Welche Akku-Heckenschere schneidet am besten? Wir haben sechs Modelle auf Schnittbild, Akkulaufzeit und Handhabung getestet. Das Ergebnis überrascht: Der Testsieger ist nicht das teuerste Modell im Test!
Welche Akku-Heckenschere schneidet am besten? Wir haben sechs Modelle auf Schnittbild, Akkulaufzeit und Handhabung getestet. Das Ergebnis überrascht: Der Testsieger ist nicht das teuerste Modell im Test!
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Info: Bei Notengleichheit in der Bestenliste sortieren wir ab sofort nach unseren internen Testergebnissen, in denen wir auf drei Nachkommastellen genau rechnen.
Gemeinsam mit den Experten von COMPUTER BILD hat Felix Mildner, Redaktionsleiter von myHOMEBOOK, sechs aktuelle Akku-Heckenscheren der 18- und 20-Volt-Klasse auf den Prüfstand gestellt. Getestet wurde unter möglichst praxisnahen Bedingungen im Labor und im Garten. Das Fazit: Ein hoher Preis garantiert nicht automatisch bessere Ergebnisse. Dennoch konnte sich ein Modell besonders deutlich von der Konkurrenz absetzen und sich den Testsieg sichern.
Ein wichtiger Hinweis für Gartenbesitzer aber vorweg: Vom 1. März bis zum 30. September dürfen Hecken in Deutschland nicht stark zurückgeschnitten werden. Erlaubt sind in diesem Zeitraum lediglich vorsichtige Form- und Pflegeschnitte. Hintergrund ist der Schutz von Vögeln und anderen Tieren, die in Hecken und Sträuchern nisten. Werden dabei Nester beschädigt oder zerstört, drohen empfindliche Bußgelder.
Einhell
Arcurra 18/55
119,99 EUR
Die Einhell Arcurra 18/55 sicherte sich im Test den ersten Platz. Ausschlaggebend waren die überzeugende Schnittleistung, die gute Akkuausdauer und der hohe Bedienkomfort. Sowohl bei normalen als auch bei dichter gewachsenen Hecken lieferte das Gerät starke Ergebnisse und arbeitete selbst bei längeren Einsätzen konstant zuverlässig.
Mit ihrer 55 Zentimeter langen Klinge und bis zu 1.200 Schnitten pro Minute bringt die Akku-Heckenschere gute Voraussetzungen für regelmäßige Schneidarbeiten mit. Die lasergeschnittenen und diamantgeschliffenen Messer sorgen für präzise Schnitte und eine lange Lebensdauer. Im Praxis-Test hinterließ die Arcurra vor allem an mittelstarkem Gehölz ein sauberes und gleichmäßiges Schnittbild.
Auch bei der Handhabung konnte das Einhell-Modell überzeugen. Der schlanke Frontgriff ermöglicht verschiedene Griffpositionen und liegt angenehm in der Hand. Trotz des größeren 4-Ah-Akkus bleibt das Gewicht insgesamt gut beherrschbar. Vor dem ersten Einsatz ist allerdings etwas Montagearbeit nötig: Der Bügelgriff muss zunächst mit den beiliegenden Schrauben befestigt werden.
Bei den Laufzeittests zeigte die Arcurra ebenfalls eine solide Leistung. Schon mit dem kleineren Akku ließ sich eine Fläche von mehr als 20 Quadratmetern einer lichten Hecke bearbeiten. Mit dem stärkeren 4-Ah-Akku stieg die mögliche Fläche auf bis zu 51 Quadratmeter. Zum Lieferumfang gehört außerdem der sogenannte "Hedgeraker". Der auf dem Schwert montierbare Schnittgutsammler schiebt abgeschnittene Zweige von der Heckenoberseite und erleichtert so das Aufräumen nach dem Schnitt.
Unter dem Strich sicherte sich die Einhell Arcurra 18/55 dank ihres gelungenen Gesamtpakets den Testsieg. Für rund 120 Euro erhalten Hobbygärtner eine leistungsstarke Akku-Heckenschere, die Kraft, Präzision und Komfort überzeugend miteinander kombiniert.
Parkside
PHSA 20-Li - X 20 V
79,20 EUR
Wer möglichst wenig ausgeben möchte, erhält mit der Parkside PHSA 20-Li eine überraschend starke Alternative. Im Test überzeugte das Lidl-Modell mit ordentlicher Schnittleistung, einfacher Bedienung und einem attraktiven Preis. Zwar reicht sie nicht ganz an die Leistung des Testsiegers heran, für typische Arbeiten im heimischen Garten ist sie jedoch bestens gerüstet.
Bei normalen Pflegearbeiten hinterließ die Parkside einen positiven Eindruck. Die Kombination aus 20-Volt-Akku und lasergeschnittenen Messern sorgt für saubere und zügige Schnitte, solange die Äste nicht zu stark verholzt sind. Erst bei sehr dichtem Bewuchs stößt die Heckenschere an ihre Grenzen. Für kleinere und mittelgroße Hecken reicht die Leistung im Alltag aber problemlos aus.
Ein weiterer Vorteil ist das geringe Gewicht. Mit etwas mehr als 2 Kilogramm lässt sich die PHSA 20-Li angenehm führen und belastet die Arme auch bei längeren Einsätzen nur wenig. Gleichzeitig bleibt die Lautstärke auf einem unauffälligen Niveau. Die unkomplizierte Bedienung macht das Modell besonders für Einsteiger interessant.
Auch bei der Akkulaufzeit gibt es wenig zu beanstanden. Im Praxis-Test hielt der 2-Ah-Akku an einer normalen Hecke rund 30 Minuten durch. Mit dem größeren 4-Ah-Akku waren sogar bis zu 45 Minuten möglich. Für die üblichen Schneidarbeiten im eigenen Garten genügt das in den meisten Fällen. Wer größere Hecken besitzt, kann mit einem zusätzlichen Akku ohne lange Unterbrechungen weiterarbeiten.
Bei der Ausstattung konzentriert sich Parkside auf das Wesentliche. Akku, Ladegerät, Messerschutz und eine Sicherheits-Zweihandschaltung gehören zum Lieferumfang. Auf zusätzliche Extras verzichtet der Hersteller. Die Verarbeitung wirkt solide, wenn auch nicht ganz so hochwertig wie bei den teureren Konkurrenzmodellen. Trotzdem bietet die PHSA 20-Li ein stimmiges Gesamtpaket und gehört zu den interessantesten Geräten in ihrer Preisklasse.
Für unseren Vergleich hat die Redaktion sechs aktuelle Akku-Heckenscheren der 18- und 20-Volt-Klasse ausgewählt. Das Testfeld reicht von günstigen Einsteigermodellen inklusive Akku und Ladegerät für unter 100 Euro bis hin zu deutlich teureren Geräten im Bereich zwischen 150 und 250 Euro. Folgende Heckenscheren mussten sich im Test beweisen:
Wichtig beim Kauf: Akku und Ladegerät gehören nicht bei jedem Modell automatisch zum Lieferumfang. Deshalb lohnt sich vor dem Kauf ein genauer Blick auf die Ausstattung.
Für den Test konzentrierten wir uns bewusst auf Heckenscheren mit 18- beziehungsweise 20-Volt-Akkus und überprüften die Geräte sowohl mit kleineren Akkus (2 Ah) als auch mit größeren Akkus (4 Ah). Die Kapazität beeinflusst direkt die Laufzeit: Je höher der Ah-Wert, desto länger kann gearbeitet werden. Da die Stromspeicher vieler Hersteller auch mit anderen Geräten derselben Serie kompatibel sind, lohnt sich häufig der Aufbau eines einheitlichen Akku-Systems.
Alle Modelle mussten sich sowohl im Labor als auch unter realen Bedingungen im Garten beweisen. Für einen möglichst praxisnahen Vergleich testeten wir die Heckenscheren an einer künstlichen Testhecke sowie an echten Hecken. Dabei unterschieden wir zwischen lichten, normalen und dichten Heckenstrukturen. So ließ sich nachvollziehen, wie leistungsfähig die Geräte in unterschiedlichen Einsatzbereichen sind und welche Fläche pro Akkuladung tatsächlich bearbeitet werden kann.

