Seit seiner Kindheit widert Fisch unseren Autor an. Allein beim Geruch wird ihm übel. Aber entgeht ihm da nicht was? Ein Psychologe hat Tipps, wie er sich dem Fisch annähern kann.
Seit ich mich erinnern kann, ekle ich mich vor Fisch. Bis auf ein paar Fischstäbchen in meiner Kindheit und einen kläglich gescheiterten Versuch vor zehn Jahren, eine Thunfischpizza zu probieren, habe ich noch nie Fisch gegessen. Das Fleisch kommt mir unappetitlich faserig vor, die Farbe gräulich und der Geruch streng. Selbst wenn mein Gegenüber Fisch auf dem Teller hat, schaudert es mich. Schon der Anflug eines fischigen Hauchs, der mir in die Nase steigt, kann mir den Appetit verderben.