Bei den Hamburger Cyclassics ist ein Teilnehmer des Jedermann-Rennens aufgrund eines medizinischen Notfalls gestürzt und später im Krankenhaus verstorben.
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Bei den Hamburger Cyclassics ist ein Teilnehmer des Jedermann-Rennens aufgrund eines medizinischen Notfalls gestürzt und später im Krankenhaus verstorben.
Hamburg - Tragödie bei den Hamburger Cyclassics: Am Sonntag ist ein 70-jähriger Teilnehmer des Radrennens in der Hansestadt gestürzt und später im Krankenhaus verstorben.
Bei den Hamburger Cyclassics ist ein Teilnehmer aufgrund eines medizinischen Notfalls gestürzt und später im Krankenhaus verstorben. © Gregor Fischer/dpa
Ein Sprecher des Lagedienstes der Polizei teilte gegenüber TAG24 mit, dass sich der Sturz gegen 8.30 Uhr auf der Holstenkampbrücke im Rahmen des Jedermann-Rennens der Amateure ereignet hatte.
Nach derzeitigen Erkenntnissen erlitt der Mann auf seinem Fahrrad einen medizinischen Notfall, woraufhin er auf den Asphalt stürzte. Er wurde noch reanimiert, starb jedoch später im Krankenhaus.
Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Erkrankung des Mannes für die Tragödie verantwortlich war. Der Sturz war demnach nicht die Ursache für dessen Tod, so der Sprecher.
Wie er auf Nachfrage bestätigte, waren keine anderen Teilnehmer des Radrennens in den Sturz involviert. Zur genauen Todesursache laufen Ermittlungen.
Der Franzose Paul Magnier (22, vorne) jubelt nach seinem Sieg bei den Hamburger Cyclassics. © Gregor Fischer/dpa
Der Todesfall überschattete auch das Rennen der Profis. An dessen Ende konnte sich der Franzose Paul Magnier (22) nach etwas mehr als 205 Kilometern über den Sieg freuen, den er erst auf der Zielgerade perfekt machte.
Hinter dem dreifachen Etappen-Sieger beim diesjährigen Giro d'Italia kamen der Niederländer Mike Teunissen (33) als Zweiter und der Neuseeländer Laurence Pithie (22) als Dritter ins Ziel. Der Deutsche Henri Uhlig (25) wurde Fünfter.
Gestartet war das Rennen wie schon im vergangenen Jahr im niedersächsischen Buxtehude, von wo sich die Radprofis Richtung Hamburg aufmachten und dabei unter anderem die Köhlbrandbrücke befuhren.
Die ganz großen Topstars wie der fünffache Tour-de-France-Sieger Tadej Pogacar (27) oder der Däne Jonas Vingegaard (29) waren in der Hansestadt nicht mit dabei. Der Mexikaner Isaac del Toro (22), Dritter der diesjährigen Tour de France, baute einen Sturz und kam deshalb erst als 43. ins Ziel.
Erstmeldung: 16.22 Uhr, aktualisiert: 18.55 Uhr
Titelfoto: Gregor Fischer/dpa
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