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Ecovacs Ultramarine P1 im Test: So gut schlägt sich der Preis-Leistungs-Sieger

Дата публикации: 12-08-2026 07:38:00

Muss ein guter Poolroboter wirklich über 1.000 Euro kosten? Der Ecovacs Ultramarine P1 zeigt im Test, dass auch ein deutlich günstigeres Modell für saubere Poolböden und Wände völlig ausreichen kann.

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Saug-Experte geht badenEcovacs Ultramarine P1 im Test: So gut schlägt sich der Preis-Leistungs-Sieger

Ecovacs Ultramarine P1 im Test: So gut schlägt sich der Preis-Leistungs-Sieger

Saugroboter-Hersteller können auch Poolroboter: Mit dem Ultramarine P1 bringt Ecovacs sein Navigations-Know-how ins Wasser und landet damit einen Preis-Leistungs-Treffer.

Foto: Christian Lohse / COMPUTER BILD

Muss ein guter Poolroboter wirklich über 1.000 Euro kosten? Der Ecovacs Ultramarine P1 zeigt im Test, dass auch ein deutlich günstigeres Modell für saubere Poolböden und Wände völlig ausreichen kann.

Testfazit

Testnote

2,4

gut

Der ECOVACS Ultramarine P1 überzeugt im Test mit gründlicher Reinigungsleistung und kurzer Reinigungsdauer von nur 30 Minuten. Die systematische Navigation arbeitet zuverlässig, der große Filterkorb mit vier Litern Volumen und Trennung nach Grob- und Feinschmutz ist praktisch. Einzige nennenswerte Schwäche: Eine optische KI-Sensorik fehlt. Die Note 2,4 geht für rund 472 Euro in Ordnung.

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Pro

  • Reinigt Boden und Wände in kurzer Zeit
  • Vier-Liter-Filterkorb mit großem Volumen

Kontra

  • Optische KI-Sensorik nicht vorhanden

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Muss ein guter Poolroboter wirklich mehr als 1.000 Euro kosten? Der Ecovacs Ultramarine P1 beweist im Test das Gegenteil. Der Hersteller ist bislang vor allem für

Saug- und Wischroboter

bekannt, bringt seine Navigationserfahrung nun aber erstmals ins Schwimmbecken. Statt mit spektakulären Extras oder High-End-Technik zu werben, konzentriert sich der Ultramarine P1 auf die Kernaufgabe: Poolboden und Wände zuverlässig reinigen.

Im COMPUTER BILD Poolroboter-Test tritt das Modell gegen 14 Konkurrenten an. Dabei zeigt sich schnell: Der Ecovacs sammelt zwar keine Bestnoten bei der Ausstattung, liefert aber genau dort ab, wo es zählt. Die Reinigung gelingt gründlich, die Navigation arbeitet strukturiert und die Bedienung bleibt angenehm einfach.

Der Preis liegt bei 447 Euro (Stand: August 2026). Damit positioniert sich der ECOVACS im unteren Preissegment und unterbietet Modelle wie den Aiper Scuba V3 (839 Euro) oder den Beatbot AquaSense 2 (1.099 Euro) deutlich.

Das Wichtigste in Kürze
  • Preis-Leistungs-Sieger: Der Ecovacs Ultramarine P1 bietet viel Reinigungsleistung für vergleichsweise wenig Geld und erreicht die Gesamtnote 2,4 ("gut").
  • Strukturierte Navigation: Statt wahllos durch den Pool zu fahren, reinigt der Roboter in systematischen Bahnen und deckt die Fläche gleichmäßig ab.
  • Gründliche Schmutzaufnahme: Blätter, Insekten und feine Ablagerungen sammelt das Modell im Test zuverlässig ein.
  • Großer Filterkorb: Vier Liter Filtervolumen bieten viel Platz für Schmutz und reduzieren die Wartungsintervalle.
  • Wenig Schnickschnack: Auf Oberflächenreinigung, Fernsteuerung und umfangreiche Kartenfunktionen verzichtet Ecovacs bewusst.

Design und Handhabung: Weniger Gewicht, mehr Alltagstauglichkeit

Beim ersten Herausheben fällt auf: Der Ultramarine P1 wirkt deutlich handlicher als viele Oberklasse-Modelle. Mit rund zehn Kilogramm Gewicht bleibt er angenehm transportabel und lässt sich auch nach der Reinigung bequem aus dem Wasser holen. Das Gehäuse macht einen hochwertigen Eindruck und zeigt im Test keine auffälligen Schwächen bei Verarbeitung oder Materialqualität.

