Die bittere Niederlage gegen Freiberg ist abgehakt. Am Samstag (14 Uhr) wartet auf den VfR Aalen die nächste große Prüfung. Es geht nach Offenbach.
Stand: 26.09.2026, 11:00 Uhr

Die bittere Niederlage gegen Freiberg ist abgehakt. Am Samstag (14 Uhr) wartet auf den VfR Aalen die nächste große Prüfung. Es geht nach Offenbach.
Aalen. Zehn Minuten haben gereicht, um aus einem starken Auftritt eine bittere Niederlage werden zu lassen. Der VfR Aalen führte gegen den SGV Heilbronn-Freiberg mit 2:0, am Ende stand ein 2:3. Viel Zeit, diesem Spiel hinterherzutrauern, bleibt den Schwarz-Weißen allerdings nicht. Denn die nächste Standortbestimmung hat es mindestens genauso in sich: Am Samstag (14 Uhr) gastiert der VfR beim Tabellenführer Kickers Offenbach.Trainer Beniamino Molinari hat aus der Partie gegen Freiberg trotz des Ergebnisses viel Positives mitgenommen. „Wir haben viele gute Dinge gesehen. Für unsere Entwicklung war es wichtig zu sehen, wo wir aktuell stehen“, sagt er. Gleichzeitig habe die Partie aber auch gezeigt, was gegen die Spitzenmannschaften der Regionalliga notwendig ist: „Du musst bis zur 90. Minute komplett konzentriert bleiben.“
Positive Erkenntnisse überwiegenEntsprechend fiel auch die Aufarbeitung aus. Die Enttäuschung über die verspielte Führung war da, gleichzeitig überwogen für Molinari die positiven Erkenntnisse. „Natürlich spricht man auch die Fehler oder die Sachen an, die nicht so gut gelaufen sind“, sagt der Trainer. Spätestens nach der Videoanalyse am Montag war Freiberg jedoch abgehakt. „Danach ging der Blick voll auf das nächste Spiel.“
Das Schwergewicht der LigaUnd dort wartet erneut ein echtes Schwergewicht. Kickers Offenbach führt die Tabelle nach acht Spieltagen mit 19 Punkten an. Sechs Partien hat der OFC gewonnen, lediglich einmal verloren. Besonders am Bieberer Berg präsentierten sich die Hessen bislang makellos: Alle vier Heimspiele wurden gewonnen. Dabei gelangen unter anderem ein 3:1 gegen den FSV Mainz 05 II und ein deutliches 4:0 gegen den 1. FC Kaiserslautern II. Insgesamt erzielte Offenbach bereits 19 Treffer und stellt damit eine der gefährlichsten Offensiven der Liga.Auch von der bislang einzigen Saisonniederlage ließ sich der Spitzenreiter nicht aus der Bahn werfen. Auf das 1:2 beim KSV Hessen Kassel folgte zuletzt ein 3:1 bei Eintracht Trier. Bereits zur Pause führte Offenbach dort mit zwei Toren. Es ist genau jene Konstanz, die den OFC nach acht Spieltagen an die Tabellenspitze gebracht hat.
So schätzt Molinari den Gegner ein„Ein Spitzenteam, ähnlich wie Freiberg“, sagt Molinari über den kommenden Gegner. Dass Offenbach ganz oben steht, überrascht ihn nicht. „Sie sind Tabellenführer und das auch zu Recht. Die Tabelle lügt nicht.“Vor allem die Stabilität des OFC beeindruckt den Aalener Trainer. Hinzu kommt eine Offensive, deren Gefahr sich nicht auf einzelne Akteure beschränkt. „Sie haben sehr viele verschiedene torgefährliche Spieler“, sagt Molinari. Eine weitere Qualität habe Offenbach bereits mehrfach gezeigt: „Sie geben bis zum Abpfiff alles, sind permanent mit dem Kopf im Spiel. Die schalten nicht ab.“
Konzentriert agierenGenau diese Konzentration wird auch der VfR benötigen. Verstecken wollen sich die Aalener beim Spitzenreiter allerdings keineswegs. An der grundsätzlichen Spielidee soll sich auch auf dem Bieberer Berg nichts ändern. „Ob wir beim Tabellenführer oder beim Tabellenletzten spielen, ob eine Profi- oder eine Amateurmannschaft kommt: Wir versuchen immer, unser Spiel auf den Platz zu bekommen“, sagt Molinari. Seine Mannschaft wolle selbst aktiv werden. „Wir versuchen immer, das Heft in die Hand zu nehmen. Das ist uns bisher in vielen Spielen sehr gut gelungen und das versuchen wir auch am Samstag.“ Personell zeichnet sich dabei Kontinuität ab. Derzeit kann der VfR-Trainer auf denselben Kader zurückgreifen wie gegen Freiberg. Zwei Trainingseinheiten standen allerdings noch aus.
Nach dem unglücklichen 2:3 wartet damit direkt die nächste Gelegenheit, sich mit einer Spitzenmannschaft zu messen. Diesmal sogar mit der Mannschaft, die derzeit über allen anderen in der Tabelle der Regionalliga Südwest steht.
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