstellen erworben und dann auf die Windschutzscheibe geklebt werden. Ab 2027 ist die österreichische Autobahnvignette nur noch digital zu erwerben. Doch Vorsicht: Es gibt aktuell zahlreiche Warnungen vor gefälschten Webseiten für den Vignettenkauf. Am besten erwirbt man diese daher direkt über den Autobahnbetreiber Asfinag. Die Online-Bestellung geht erfahrungsgemäß unkompliziert und schnell und es gibt diverse Bezahlmethoden zur Auswahl. Bestellt werden können:
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In Spanien sind die Autobahnen zum Glück kostenlos, doch es gibt neue Regeln. Bei Pannen und Unfällen reicht es für in Spanien zugelassene Fahrzeuge seit Januar 2026 nicht mehr aus, ein Warndreieck aufzustellen. Stattdessen ist wegen der besseren Sichtbarkeit der Gefahrenstelle bei Dämmerung oder Dunkelheit ein batteriebetriebenes gelbes Blinklicht vorgeschrieben. Wer im Urlaub einen spanischen Leihwagen fährt, sollte vor der Abfahrt kontrollieren, ob dieses Blinklicht an Bord ist. Wer mit dem eigenen Auto nach oder durch Spanien fährt, darf weiterhin das Warndreieck benutzen. Dieses muss in einem in Deutschland zugelassenen Pkw ohnehin an Bord sein. Das gelbe B16-Blinklicht sendet beim Einschalten automatisch ein anonymisiertes GPS-Signal des Pannen- oder Unfallorts, das in die Navigationssysteme anderer Verkehrsteilnehmer übertragen wird.
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Das Original zu diesem Beitrag "Bitte aufpassen!" stammt von press-inform.
Von Patrick Solberg
Brauchen wir einheitliche Verkehrsregeln in Europa?
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