Die Kurse von US-Staatsanleihen fallen weiter, die Renditen legen zu. Die Rendite der zehnjährigen US-Anleihe stieg im dritten Quartal so stark wie zuletzt 1994. Was das für die Märkte bedeutet.

Händler an der Wall Street: Für die Renditen am Anleihemarkt scheint es derzeit nur nach oben zu gehen. Foto: IMAGO/UPI Photo
New York, Düsseldorf. Die Renditen am US-Anleihemarkt sind im dritten Quartal so stark gestiegen wie seit 30 Jahren nicht mehr. Das zeigen Daten des britischen Finanzdienstes LSEG.
Für die marktbestimmende zehnjährige Staatsanleihe legte sie von Juli bis September um 0,87 Prozentpunkte zu – so stark wie zuletzt 1994. Allein im September zog die Rendite um mehr als 0,5 Prozentpunkte an. Am Donnerstag erreichte sie mit gut 5,3 Prozent den höchsten Stand seit 2002.
Da sich Kurse und Renditen gegenläufig bewegen, geht der Renditeanstieg mit einem Kursverfall einher. Analyst Jim Reid von der Deutschen Bank erklärt mit Blick auf die September-Performance: „Für festverzinsliche Wertpapiere war es somit ein katastrophaler Monat.“
Der Ausverkauf am Anleihemarkt beschränkt sich aber nicht auf die USA.
remind.me Jetziges Strom-/Gaspreistief nutzen, bevor die Preise wieder steigen
AnzeigeImmoScout Jetzt kostenlos den Wert deiner Immobilie ermitteln
AnzeigeIT BOLTWISE Fachmagazin in Deutschland mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und Robotik
AnzeigePresseportal Direkt hier lesen!
AnzeigeSTELLENMARKT Mit unserem Karriere-Portal den Traumjob finden
AnzeigeExpertentesten.de Produktvergleich - schnell zum besten Produkt