Max Verstappen nutzt die freie Zeit bis zum Großen Preis der Formel 1 in Aserbaidschan, um sich einer besonderen Herausforderung zu stellen.

Max Verstappen misst sich mit 100 Kartfahrern
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16. September 2026, 13:19

sport.de
Max Verstappen nutzt die freie Zeit bis zum Großen Preis der Formel 1 in Aserbaidschan, um sich einer besonderen Herausforderung zu stellen.
Gelingt es dem vierfachen Weltmeister Max Verstappen, auf der Traditionsstrecke in Silverstone nicht weniger als 100 Kartfahrerinnen und Kartfahrern aus aller Welt zu schlagen? Der Challenge "Max Verstappen vs. 100" stellt sich der Niederländer am Mittwochabend (ab 18 Uhr).
Das Konzept des Red-Bull-Events versetzt einen der weltbesten Rennfahrer überhaupt in eine ungewohnte Situation. Anstatt sich wie sonst mit einer Handvoll Konkurrenten an der Spitze zu messen, werden zwischen Verstappen und der Ziellinie 100 Fahrerinnen und Fahrer stehen.
Damit nicht genug: Verstappens Gegnerinnen und Gegner haben einen kleinen Vorteil und dürfen in der ersten Rennhälfte einmalig eine Abkürzung nutzen, wenn der Formel-1-Star näherkommt. Verstappens eigene Abkürzung wird erst nach der Hälfte von insgesamt 30 Runden "freigeschaltet". Wer überholt wurde, scheidet aus dem Rennen aus.
In Silverstone messen sich gleich mehrere bekannte Namen aus verschiedensten Sportarten mit dem Niederländer, darunter Ultraläufer Arda Saatci, Basketball-Coach Chris Matthews oder Deutschlands Zehnkampf-Superstar Leo Neugebauer.
Verstappens Rückkehr zu den Wurzeln: "Wird ziemlich hektisch"Für Verstappen geht es in Silverstone zurück zu den Wurzeln. Einst begann seine Motorsportkarriere im Go-Kart, ehe er als 16-Jähriger in den Formelsport wechselte. Mit 17 Jahren und drei Tagen wurde er schließlich zum jüngsten Fahrer, der an einem Formel-1-Wochenende zum Einsatz kam. In den folgenden Jahren knackte Verstappen zahlreiche Rekorde, wurde mit Red Bull insgesamt vier Mal Weltmeister.
"Im Kart lernst du alle Grundlagen: Starts, Verteidigen, Überholen", betonte Verstappen vor seiner Challenge: "Natürlich habe ich einen großen Teil meines Lebens mit Kartfahren verbracht, daher ist es immer schön, dorthin zurückzukehren."
Er weiß: "Das wird ziemlich hektisch – gegen 100 Leute anzutreten, wird sehr hart. Ich bin in den letzten Jahren natürlich nicht viel Go-Kart gefahren, wegen der Formel 1 und meiner GT-Rennen. Es macht immer Spaß, wieder mal dabei zu sein und eine gute Zeit zu haben."
Der Kurs in England wurde eigens für das Kart-Spektakel umgebaut. "Eine Strecke für 101 Fahrer gleichzeitig zu bauen, das gab es noch nie, das hat man noch nie gesehen", betonte Strecken-Designer David Terrien: "Das ist also sehr aufregend."
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