Nach einer Einigung im Namensstreit wird die beliebte Brause auch in Österreich verkauft. Die Expansion ist nun offiziell beschlossen.
Das Cola-Mix-Getränk von der Firma Paulaner wird ab 2027 auch in Österreich in den Regalen stehen. Spezi und andere Spaßgetränke machen schon länger einen ordentlichen Teil des Umsatzes der Münchener Bierbrauerei aus. Laut Angaben der Firma machen alkoholfreie Getränke rund ein Drittel der Verkäufe aus. Die Leute suchen immer mehr nach alkoholfreien Alternativen, meint der Paulaner-CEO Jörg Biebernick.
Seit 2026 ist Paulaner mit Spezi im internationalen Markt und bietet das Getränk auch in der Schweiz, Spanien, Italien, Frankreich und Polen an. Jetzt darf Paulaner auch bald in Österreich Ihr Spaßgetränk unter dem Namen Spezi anbieten. Die Rechte für den Namen liegen in Österreich bei der Firma Almdudler. Diese ist in Deutschland ebenfalls erfolgreich mit ihren Getränken. Die zwei Anbieter haben sich geeinigt und jetzt steht der Expansion für 2027 nichts mehr im Wege. Laut der Firma Almdudler wird eine weitere starke Spezi-Marke dazu führen, dass ihre eigenen Produkte beliebter bei Konsumenten werden.

Vielleicht bald nicht nur in Deutschland beliebt? Die Paulaner Gruppe bietet ihre Spezi demnächst auch in Österreich an.© Paulaner Brauerei Gruppe | Achim Frank Schmidt
Obwohl Paulaner der größte Anbieter für Spezi in Deutschland ist, erhielten sie die Namensrechte dafür erst in den 70er-Jahren von der Augsburger Brauerei Riegele. Im Jahre 2022 forderte Riegele dann Geld für die weitere Benutzung des Namens Spezi. Die Brauerei wollte eine neue Lizenzvereinbarung abschließen und somit Geld dafür bekommen, dass Paulaner auch weiterhin unter diesem Namen verkaufen darf. Paulaner wehrte sich dagegen und wurde vor Gericht bestätigt. Sie durften weiterhin den Namen Spezi auf ihre Flaschen schreiben, so wie es in den 70ern abgemacht worden war.
Deutsche Unternehmen drängen verstärkt nach ÖsterreichPaulaner ist nicht die einzige Firma, die Österreich als ihren idealen Markt für ihre Produkte sieht. Da Österreich geografisch nah an Deutschland liegt und eine Sprache teilt, haben andere Firmen bereits ähnliche Expansionen vorgenommen. Die Berliner Kette Burgermeister hat ebenfalls geplant, ihre Marke nach Österreich zu erweitern. Noch für dieses Jahr sind in Wien bereits drei Standorte geplant und in den kommenden Jahren sollen mindestens 20 weitere entstehen.
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