„Hayden hat leider ihren Weg verloren, und ich wünschte, es wäre anders gelaufen“, sagte Lesley Vogel – und richtete den Blick auf Brian Hickerson.
Hayden Panettières Mutter Lesley Vogel hat sich am Dienstag erstmals zum Tod ihrer Tochter geäußert und dabei Panettières Freund, den Schauspieler Brian Hickerson, in den Mittelpunkt gerückt. „Diese Person in ihrem Leben, von der wir sie schon seit geraumer Zeit zu trennen versuchten, war bei ihr, als sie starb – und das war Brian Hickerson“,...
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Hayden Panettières Mutter Lesley Vogel hat sich am Dienstag erstmals zum Tod ihrer Tochter geäußert und dabei Panettières Freund, den Schauspieler Brian Hickerson, in den Mittelpunkt gerückt. „Diese Person in ihrem Leben, von der wir sie schon seit geraumer Zeit zu trennen versuchten, war bei ihr, als sie starb – und das war Brian Hickerson“, sagte sie gegenüber NBC News.
Hickerson und sein Bruder Zach sollen sich in dem Apartmentkomplex in Greenville, South Carolina, aufgehalten haben, wo Panettière einen Herzstillstand erlitt. Einem Polizeibericht zufolge, auf den NBC News Bezug nahm, sei Zach „sehr aufgewühlt“ gewesen, während Brian ruhig blieb, bis der Rettungsdienst den Tod der Schauspielerin feststellte. Im Verlauf des Einsatzes soll Brian eine „Tüte mit Medikamenten“ vorgelegt haben, die Panettière angeblich eingenommen hatte.
Die Todesursache wird noch vom Leichenbeschauer des Greenville County untersucht. Im Interview gab Vogel an, über die laufenden Ermittlungen kaum informiert zu sein.
Vogel über Hickersons Rolle„Es gibt eine lange Vorgeschichte, in der Brian Hayden immer wieder in ihren Problemen bestärkt hat – deshalb haben ihr Vater und ich uns schon lange Sorgen um ihn gemacht“, sagte Vogel gegenüber NBC News.
Panettière hatte nach einem Reha-Aufenthalt im Jahr 2018 eine Beziehung mit Hickerson begonnen. In ihrer kürzlich erschienenen Autobiografie „This Is Me: A Reckoning“ schrieb sie, dass Hickerson sie so schwer geschlagen habe, dass sie sich wochenlang nicht aus dem Haus getraut habe. Im darauffolgenden Jahr wurde er wegen Vorwürfen häuslicher Gewalt gegen eine unbekannte Person festgenommen. 2020 beantragte Panettière eine einstweilige Verfügung gegen Hickerson; ein Jahr später bekannte er sich im Rahmen eines Deals schuldig und wurde zu vier Jahren Bewährung verurteilt. In dem Buch schilderte Panettière außerdem Situationen, in denen sie und Hickerson nach ihrer Reha-Zeit gemeinsam tranken – was zu mutmaßlichen Gewaltvorfällen geführt habe.
Eine Obduktion am Montag ergab laut Behördenangaben „keine Anzeichen von Traumata, die zum Tod beigetragen haben könnten“.
„Hayden hat ihren Weg verloren“Vogel bestätigte, dass Hickerson und Panettière zum Zeitpunkt ihres Todes trotz anderslautender Berichte tatsächlich in einer Beziehung waren. Im Mai hatte Vogel gegenüber Page Six erklärt, den Kontakt zu ihrer Tochter abgebrochen zu haben. „Ich glaube, es wird sehr schwer, sich selbst treu zu bleiben – und ich glaube, Hayden hat leider ihren Weg verloren. Ich wünschte, es wäre anders gekommen“, sagte Vogel zu NBC News. „Ich wünschte, sie wäre sich selbst treu geblieben, denn sie hatte so viele außergewöhnliche Eigenschaften.“