Die künstliche Testhecke ermöglicht vergleichbare Messungen der Schnittleistung unter kontrollierten Bedingungen.
Foto: Michael Schmidt
Für die Laboruntersuchungen kam eine speziell aufgebaute künstliche Hecke zum Einsatz. Damit konnten die Tester die Belastung für alle Geräte exakt reproduzieren und die Schnittleistung unter vergleichbaren Bedingungen messen. Anschließend mussten die Akku-Heckenscheren im Praxis-Test an echten Hecken zeigen, wie sie sich im Alltag schlagen.
In den folgenden Kategorien haben wir die Geräte miteinander verglichen:
So entstand ein umfassendes Bild darüber, welche Heckenschere nicht nur auf dem Papier überzeugt, sondern auch im Garten die beste Unterstützung bietet.
Bei der Schnittleistung setzte sich die Einhell Arcurra 18/55 an die Spitze des Testfelds. Mit einer Schnittlänge von 55 Zentimetern und rund 1.200 gemessenen Schnitten pro Minute erledigte sie die Arbeit zügig und hinterließ ein sauberes Schnittbild. Besonders an mittelstarkem Gehölz zeigte das Gerät seine Stärken. Bei sehr dicht gewachsenen oder älteren Hecken war die Leistungsreserve allerdings etwas geringer.

