Im Jahr 2026 startete der Sommer mit Extremen: Noch nie hat der Deutsche Wetterdienst so lange am Stück vor Hitze gewarnt. Dabei verlief die Hitzewelle in weiten Teilen Deutschlands unterschiedlich: Während es vor allem im Westen und Süden durchgehend heiß war, war der Osten erst zum Ende der Hitzewelle stark betroffen. Das Ereignis erreichte dort mit einer Maximaltemperatur von 41,8 °C am 27. Juni in Möckern-Drewitz seinen Höhepunkt.
Im Jahr 2026 startete der Sommer mit Extremen: Noch nie hat der Deutsche Wetterdienst so lange am Stück vor Hitze gewarnt. Dabei verlief die Hitzewelle in weiten Teilen Deutschlands unterschiedlich: Während es vor allem im Westen und Süden durchgehend heiß war, war der Osten erst zum Ende der Hitzewelle stark betroffen. Das Ereignis erreichte dort mit einer Maximaltemperatur von 41,8 °C am 27. Juni in Möckern-Drewitz seinen Höhepunkt.
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Bereits im vergangenen Jahr hat der DWD eine Studie zu einer kurzen Hitzeperiode durchgeführt. Nur ein Jahr später ist nun eine deutlich längere und noch intensivere Hitzewelle aufgetreten. Nicht nur die Tagesmaximumwerte waren außergewöhnlich, auch in der Nacht kühlte die Luft vielerorts kaum ab. Zudem trat die Hitzewelle ungewöhnlich früh auf. Insgesamt wurden 6020 Todesfälle innerhalb von zwei Wochen durch das Robert-Koch-Institut der Hitze zugeschrieben (Zeitraum 25. Juni – 05. Juli 2026). Ziel der Attributionsstudie war es, zu untersuchen, wie stark dieses Extremereignis im Frühsommer durch den Klimawandel beeinflusst wurde.
Temperaturen statistisch unmöglich ohne Klimawandel
Die im Flächenmittel über Deutschland aufgetretenen Temperaturen waren für den Frühsommer außergewöhnlich hoch, vielerorts wurden Wiederkehrzeiten von 100 Jahren über-schritten. Das Ereignis ist in einem 1,3 °C kälteren Klima statistisch nicht möglich.
Der Anstieg der Intensität des Ereignisses im Vergleich zur Vergangenheit fiel in den einzelnen Regionen leicht unterschiedlich aus. Für die gesamte Bundesrepublik war der heißeste Tag der Hitzewelle 3,0 °C (1,3 bis 4,8 °C) wärmer als in einem vorindustriellen Klima. Über den Zeitraum einer gesamten Woche war es im Durchschnitt 3,2 °C (1,2 bis 4,9 °C) wärmer. Dabei zeigen erneut die Beobachtungen einen stärkeren Trend als die Klimamodelle. Dieser Anstieg der Intensität setzt sich auch in der Zukunft weiter fort.
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