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Forschungsschwerpunkte stärken Zusammenarbeit

Дата публикации: 24-04-2026 10:36:39

Austausch unter KLS, KMS, KiNSIS und SECC mit Forschenden der CAU zu zukunftsweisenden Forschungsfeldern 

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Austausch unter KLS, KMS, KiNSIS und SECC mit Forschenden der CAU zu zukunftsweisenden Forschungsfeldern

Die vier Forschungsschwerpunkte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben in einem offenen Forum Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Karrierestufen zusammengebracht, um innovative, interdisziplinäre Themenfelder zu diskutieren und neue Kooperationen zu initiieren. Ziel war es, den Austausch zwischen den Bereichen zu stärken und das Forschungsprofil der Universität weiterzuentwickeln. 

Forschungsschwerpunkte als Innovationsmotoren der CAU

Im Marine Science Campus der CAU trafen sich in dieser Woche (23. April) Vertreterinnen und Vertreter aus allen Bereichen der Universität zum Kiel Priority Research Areas Forum 2026. Eingeladen hatten die vier CAU-Forschungsschwerpunkte Kiel Life Science (KLS), Kiel Marine Science (KMS), Kiel Nano, Surface & Interface Science (KiNSiS) sowie Societal, Environmental and Cultural Change (SECC). Im Mittelpunkt stand neben der stärkeren Vernetzung vor allem der Austausch zu neuen wissenschaftlichen Schnittstellen in zukunftsweisenden Forschungsfeldern.

„Unsere vier Forschungsschwerpunkte bilden die Innovationsmotoren der Universität und treiben kooperative Forschung voran“, sagt Professor Eckhard Quandt Vizepräsident für Forschung, wissenschaftliche Infrastruktur und Transfer. „Mit der Entwicklung neuer Initiativen mit den Kompetenzen und Expertisen aus mehreren Forschungsschwerpunkten werden wir unser Forschungsprofil in Bezug auf aktuelle, globale Herausforderungen langfristig schärfen – auch in Hinblick auf den aktuellen Antrag in der Exzellenzstrategie.“

Austausch zu innovativen Forschungsfeldern im Marine Science Campus

Ein inhaltlicher Fokus des offenen Forums lag auf innovativen Forschungsfeldern – hochaktuellen, wissenschaftlichen und gesellschaftliche Fragestellungen, die aus raschen technologischen, ökologischen und geopolitischen Veränderungen entstehen. Dazu zählen Themen wie Energiewende, Agrarsensorik, Küstensensorik, Frieden und Sicherheit, Medizintechnik sowie Evolutionsbiologie. KLS, KMS, KiNSIS und SECC arbeiten in diesen Bereichen bereits interdisziplinär. Im Rahmen eines World Cafés diskutierten die Teilnehmenden nun deren Weiterentwicklung sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit über einen einzelnen Forschungsschwerpunkt hinaus. Im Kontext der Exzellenzstrategie spielt dabei auch das Leitmotiv „Connecting Horizons“ eine Rolle, das insbesondere die Zusammenarbeit im Ostseeraum vertieft.

„Dass die Forschungsschwerpunkte gemeinsam den Austausch zwischen den Forschenden stärken und innovative Forschungsfelder adressieren, ist eine große Chance für unsere Universität,“ betont Professorin Catherine Cleophas, Vizepräsidentin für digitale Transformation, Gleichstellung und Diversität auf der Veranstaltung. „Besonders freue ich mich über die Beteiligung von Kolleginnen und Kollegen, die noch keinem Forschungsschwerpunkt angehören, sowie über die vielen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Qualifikationsphase. Ihr Beitrag ist für die Weiterentwicklung entscheidend.“

Einblicke in die aktuelle Entwicklung aus den Forschungsschwerpunkten

Die Sprecherinnen und Sprecher der vier Forschungsschwerpunkte gaben Einblicke in aktuelle Entwicklungen ihrer jeweiligen Bereiche und zeigten konkrete Anknüpfungspunkte an die diskutierten Themenfelder auf.