Die Makita DUH523 sicherte sich im Vergleich einen Platz im Spitzenfeld der getesteten Akku-Heckenscheren.
Foto: Volkmar Otto
Die Makita DUH523 sicherte sich knapp dahinter einen Platz im Spitzenfeld. Im Test überzeugte sie vor allem mit präzisen Schnitten und einem gleichmäßigen Ergebnis. Ebenfalls stark präsentierte sich die Worx WG263E Nitro. Sie arbeitete mit rund 1.520 Schnitten pro Minute besonders schnell und bringt einen bürstenlosen Motor mit, der in dieser Preisklasse keine Selbstverständlichkeit ist. Im Gegenzug fiel sie im Vergleich etwas lauter aus.
Gut zu wissen: Bürstenlose Motoren gelten als besonders langlebig. Anders als klassische Elektromotoren kommen sie ohne Kohlebürsten aus, die sich im Laufe der Zeit abnutzen können.

Für die Bewertung von Schnittleistung und Arbeitsgeschwindigkeit mussten die Geräte zahlreiche Äste unter identischen Bedingungen schneiden.
Foto: Felix Mildner
Die Bosch UniversalHedgeCut 18V-55 punktete mit ruhigem Lauf und präzisen Schnitten. Bei dickeren Zweigen zeigte sie jedoch Schwächen. Im Praxis-Test kam es vergleichsweise häufig zu Blockaden, was den Arbeitsfluss spürbar beeinträchtigte.
Am unteren Ende der Wertung lagen die Parkside PHSA 20-Li und die Gardena EasyCut 40/18V P4A. Beide Geräte eignen sich vor allem für regelmäßige Pflege- und Formschnitte. Bei stärkerem Bewuchs geraten sie schneller an ihre Grenzen. Die Gardena hinterließ dafür insbesondere bei feinen Korrekturschnitten einen gleichmäßigen und sauberen Eindruck.

Hohe Arbeitsgeschwindigkeit und moderne Motorentechnik zählen zu den Stärken der Worx WG263E Nitro.
Foto: Volkmar Otto
Wie lange eine Akku-Heckenschere ohne Nachladen durchhält, spielt in der Praxis eine wichtige Rolle. Deshalb haben wir alle Geräte mit einem kleineren Akku (2 Ah) sowie einem größeren Akku (4 Ah) getestet und die erzielbaren Flächen für unterschiedliche Heckenarten ermittelt.

