Der Streit um Bugatti hat ein Ende: Porsche verkauft seine restlichen Anteile an einen Finanzinvestor, hinter dem die ägyptische Milliardärsfamilie Sawiris steht. Porsche-CEO Michael Leiters will sich lieber auf das Kerngeschäft konzentrieren.
Der Sportwagenbauer Porsche steigt komplett aus der Luxussportwagenschmiede Bugatti aus. Der Anteil von 45 Prozent an dem Gemeinschaftsunternehmen Bugatti Rimac geht an ein Konsortium unter Führung des Finanzinvestors HOF Capital, hinter dem die ägyptische Milliardärsfamilie Sawiris steht, wie Porsche und der Co-Investor BlueFive Capital aus Abu Dhabi am Freitag mitteilten. Ein Porsche-Sprecher sagte, zum Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Die Freigabe der Behörden stehe noch aus.
Nach Abschluss der Transaktion übernehme der kroatische Partner Rimac die Kontrolle über Bugatti Rimac und forme eine strategische Kooperation mit BlueFive Capital und HOF. Der kroatische Unternehmer Mate Rimac (38) werde neben HOF Capital der größte Gesellschafter der Gruppe werden, hieß es weiter. Mit Abschluss der Transaktion werde noch in diesem Jahr gerechnet.
Porsche-Chef Michael Leiters (54) sagte, mit dem Verkauf zeige sein Unternehmen, dass es sich auf das Kerngeschäft konzentrieren wolle. Porsche habe als Frühphaseninvestor einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung von Rimac zu einem etablierten Autobauer geleistet. Porsche und Rimac hatten Bugatti Rimac 2021 gegründet, um sogenannte Hypercars unter den gleichnamigen Marken herzustellen.
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