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Fan-Eklat nach Wechsel von Ex-HSV-Liebling zu Werder: Beide Vereine reagieren

Дата публикации: 16-08-2026 14:56:00

Ludovit Reis bekommt nach seinem Wechsel zu Werder Bremen von einigen HSV-Fans grenzüberschreitende Nachrichten. Es geht um Drohungen. Beide Vereine reagierten.

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Ludovit Reis bekommt nach seinem Wechsel zu Werder Bremen von einigen HSV-Fans grenzüberschreitende Nachrichten. Es geht um Drohungen. Beide Vereine reagierten.

Von Bastian Küsel-Kanbach

Hamburg/Bremen - Nach dem Wechsel von Ludovit Reis (26) zu Werder Bremen kochen die Emotionen hoch. Einige Fans des HSV ließen sich im Netz zu grenzüberschreitenden Hass-Nachrichten gegen den früheren Hamburger Liebling hinreißen.

Ludovit Reis (26) im Trikot von Werder Bremen - ein Bild, das bei einigen HSV-Fans für reichlich Wut sorgt. Ludovit Reis (26) im Trikot von Werder Bremen - ein Bild, das bei einigen HSV-Fans für reichlich Wut sorgt.  © IMAGO/DeFodi Images

Schaut man sich den Instagram-Kanal des Niederländers an, stechen einem die Kommentare unter den Postings mit Bezug zu seinem neuen Verein direkt ins Auge. So sind dort unter anderem Dinge wie "Schäm dich", "Du Judas" oder "Ratte" zu lesen.

Einige Rothosen-Anhänger gingen aber noch viel weiter und schickten dem ehemaligen Publikumsliebling sogar Drohungen - auch seine Freundin soll dem Vernehmen nach entsprechende Nachrichten bekommen haben.

Die Hetze nahm derartige Auswüchse an, dass sich sowohl der HSV als auch der SVW dazu veranlasst sahen, mit deutlichen Worten Stellung zu beziehen.

Offiziell: HSV verstärkt sich mit Acht-Millionen-Mann aus Marokko

So erklärte Hamburgs Sportdirektor Claus Costa (42): "Wir verstehen, dass ein Wechsel zum Rivalen bei vielen Fans starke Emotionen auslöst. Enttäuschung, Kritik und eben Emotionen gehören zum Fußball dazu. Was aber nicht dazugehört, sind Drohungen gegen Ludo oder seine Familie. Bei aller Rivalität sollten wir nicht vergessen, dass hinter jeder sportlichen Entscheidung ein Mensch steht."

Auch Werders Geschäftsführer Profifußball, Clemens Fritz (45), meldete sich zu Wort: "Bei aller Rivalität sollte es immer menschlich bleiben. Wir distanzieren uns komplett von Hetze. Kritik ist okay und kann auch angebracht sein. Aber wenn es unter die Gürtellinie geht, ist es eben nicht mehr angebracht."

Titelfoto: IMAGO/DeFodi Images

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