Personalakten, Protokolle und Gesprächsnotizen führen zu 18 Verdachtsfällen aus mehreren Jahrzehnten. Viele Hinweise waren nur zwischen den Zeilen zu erkennen.
Frank Gartmann, Gudrun Winkels-Haupt und Margret Stobbe (v.l.) sind Teil des Teams, das im Kirchenkeis rund 16.500 Akten sichtete.
Foto: Achim Blazy (abz)Ratingen · Personalakten, Protokolle und Gesprächsnotizen führen zu 18 Verdachtsfällen aus mehreren Jahrzehnten. Viele Hinweise waren nur zwischen den Zeilen zu erkennen.
Mehr als ein Jahr lang hat sich ein fünfköpfiges Untersuchungsteam in den Akten der Kirchenkreise Düsseldorf-Mettmann und Niederberg vergraben. 16.500 Akten wurden systematisch nach Hinweisen auf sexualisierte Gewalt durchsucht. Jetzt liegt das Ergebnis auf dem Tisch.