Im Labor überprüften die Tester Energieverbrauch und Ausdauer der eingesetzten Akkus.
Foto: COMPUTER BILD
Auf Basis der Messwerte berechneten die Tester die Reichweite bei dichter, normaler und lichter Hecke. Die Ergebnisse wurden bewusst in Quadratmetern angegeben. So lässt sich besser einschätzen, wie viel Hecke sich mit einer Akkuladung tatsächlich schneiden lässt.
Neben der Laufzeit standen auch Akku und Ladegerät im Fokus. Untersucht wurden unter anderem der Wirkungsgrad des Akkus sowie die Ladetechnik. Ein Teil der Messungen erfolgte direkt am Gerät, wodurch auch das Batterie-Management-System in die Bewertung einfließen konnte.
Bei der Einhell Arcurra 18/55 Power X-Change profitiert der Nutzer vom hauseigenen Akkusystem. Mit einem 2-Ah-Akku schaffte die Heckenschere im Test rund 6 Quadratmeter dichte, 7 Quadratmeter normale und 22 Quadratmeter lichte Hecke. Mit dem größeren 4-Ah-Akku erhöhte sich die Reichweite auf 18, 23 beziehungsweise 51 Quadratmeter.

Um die Reichweite besser vergleichen zu können, traten alle Modelle mit unterschiedlichen Akku-Größen an.
Foto: Michael Schmidt / Mathias Otten
Die Makita DUH523 überzeugte mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Gewicht und Ausdauer. Ausgestattet mit einem 4-Ah-Akku bearbeitete sie 22 Quadratmeter dichte, 33 Quadratmeter normale und 69 Quadratmeter lichte Hecke. Mit dem kleineren Akku lagen die Werte bei 11, 17 und 30 Quadratmetern.

Alle Testgeräte wurden mit Akkus unterschiedlicher Kapazität geprüft, um die Reichweite besser vergleichen zu können.
Foto: Volkmar Otto
Auch die Worx WG263E Nitro erzielte ordentliche Ergebnisse. Mit dem 2-Ah-Akku waren 9 Quadratmeter dichte, 12 Quadratmeter normale und 29 Quadratmeter lichte Hecke möglich. Verdoppelte Akkukapazität sorgte nahezu für eine Verdopplung der Reichweite auf 21, 28 und 75 Quadratmeter.
Die Parkside PHSA 20-Li zeigte ebenfalls, dass günstige Modelle nicht zwangsläufig kurze Laufzeiten haben müssen. Mit 2 Ah waren 8 Quadratmeter dichte, 13 Quadratmeter normale und 46 Quadratmeter lichte Hecke möglich. Mit dem größeren Akku steigerte sich die Reichweite auf 23, 42 und sogar 81 Quadratmeter.

Das gemeinsame Akkusystem macht Bosch- und Gardena-Geräte besonders flexibel im Alltag.
Foto: Volkmar Otto
Bei der Bosch UniversalHedgeCut 18V-55 standen vor allem Energieeffizienz und Akku-Kompatibilität im Vordergrund. Mit einem 2,5-Ah-Akku schaffte sie 23 Quadratmeter dichte, 40 Quadratmeter normale und 66 Quadratmeter lichte Hecke. Mit 4 Ah stiegen die Werte auf 35, 68 und 96 Quadratmeter.
Die Gardena EasyCut 40/18V P4A fühlte sich vor allem bei leichteren Pflegearbeiten wohl. Der 2-Ah-Akku reichte für 13 Quadratmeter dichte, 21 Quadratmeter normale und 28 Quadratmeter lichte Hecke. Mit 4 Ah waren Reichweiten von 19, 31 und 58 Quadratmetern möglich.
Neben der reinen Leistung spielt im Alltag vor allem die Handhabung eine entscheidende Rolle. Gewicht, Balance und Ergonomie beeinflussen schließlich, wie angenehm sich eine Heckenschere auch über längere Zeit nutzen lässt.

Im Praxis-Test mussten die Akku-Heckenscheren an einer echten Thujahecke zeigen, wie gut sie sich im Alltag bedienen lassen.
Foto: Volkmar Otto
Die Einhell Arcurra 18/55 überzeugte mit einer durchdachten Ergonomie. Der schmale Frontgriff ermöglicht verschiedene Griffpositionen und erleichtert präzises Arbeiten. Mit eingesetztem Akku wirkt das Gerät allerdings etwas kopflastig.

