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Alfing-Neubau in Wasseralfingen: Wohin mit 15.000 Kubikmetern Erde?

Дата публикации: 26-09-2026 07:00:00

Lange Wege, große Mengen Erdaushub und eine Stadtkasse im Krankenstand: Der Spion hat allerhand Kurioses in Aalen entdeckt.

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Stand: 26.09.2026, 09:00 Uhr

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Lange Fußwege, wie die durch die Werkhallen bei der Maschinenfabrik Alfing in Wasseralfingen, ist FW-Stadtrat und pensionierte Lehrer Franz Fetzer anscheinend nicht gewohnt.

Lange Fußwege, wie die durch die Werkhallen bei der Maschinenfabrik Alfing in Wasseralfingen, ist FW-Stadtrat und pensionierte Lehrer Franz Fetzer anscheinend nicht gewohnt. © Peter Hageneder

Lange Wege, große Mengen Erdaushub und eine Stadtkasse im Krankenstand: Der Spion hat allerhand Kurioses in Aalen entdeckt.

Vor gut einer Woche musste der Spion eine Pressemitteilung der Stadt Aalen gleich zweimal lesen. "Mahnabteilung der Stadtkasse vorübergehend geschlossen", stand dort. Na, das kann ja was werden, wenn bei den klammen Kassen jetzt auch noch die Außenstände nicht eingetrieben werden, dachte er sich. Dann haben wir bald Verhältnisse wie vormals bei den Stadtwerken Aalen, die erst seit dem vergangenen Sommer strukturiert Außenstände eintreiben. Der Grund bei der Stadtkasse ist jedoch krankheitsbedingt. Zu erreichen ist sie nur per Mail (stadtkasse@aalen.de) unter Nennung der jeweiligen Mahnungsnummer im Betreff. Eine Bearbeitung wird mehrere Wochen dauern. Der Spion drückt die Daumen, dass die betreffenden Personen schnell wieder gesund werden – und die Stadt die Übersicht über die Außenstände behält. (cb)

Fetzers langer Weg zur Schmiede

Die Freude bei Stadtverwaltung und Gemeinderat ist kolossal: Die Maschinenfabrik Alfing hat einen Mega-Auftrag an Land gezogen und will in Wasseralfingen kräftig expandieren. Knapp 300 neue Arbeitsplätze könnten entstehen. In Zeiten von Stellenabbau wahrlich eine Nachricht, bei der auch der Spion gerne zweimal hinschaut.

Einer, der sich besonders freut, ist Freie-Wähler-Stadtrat und Wasseralfinger Urgestein Franz Fetzer. Beim Mafa-Betriebsfest nahm er das Werksgelände unter die Füße. Danach war er „fix und fertig“, erzählte er. Kein Wunder: Die Wege zu den Hallen seien schließlich weit. Da könne man sich schon fragen, ob die Beschäftigten in der Schmiede überhaupt noch frisch am Arbeitsplatz ankommen. Der Spion hat allerdings einen Verdacht: Als ehemaliger Lehrer ist Franz Fetzer lange Wege einfach nicht gewohnt. Vom Pult bis zur Tafel waren es schließlich selten mehrere Meter. (UW)

Wasseralfingen buddelt, Ebnat jubelt

Apropos Hallenneubau bei der Maschinenfabrik Alfing: Das wird ein ganz großes Ding. 150 Meter lang, 105 Meter breit. Der Spion sieht's schon vor sich, in der Größe von 2,2 Fußballfeldern. Dazu kommt noch ein 30 Meter tiefer überdachter Logistikhof. Kurz gesagt: Dafür fällt ordentlich Erdaushub an. Sehr ordentlich. CDU-Stadtrat Hans-Peter Stütz rechnet mit rund 15.000 Kubikmetern Aushub. Nur wohin damit?

Die Antwort kommt prompt aus Ebnat. Ortsvorsteher Uwe Grieser ließ in der Ausschusssitzung wissen: "Den Aushub nehmen wir sehr gerne für die Lärmschutzmauer bei unserem künftigen Wohngebiet Hölläcker." Der Spion meint: Erst wird in Wasseralfingen tief gebuddelt, dann in Ebnat hoch gestapelt. Das nennt man wohl arbeitsteilige Stadtentwicklung. (UW)

Wie Richters Fernweh schüren

Ursi und Bernhard Richter, Dekanin i. R. und Pfarrer i. R., sind im Ruhestand viel unterwegs. Im WhatsApp-Status gab es zuletzt Bären und Wale aus Kanada, davor Bilder aus Venedig, Armenien, Norwegen und China. Und sonntags "reisen" die beiden durch den Kirchenbezirk Ostalb: Fast jede Woche predigen sie in einer anderen Kirche – Foto im Status inklusive: „Da bin ich heute.“

Jetzt hat der Spion entdeckt: Die Richters sind nicht nur Reisende, sondern auch Reisebegleiter. Nach "Bonhoeffer" in diesem Jahr geht es vom 6. bis 13. April 2027 unter dem Motto „Land in Sicht“ in den Norden – mit Seemannsmission, Auswandererhaus, Klimahaus und Elbphilharmonie, aber auch mit Einblicken ins kirchliche Leben in Hamburg und auf Hallig Hooge. Das klingt nach einer Reise mit Aussicht. Der Spion freut sich schon auf die Bilder – und vielleicht auf den einen oder anderen Leuchtturm. (aki)

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