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Drohnen der britischen Royal Navy wurden dabei erwischt, wie sie unbemerkt geheime „Heartbeat“-Signale an eine IP-Adresse in China sendeten

Дата публикации: 12-08-2026 12:36:00

Militärboote der britischen Royal Navy haben Daten nach China übertragen. Das Verteidigungsministerium kappte nach einem Sicherheitscheck die Verbindung.

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Militärboote der britischen Royal Navy haben Daten nach China übertragen. Das Verteidigungsministerium kappte nach einem Sicherheitscheck die Verbindung.

Britische Militärdrohnen haben Daten an eine IP-Adresse in China geschickt. Wie der „Telegraph“ berichtet, waren die betroffenen Überwachungskameras auf K3-Scout-Booten des britischen Herstellers Kraken Technology Group montiert. Die Royal Marines nutzen die unbemannten Boote seit März. Laut dem Bericht gehörten sie zu einer Flotte im Wert von 12 Millionen Pfund (etwa 14 Millionen Euro).

Kameras auf Militärdrohnen schickten Daten nach China

Bei der Prüfung entdeckte das Verteidigungsministerium eine Schwachstelle in einem Teilsystem der Boote. Nach Angaben des Ministeriums sendeten die Kameras sogenannte „Heartbeat-Kommunikation“. Solche Signale melden, dass ein Gerät online ist und funktioniert. Die Daten liefen an eine chinesische IP-Adresse.

Das Verteidigungsministerium kappte danach jede Internetverbindung der Kameras. Ein Sprecher sagte: „Eine routinemäßige Prüfung auf Cyber-Schwachstellen identifizierte ein Problem bei einem Teilsystem eines von der Royal Navy genutzten unbemannten Oberflächenfahrzeugs von Kraken.“ Nach einer gründlichen Untersuchung gebe es „keine Hinweise darauf, dass Daten oder Systeme des Ministeriums abgerufen, kompromittiert oder nach außen übertragen wurden“.

Kraken erklärte, einige Kameras eines Drittanbieters hätten „eine kleine Zahl von Bauteilen außerhalb des Vereinigten Königreichs“ enthalten. Nach einer vollständigen Prüfung mit der Royal Navy habe man alle möglichen Schwachstellen geschlossen.

Royal Marines nutzten Boote seit März

Die K3-Scout-Boote gehören zur Oberflächenflotte der Royal Navy. Eingesetzt werden sie unter anderem von den Küstenstreitkräften. Auch das US Special Operations Command beschaffte das System. Das Modell kann bis zu 600 Kilogramm Nutzlast tragen und 30 Tage am Stück fahren.

Laut dem „Telegraph“ liefen auf den Booten schon Vorbereitungen für mögliche britische Einsätze im Golf. Es habe sich um einen Baustein eines künftigen Pakets zur Sicherung der freien Schifffahrt in der Straße von Hormus gehandelt. Eine mit dem Vorgang vertraute Quelle sagte dem „Telegraph“: „Das ist ein massiver Fehler bei der Prüfung der Herkunft von Bauteilen, und wir haben das Vertrauen in die Plattform verloren.“

Zudem gab es die Sorge, dass sich die Drohnen in der Nähe sensibler Treffen hochrangiger Spezialkräfte bewegten. Laut dem Bericht blieben Kameras sogar aktiv, obwohl die Boote ausgeschaltet waren.

Eine Kamera ist auf einer Drohne vom Typ K3 Scout montiert.

Eine Kamera ist auf einer Drohne vom Typ K3 Scout montiert. picture alliance / ABBfoto
China-Debatte erreicht britische Beschaffung

Für das Marineprogramm ist das ein Rückschlag. Bei der Indienststellung hatte Vizeadmiral Paul Beattie von „einem wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer hybriden Marine“ gesprochen. Mit autonomer Technik wolle Großbritannien bei Innovation und Kampfkraft vorn bleiben.

Im Juni kündigte die Regierung 5 Milliarden Pfund (etwa 5,8 Milliarden Euro) für den Umbau der Streitkräfte mit Drohnentechnik an. Zugleich wirbt London für eine stärker britische Beschaffung. Der Vorfall ist für diese Linie ein herber Rückschlag, weil die Boote als britisches Produkt gelten, aber dennoch chinesische Bauteile enthielten.

Aus der Opposition kam sofort Kritik. Die konservative Sicherheitspolitikerin Alicia Kearns sagte: „Wenn wir nicht mit Sicherheit sagen können, was in unserem eigenen Militärgerät steckt, dann können wir auch nicht sagen, dass es uns gehört oder dass wir souverän sind.“

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Классификация: Армия и ОПК. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 11.55. Источник: rss.focus.de.