Der Stoßschutz an der Schwertspitze schützt Klinge und Material beim Arbeiten entlang von Mauern oder Zäunen.
Foto: Volkmar Otto
Die Makita DUH523 punktete vor allem mit ihrem ruhigen Laufverhalten. Dank geringer Vibrationen bleibt die Arbeit auch bei längeren Einsätzen angenehm. Ebenfalls positiv fiel die Bosch UniversalHedgeCut 18V-55 auf. Ihr niedriges Gewicht und die vergleichsweise leise Arbeitsweise erleichtern das Schneiden größerer Heckenabschnitte.
Leistungsstark zeigte sich die Worx WG263E Nitro, die allerdings hörbar lauter arbeitet als einige Konkurrenten. In dicht bebauten Wohngebieten oder besonders ruhigen Gärten kann das zum Nachteil werden.
Die Parkside PHSA 20-Li überzeugte durch ihr geringes Gewicht und die unkomplizierte Bedienung. Vor allem Einsteiger finden sich schnell zurecht. Bei längeren Arbeitseinsätzen macht sich jedoch bemerkbar, dass der Griff weniger aufwendig gestaltet ist als bei den höherpreisigen Geräten.
Die Gardena EasyCut 40/18V P4A war die leichteste Heckenschere im Testfeld. Dadurch eignet sie sich besonders für Nutzer, die ihre Hecke nur gelegentlich schneiden oder Wert auf ein möglichst handliches Gerät legen. Die Vibrationsdämpfung erfüllt ihren Zweck, erreicht jedoch nicht ganz das Niveau der besten Modelle.

Mit ihrem niedrigen Gewicht zählt die Gardena EasyCut 40/18V P4A zu den handlichsten Heckenscheren im Test.
Foto: Volkmar Otto
Zur Ausstattung zählen nicht nur Zubehör und Lieferumfang, sondern auch Faktoren wie Wartungsaufwand und Langlebigkeit. In diesem Bereich hinterließen die getesteten Heckenscheren unterschiedliche Eindrücke.
Die Einhell Arcurra 18/55 setzt auf ein robustes Metallgetriebe sowie lasergeschnittene Messer. Beides soll für eine lange Lebensdauer sorgen. Praktisch ist außerdem der mitgelieferte Schnittgutsammler, der abgeschnittene Zweige von der Heckenoberseite schiebt und so die anschließende Gartenarbeit erleichtern kann.

Der mitgelieferte Schnittgutsammler hilft dabei, abgeschnittene Zweige direkt von der Heckenoberseite zu entfernen.
Foto: Volkmar Otto
Die Makita DUH523 überzeugt mit einer hochwertigen Verarbeitung und einer wartungsfreundlichen Konstruktion. Reinigung und Messerpflege gelingen unkompliziert, was den Umgang im Alltag erleichtert. Auch die Bosch UniversalHedgeCut 18V-55 sammelt Pluspunkte durch ihre benutzerfreundliche Auslegung. Das Gerät verfügt über ein Schnellladegerät und liegt angenehm in der Hand. Gleichzeitig bleibt der Wartungsaufwand überschaubar.
Die Worx WG263E Nitro hinterließ ebenfalls einen soliden Eindruck. Das Gerät wirkt robust verarbeitet, zudem sind Ersatzteile vergleichsweise einfach erhältlich. Auch die Pflege gestaltet sich unkompliziert.
Die Parkside PHSA 20-Li konzentriert sich auf die grundlegenden Funktionen. Die Ausstattung fällt einfach aus, deckt aber die wichtigsten Anforderungen ab. Wer häufiger Messer wechseln oder Wartungsarbeiten durchführen möchte, muss etwas mehr Aufwand einplanen als bei einigen Konkurrenzmodellen.
Gardena profitiert vom herstellerübergreifenden "Power for All"-Akkusystem, das unter anderem auch mit zahlreichen Bosch-Geräten kompatibel ist. Hinzu kommen die solide Grundausstattung, verschiedene Schutzvorrichtungen und eine unkomplizierte Reinigung, die den Alltag erleichtern.

Die Makita DUH523 überzeugte im Test mit einer durchdachten Konstruktion und einfacher Handhabung.
Foto: Volkmar Otto
Beim Arbeiten mit Heckenscheren hat Sicherheit oberste Priorität. Deshalb wurden auch die Schutzfunktionen der einzelnen Geräte genauer betrachtet. Grundsätzlich erfüllen alle getesteten Modelle die aktuellen Sicherheitsstandards. Unterschiede zeigen sich allerdings bei den zusätzlichen Schutz- und Komfortfunktionen.