„An den Schnittstellen der Nanowissenschaften entstehen neue Anwendungsfelder für die Nanotechnologie. Ein Beispiel hierfür sind Sensoren, die in der medizinischen Diagnostik, in der Boden- oder in der Unterwassersensorik zum Einsatz kommen. Genau hier setzt das Forum an: Es verknüpft neue Entwicklungen eines Forschungsschwerpunkts gezielt mit Forschungsthemen der anderen Forschungsschwerpunkte“, sagt Professorin Maria Wächtler, Sprecherin des Forschungsschwerpunkts KiNSIS – Kiel Nano, Surface and Interface Science.

„Der Ostseeraum ist für uns weit mehr als ein Forschungsgebiet – er ist ein einzigartiger Erprobungsraum für die drängendsten Fragen des globalen Wandels. In KMS adressieren wir diese Herausforderungen umfassend. Wir entwickeln zum Beispiel eine neue Generation digitaler Küstensensorik, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen Meer, Land und Gesellschaft mit datengetriebenen Modellen und KI-gestützter Erdbeobachtung präzise zu erfassen. Die Perspektiven und Kompetenzen der anderen Forschungsschwerpunkte sind dabei für uns ein wichtiger Impulsgeber, um gemeinsam Antworten auf die gesellschaftliche Herausforderungen zu gestalten“, so Professor Sebastian Krastel, Direktor des Forschungsschwerpunktes Kiel Marine Science (KMS).

„Die Kieler Lebenswissenschaften arbeiten anhand einer gemeinsamen evolutionsbiologischen Perspektive an nachhaltigen Strategien zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen in Medizin, Umweltschutz und Landwirtschaft. Dazu ist eine disziplinenübergreifende Zusammenarbeit unverzichtbar, sowohl innerhalb der Universität im Zusammenspiel unserer vier Forschungsschwerpunkte, als auch im Rahmen externer Kooperationen, zum Beispiel mit unseren Nachbarländern rund um die Ostsee“, betont Professor Thomas Bosch, Sprecher des Forschungsschwerpunkts Kiel Life Science (KLS).

„Im Ostseeraum lassen sich aktuell, wie unter einem Brennglas, die großen Herausforderungen unserer Zeit beobachten – vom Klimawandel über Umweltprobleme bis hin zu neuen geopolitischen Spannungen. Für SECC ist er damit wie ein einzigartiges Reallabor. In SECC untersuchen wir, wie sich diese Entwicklungen auf Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft auswirken – von Veränderungen in Küsten- und Agrarlandschaften bis hin zu sozialen und wirtschaftlichen Dynamiken. Dabei verbinden wir natur-, agrar- sowie sozial- und geisteswissenschaftliche Perspektiven, um die komplexen Zusammenhänge in ihrer ganzen Breite zu erfassen. Besonders fruchtbar ist dabei der Austausch mit den anderen Forschungsschwerpunkten. Denn hierbei entstehen neue Perspektiven auf zentrale Zukunftsfragen. So bringen wir in der Agrar- und Küstensensorik unsere agrarwissenschaftliche Expertise zu Bodennutzung, Hydrologie und Küstennutzung ein und verknüpfen diese mit Analysen zu Nutzung, Regulierung und gesellschaftlicher Akzeptanz. Im Bereich Frieden und Sicherheit tragen wir dazu bei, Konfliktdynamiken im Ostseeraum besser zu verstehen und Wege zu mehr Stabilität und Resilienz aufzuzeigen“, so Professorin Sandra Spielvogel und Professor Carsten Schultz, Sprecherin und Sprecher von Societal, Environmental and Cultural Change (SECC).

Viele der diskutierten Ansätze fanden unmittelbare Anknüpfungspunkte in laufenden Forschungsprojekten an der CAU.

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Классификация: Наука. Схожих патентов: 0. Схожих новостей: 10. Тональность: 0. Информативность: 10. Источник: www.uni-kiel.de.