Sportliche Raupenketten und ein aerodynamisches Gehäuse in Weiß-Blau prägen den Look des kabellosen Poolreinigers.

Sportliche Raupenketten und ein aerodynamisches Gehäuse in Weiß-Blau prägen den Look des kabellosen Poolreinigers.

Foto: COMPUTER BILD

Das Bedienkonzept bleibt bewusst simpel. Über eine Taste auf der Oberseite lassen sich die wichtigsten Reinigungsprogramme direkt starten. Ein Smartphone wird für die tägliche Nutzung nicht zwingend benötigt. LED-Anzeigen informieren über Betriebsstatus und Akkustand.

Navigation: Ecovacs nutzt sein Saugroboter-Know-how

Die größte Stärke des Ultramarine P1 ist seine Navigation. Das überrascht nicht: Schließlich gehört Ecovacs seit Jahren zu den bekanntesten Herstellern von Saug- und Wischrobotern.

Sensoren an der Oberseite helfen dem Gerät, Wände und Hindernisse im Becken präzise zu umfahren.

Sensoren an der Oberseite helfen dem Gerät, Wände und Hindernisse im Becken präzise zu umfahren.

Foto: COMPUTER BILD

Während viele günstige Poolroboter nach dem Zufallsprinzip arbeiten und erst nach mehreren Fahrten die komplette Fläche abdecken, nutzt der Ultramarine P1 eine systematische Routenplanung. Herzstück ist die SmartNavi-Technologie. Unterstützt durch Sensoren und eine integrierte Navigationseinheit analysiert der Roboter nach dem Absinken die Poolgeometrie und plant seine Reinigungsroute entsprechend. Statt chaotischer Fahrmanöver entstehen strukturierte Bahnen mit möglichst geringer Überlappung.

Im Test zeigt sich dieser Ansatz deutlich. Der Ultramarine P1 deckt die Fläche gleichmäßig ab und hinterlässt einen wesentlich kontrollierteren Eindruck als viele günstige Wettbewerber. Vor allem bei rechteckigen Standardpools kommt ihm die systematische Fahrweise zugute.

Technik unter dem Gehäuse

Anders als einige Premiummodelle mit Kameras oder Lasersensoren konzentriert sich Ecovacs auf eine vergleichsweise klassische Sensorik. Das reduziert die Kosten und sorgt gleichzeitig für eine robuste Navigation ohne komplexe Zusatztechnik.

Die Unterseite des Ultramarine P1 setzt auf funktionale mechanische und optische Sensoren.

Die Unterseite des Ultramarine P1 setzt auf funktionale mechanische und optische Sensoren.

Foto: COMPUTER BILD

Über IMU-Sensoren erkennt der Roboter Bewegungen, Neigungen und Richtungsänderungen. Dadurch kann das System auch unter Wasser nachvollziehen, welche Bereiche bereits gereinigt wurden. Gleichzeitig unterstützt die Elektronik beim Erkennen von Poolwänden und Übergängen zwischen Boden und Wand.

Praktisch: Der Roboter kann laut Hersteller Bodenabläufe oder kleinere Hindernisse bis zu einer Höhe von 5,5 Zentimetern überwinden.

Reinigungsleistung: Genau das, was die meisten Poolbesitzer brauchen

Anders als viele aktuelle Premium-Poolroboter versucht der Ecovacs Ultramarine P1 nicht, jede denkbare Aufgabe gleichzeitig zu übernehmen. Es gibt keine Wasserklärung, keine Oberflächenreinigung und keine aufwändigen Sonderprogramme für einzelne Poolbereiche. Stattdessen konzentriert sich Ecovacs auf die klassischen Kernaufgaben eines Poolroboters: Boden, Wände und Wasserlinie.

Im Praxistest funktioniert dieses Konzept gut. Blätter, Insekten, Sand und feine Ablagerungen nimmt der Roboter zuverlässig auf. Die Gesamtbewertung der Reinigung liegt im guten Bereich und bewegt sich auf einem Niveau, das für die meisten privaten Pools vollkommen ausreichend ist.

Der Ultramarine P1 fährt die Poolwände senkrecht hoch, um auch dort Algen und Schmutz zu entfernen.

Der Ultramarine P1 fährt die Poolwände senkrecht hoch, um auch dort Algen und Schmutz zu entfernen.