Neben einer sicheren Heckenschere gehören auch Handschuhe und Schutzbrille zur empfohlenen Schutzausrüstung.
Foto: Volkmar Otto
Die Einhell Arcurra 18/55 verfügt über eine zuverlässige Zweihandschaltung und eine stabile Messerabdeckung. Positiv fiel außerdem der Stoßschutz an der Schwertspitze auf. Er schützt Messer und Gerät, wenn versehentlich Mauern, Zäune oder Rasenkanten berührt werden.
Auch die Makita DUH523 legt großen Wert auf sicheres Arbeiten. Das Modell punktet mit einer vibrationsarmen Arbeitsweise und ausgewogen angeordneten Bedienelementen. Auf einen zusätzlichen Stoßschutz an der Schwertspitze verzichtet der Hersteller allerdings.
Bei der Bosch UniversalHedgeCut 18V-55 gehört ein automatisches Anti-Blockier-System zur Ausstattung. Im Praxis-Test konnte dieses jedoch nicht immer überzeugen. Vor allem in dichteren Hecken kam es vergleichsweise häufig zu Blockaden.
Die Worx WG263E Nitro bietet die grundlegenden Sicherheitsfunktionen, verzichtet aber auf zusätzliche Komfortlösungen. Ähnlich präsentiert sich die Parkside PHSA 20-Li, die alle wichtigen Sicherheitsanforderungen erfüllt, insgesamt jedoch etwas einfacher ausgestattet wirkt als die höherpreisigen Modelle.
Die Gardena EasyCut 40/18V P4A hinterließ auch in dieser Kategorie einen positiven Eindruck. Messer- und Stoßschutz erhöhen die Sicherheit beim Arbeiten und bieten Vorteile bei Schnitten entlang von Mauern, Zäunen oder anderen Hindernissen.
Wer eine ausgewogene Mischung aus Schnittleistung, Bedienkomfort und Akkuausdauer sucht, findet in der Einhell Arcurra 18/55 die überzeugendste Lösung im Test. Das Modell liefert starke Ergebnisse bei unterschiedlichen Heckenarten, arbeitet zuverlässig und bietet zudem ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.
Auch die Worx WG263E Nitro und die Parkside PHSA 20-Li konnten überzeugen. Während Worx mit hoher Schnittgeschwindigkeit und moderner Motorentechnik punktet, richtet sich Parkside vor allem an preisbewusste Hobbygärtner, die eine solide Heckenschere für den regelmäßigen Einsatz suchen.
Für kleinere Hecken und gelegentliche Pflegearbeiten bleibt die Gardena EasyCut 40/18V P4A eine interessante Wahl. Das geringe Gewicht und die einfache Handhabung sprechen vor allem Nutzer an, die Wert auf ein möglichst unkompliziertes Gerät legen.
Letztendlich hängt die richtige Wahl immer von den eigenen Anforderungen ab. Wer regelmäßig größere oder dichter gewachsene Hecken schneidet, profitiert meist von einem leistungsstärkeren Modell. Für den gelegentlichen Formschnitt im heimischen Garten reicht dagegen oft schon eine günstigere Akku-Heckenschere aus. Wichtig ist, dass Leistung, Akkulaufzeit und Handhabung zum jeweiligen Einsatzbereich passen.
Im Test belegte die Einhell Arcurra 18/55 den ersten Platz. Sie überzeugte mit starker Schnittleistung, guter Akkulaufzeit und hohem Bedienkomfort und lieferte sowohl an normalen als auch an dichteren Hecken überzeugende Ergebnisse.
Eine gute Akku-Heckenschere muss nicht teuer sein. Im Test kostete die Siegerin von Einhell rund 120 Euro, während der Preistipp Parkside PHSA 20-Li für unter 100 Euro bereits eine solide Leistung für die meisten Gartenarbeiten bietet.
Wichtige Kriterien sind Schnittleistung, Akkulaufzeit, Gewicht und Handhabung. Außerdem lohnt sich ein Blick auf den Lieferumfang, denn Akku und Ladegerät gehören nicht bei jedem Modell automatisch dazu. Wer bereits Akkugeräte eines Herstellers besitzt, profitiert häufig von kompatiblen Akkusystemen.
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