Der Iran-Krieg von US-Präsident Donald Trump führt zu einer drastischen Erschöpfung amerikanischer Waffenbestände. Militärexperten warnen vor weitreichenden globalen Sicherheitsrisiken durch den Munitionsmangel.
Der Iran-Krieg von US-Präsident Donald Trump führt zu einer drastischen Erschöpfung amerikanischer Waffenbestände. Militärexperten warnen vor weitreichenden globalen Sicherheitsrisiken durch den Munitionsmangel.
Der Mangel an Luftabwehrraketen gefährdet die US-Einsatzfähigkeit in Europa und Asien. Hochrangige Beamte warnten vor den Konsequenzen, doch Trump und seine Adiministration ignorierte dies. Wie die „New York Times“ berichtet, informierte Generalstabschef Dan Caine den US-Präsidenten vorab über die Risiken leerer Vorräte. Trump entschied sich dennoch für den Krieg, da er ein schnelles Ende erwartete.
Die Angriffe im Iran sowie die Verteidigung gegen Vergeltungsschläge verbrauchten tausende Raketen, deren Wiederbeschaffung wegen globaler Lieferketten Jahre dauert. Daher verzögern die USA Lieferungen an europäische und asiatische Partner. Das Pentagon verlegte zudem Kriegsschiffe und Luftabwehrsysteme in den Nahen Osten. Dies beeinträchtigt die Materialwartung und senkt die Truppenmoral, schreibt die „New York Times“ weiter.
Der Abzug von Waffen schürt Ängste vor neuen Konflikten. Experten befürchten, dass Russland mit Präsident Wladimir Putin und China mit Xi Jinping die Schwächung der USA ausnutzen könnten. Tom Karako vom Center for Strategic and International Studies bezeichnete den Munitionsschwund als „generationenübergreifende Vernichtung der Mittel zur konventionellen Abschreckung“. Die Wiederherstellung der Bestände wird dem Experten zufolge Jahre dauern.
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Das Weiße Haus weist Darstellungen einer Krise zurück. Regierungssprecherin Karoline Leavitt betonte, die USA besäßen „mehr als genug Feuerkraft, um jede vom Präsidenten angeordnete Operation zu jeder Zeit und an jedem Ort durchzuführen“. Analysten zufolge wird der Munitionsmangel die USA aber deutlich über die aktuelle Amtszeit hinaus beschäftigen.
Die Trump-Regierung versucht durch eine Zusammenarbeit mit Rüstungsunternehmen die Produktion zu beschleunigen und auszuweiten. Doch selbst damit könnte es mehr als zwei Jahre dauern, die über 1.500 verschossenen Patriot-Luftabwehrraketen wieder aufzufüllen. Der aktuelle Bestand der USA an diesen Raketen liegt bei weniger als 1.700, wie zwei Insider der „New York Times“ sagten.
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