Foto: COMPUTER BILD

Der größte Unterschied zu den Spitzenmodellen zeigt sich weniger in der eigentlichen Reinigungsqualität, sondern vielmehr beim Funktionsumfang. Geräte wie der Beatbot AquaSense 2 Ultra oder der

Mova X10

reinigen zusätzlich die Wasseroberfläche oder übernehmen sogar Aufgaben zur Wasserklärung. Der Ecovacs verzichtet bewusst auf diese Extras und bleibt dadurch deutlich günstiger.

Filtersystem: Überraschend stark für die Preisklasse

Eine der größten Überraschungen steckt im Filterkorb. Ecovacs verbaut ein großes 4-Liter-System mit separater Filterung für Grob- und Feinschmutz. Dadurch werden sowohl größere Verunreinigungen als auch feine Schwebstoffe zuverlässig zurückgehalten.

Die zweistufigen Filterelemente trennen groben Schmutz wie Blätter zuverlässig von feinen Schwebstoffen.

Die zweistufigen Filterelemente trennen groben Schmutz wie Blätter zuverlässig von feinen Schwebstoffen.

Foto: COMPUTER BILD

Die Entnahme gelingt komfortabel über einen Toploader. Der Korb wird einfach nach oben herausgezogen und kann anschließend unkompliziert ausgespült werden. Im Alltag ist das deutlich angenehmer als bei Konstruktionen mit seitlicher oder unterer Entnahme.

App und Ausstattung: Alles Wichtige an Bord

Die App bietet die grundlegenden Funktionen wie Zeitpläne, Statusmeldungen und die Auswahl der Reinigungsprogramme. Die Kopplung funktioniert im Test unkompliziert. Erweiterte Funktionen wie Fernsteuerung oder umfangreiche Kartendarstellungen fehlen allerdings.

Die ECOVACS-App bietet Zugriff auf Modusauswahl, Zeitpläne und Geräteeinstellungen für den Ultramarine P1.

Die ECOVACS-App bietet Zugriff auf Modusauswahl, Zeitpläne und Geräteeinstellungen für den Ultramarine P1.

Foto: COMPUTER BILD

Akku: Genug Reserven für große Becken

Beim Akku setzt Ecovacs auf einen Lithium-Ionen-Akku mit mehreren Betriebsmodi. Im Alltag ist vor allem der Eco-Modus interessant. Hier steht nicht maximale Reinigungsleistung im Vordergrund, sondern eine besonders lange Laufzeit.

Laut Hersteller sind bis zu 180 Minuten beziehungsweise drei Stunden möglich. Damit soll der Poolroboter Flächen von bis zu 180 Quadratmetern reinigen können. Für die meisten privaten Pools bietet das ausreichend Reserven. Selbst bei größeren Becken bleibt nach einer vollständigen Reinigung meist noch genügend Akkukapazität übrig.

Im COMPUTER BILD Praxistest fiel zusätzlich auf, dass der Ultramarine P1 sehr effizient arbeitet. Die Bodenreinigung des Testpools erledigte der Roboter bereits nach rund 30 Minuten. Das spricht dafür, dass Ecovacs die Navigation gut auf den Energieverbrauch abgestimmt hat.

Fazit: Preis-Leistungs-Tipp für kleinere Budgets

Der Ecovacs Ultramarine P1 zeigt eindrucksvoll, dass ein guter Poolroboter keine vierstellige Investition sein muss. Er reinigt gründlich, navigiert strukturiert, arbeitet schnell und lässt sich einfach warten. Auf Luxusfunktionen verzichtet er zwar weitgehend, genau diese Entscheidung macht ihn aber interessant.

ECOVACS

Ultramarine P1

  • Reinigt Boden und Wände in kurzer Zeit
  • Vier-Liter-Filterkorb mit großem Volumen
  • Optische KI-Sensorik nicht vorhanden

389,00 EUR

Wer eine Oberflächenreinigung, aufwändige KI-Kartierung oder maximale App-Funktionen erwartet, muss deutlich mehr Geld ausgeben. Wer dagegen vor allem einen zuverlässigen Helfer für Boden und Wände sucht, bekommt mit dem Ecovacs Ultramarine P1 einen der stärksten Preis-Leistungs-Tipps im aktuellen Poolroboter-Test. Mit der Gesamtnote 2,4 ("gut") landet er verdient im oberen Mittelfeld und sichert sich die Auszeichnung als Preis-Leistungs-Sieger.

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