Die meiste Zeit beachtet man sie nicht, aber ab und an brauchen die Rauchmelder ein wenig Pflege. Wer nicht aufpasst, kann dabei aber einiges falsch machen. So geht es richtig.
Berlin · Die meiste Zeit beachtet man sie nicht, aber ab und an brauchen die Rauchmelder ein wenig Pflege. Wer nicht aufpasst, kann dabei aber einiges falsch machen. So geht es richtig.
03.09.2026 , 12:23 Uhr
Abstand halten: Damit der Rauchmelder richtig arbeiten kann, sollte auf genug Abstand zu Wänden und Möbeln geachtet werden.
Foto: Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmnRegelmäßig blinken und im Ernstfall laut warnen - mehr Aufgaben hat ein Rauchmelder nicht. Damit er das zuverlässig tun kann, braucht der Lebensretter an der Zimmerdecke ab und an ein wenig Hilfe. Diese drei Fehler sollte man dabei allerdings vermeiden.
Ja, der Staub muss runter, aber bitte vorsichtig. Am besten mit einem feuchten Tuch ohne Reinigungsmittel, rät das Forum Brandrauchprävention. Auf keinen Fall pusten. Dadurch könnte der Staub erst so richtig tief ins Gerät gedrückt werden und dort die Sensorik stören.
Auch der Staubsauger ist tabu: Es könnten sich Teile der Elektrik im Inneren lösen. Dann funktioniert das Gerät schlimmstenfalls einfach nicht mehr.
Beim Putzen darauf achten: Sind die Eintrittsöffnungen frei von Staub, Insektendreck und Schmutz?
Kein Piepton von der Decke, kein Problem? Weit gefehlt: Der Rauchmelder braucht Strom. Die meisten Modelle mit Wechselbatterien warnen zwar, wenn die Spannung nachlässt, darauf verlassen sollte man sich aber nicht. Also bitte nach Herstellerangaben regelmäßig die Funktion prüfen und die Batterien austauschen.
Bei Geräten mit fest verbauter Batterie muss nach Ablauf der Herstellerangaben ausgetauscht werden - auch wenn der Melder noch funktioniert. Nur so kann man sicherstellen, dass es im Brandfall auch piepst.
Spätestens alle zehn Jahre ist ohnehin ein neuer Melder fällig, raten Experten. In Raucherhaushalten lohnt sich ein noch häufigerer Austausch.
Rauchmelder brauchen Platz. Mindestens 50 Zentimeter zu allen Seiten, manche Modelle noch mehr. Baut man das Gerät mit hohen Schränken zu oder packt es an einen ungünstigen Platz hinter Raumtrennern oder großen Deckenbalken, kommt der Rauch nicht an - und kann dann auch nicht zum Auslösen des Deckenpiepsers führen.
© dpa-infocom, dpa:260903-930-626867/1
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