Seit August 2026 fahren Teslas Cybercabs auch durch New York. Eine offizielle Ankündigung dafür gab es bisher nicht. Anders als geplant haben die Robotaxis allerdings ein Lenkrad – hinter dem eine Person sitzt. Und das hat einen Grund.
Seit August 2026 fahren Teslas Cybercabs auch durch New York. Eine offizielle Ankündigung dafür gab es bisher nicht. Anders als geplant haben die Robotaxis allerdings ein Lenkrad – hinter dem eine Person sitzt. Und das hat einen Grund.
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Eigentlich sollen Teslas Cybercabs ohne Lenkrad und Strompedal auskommen. (Foto: Josiah True/Shutterstock)
Tesla bietet seine Cybercabs als autonom fahrende Robotaxiflotte mittlerweile in sechs Städten in den US-Bundesstaaten Texas und Florida an. Von New York ist offiziell nicht die Rede.
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Wie die lokale News-Plattform The Gothamist berichtet, sollen in den vergangenen Wochen mehrere Cybercabs in der US-Metropole gesichtet worden sein. Anders als ursprünglich gedacht und anders als in Texas und Florida haben die in New York fahrenden Cybercabs allerdings ein Lenkrad. Und hinter diesem sitzt eine Person, die jederzeit eingreifen können soll.
Wie die New Yorker Verkehrsbehörde bestätigt hat, testet Tesla ein „überwachtes“ („supervised“) System für autonomes Fahren. Wie viele Fahrzeuge in der Stadt unterwegs sind, ist nicht bekannt. Tesla hat eine entsprechende Anfrage unbeantwortet gelassen.
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Klar ist, dass in New York ein Robotaxidienst wie ihn Tesla mit seinen Cybercabs anbieten würde, also ohne eine Person hinter dem Steuer sowie ohne Lenkrad und Strompedal, gar nicht erlaubt wäre. Auch ein Betrieb autonomer Fahrzeuge für gewerbliche Taxidienste ist in der Taxi-Metropole verboten.
Die zuständige Taxi and Limousine Commission erklärte, dass sie die Einführung der Robotaxi-Technologie sehr ernst nehme und die Entwicklungen in anderen Städten genau beobachte. Besonders am Herzen läge der Kommission aber „die mögliche Auswirkung auf die Existenzgrundlage der 180.000 hart arbeitenden Fahrer:innen, die unsere Stadt in Bewegung halten“.
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Diesen Widerstand hatte zuvor schon Waymo zu spüren bekommen, der autonome Taxidienst des Google-Konzerns Alphabet. 2025 hatte Waymo die Erlaubnis bekommen, seinen Dienst sechs Monate lang zu testen. Auch hier musste aber eine Person hinter dem Steuer sitzen. Die Testphase ist mittlerweile ausgelaufen. Eine zunächst gewährte Erlaubnis zum Betrieb eines eingeschränkten Robotaxidienstes war aber Anfang 2026 wieder kassiert worden.
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Tesla soll sich laut dem zuständigen Department of Motor Vehicles bisher gar nicht um die Genehmigung eines entsprechenden autonomen Fahrtests mit seinen Cybercabs gekümmert haben. Wie Futurism schreibt, dürfte es dem E-Autohersteller bei seinem New-York-Ausflug vor allem darum gehen, Daten zu sammeln.