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Leopold Aschenbrenner: Jane Street verbrennt Milliarden mit Hedgefonds Situational Awareness

Дата публикации: 17-08-2026 09:56:00

Die US-Investmentfirma hatte einem Bericht zufolge Milliarden in den KI-Hedgefonds des deutschen Investors Leopold Aschenbrenner investiert – und sich bitter verkalkuliert. Ein Blick auf die Quartalszahlen verrät allerdings, dass sich Jane Street diesen Ausfall problemlos leisten kann.

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Eine solche Information behält das verschwiegene Unternehmen normalerweise für sich. Laut „FT“ habe Jane Street jedoch zuletzt seine Schuldenfinanzierung umgebaut – von öffentlich gehandelten Anleihen hin zu einem kleineren Kreis privater Kreditgeber. In diesem Zuge habe Jane Street den Verlust gegenüber den Gläubigern offenlegen müssen.

Zu den neuen Investoren soll demnach auch die Investmentgesellschaft Pimco zählen. Mit dem Schritt werde sich die Zahl der Parteien verringern, denen Jane Street künftig regelmäßig Finanzdaten offenlegen müsse, heißt es in der „FT“.

KI-Wunderkind Aschenbrenner hat sich verkalkuliert

Im Juli waren viele KI-Aktien nach einer monatelangen Rallye eingebrochen. Der Ausverkauf der KI-Werte traf auch mehrere KI-fokussierte Hedgefonds, darunter den Situational Awareness-Fonds des deutschen Investors Leopold Aschenbrenner (24).

Jane Street soll an dem Fonds als Investor beteiligt gewesen sein, laut „FT“ ein ungewöhnlicher Umstand, da die Investmentfirma normalerweise ausschließlich mit eigenem Kapital handelt. Als Indiz für die Nähe der Gesellschaften gelte, dass ein früherer Jane-Street-Mitarbeiter inzwischen bei Situational Awareness arbeite, zudem sei Mitgründer Robert Granieri (54) bei Aschenbrenners Hochzeit im Juli in Kalifornien gewesen.

Aschenbrenner setzte mit wenigen, stark kreditfinanzierten Wetten auf KI-Aktien, gleichzeitig auf fallende Kurse bei Softwareaktien. Als die Kurse im Juli kippten, musste er einen Großteil seiner Aktien in einer nächtlichen Rettungsaktion an den Citadel-CEO Ken Griffin (57) verramschen.

Jane Street mit größeren Trading-Gewinnen als Wall-Street-Banken

Der enorme Verlust ist ein seltener Rückschlag für Jane Street. Laut „FT“-Insidern hatten die Quartalszahlen des Trading-Spezialisten zuvor Rekorde gebrochen. Im ersten Quartal soll das Unternehmen den Kreisen zufolge 16,1 Milliarden Dollar Netto-Trading-Erlöse erzielt haben und somit deutlich mehr als vergleichbare Werte großer Wall-Street-Banken.

Im gesamten Jahr bis zum vergangenen Freitag habe Jane Street dem Juli-Verlust zum Trotz mehr als 40 Milliarden Dollar an Netto-Trading-Erlösen erzielt, sagte einer der Insider der „FT“. Das übersteige sogar das gesamte Ergebnis für 2025, in dem Jane Street nach eigenen Angaben ebenfalls Rekorderlöse von rund 40 Milliarden Dollar ausgewiesen hatte.

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Jane Street wurde 2000 von einer Gruppe um Granieri gegründet und handelt technologiegetrieben mit Aktien, Anleihen und ETFs. Inzwischen setzt die Firma auch stärker auf längerfristige Strategien und Beteiligungen, wie an Anthropic oder dem Rechenzentrumsbetreiber CoreWeave.

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