Mord: Der Graffiti-Schriftzug prangt in Großbuchstaben und Farbe seit wenigen Tagen in der Unterführung des Dormagener Bahnhofs. Die Stadt erklärt, warum der Tunnel nicht videoüberwacht wird – und warum aus ihrer Sicht der Bahnhof kein Ort der Unsicherheit ist.
01.10.2026 · 04:50 Uhr
Auf einer Fläche von mehreren Metern prangt „Mord“ in der Unterführung des Dormagener Bahnhofs in Horrem.
Foto: Luis KuminkaDormagen · Mord: Der Graffiti-Schriftzug prangt in Großbuchstaben und Farbe seit wenigen Tagen in der Unterführung des Dormagener Bahnhofs. Die Stadt erklärt, warum der Tunnel nicht videoüberwacht wird – und warum aus ihrer Sicht der Bahnhof kein Ort der Unsicherheit ist.
Mal wieder Dormagen. Mal wieder der Bahnhof. Mal wieder Vandalismus. In regelmäßigen Abständen macht der Dormagener Bahnhof in Horrem negative Schlagzeilen. Durch haufenweise Abfall in den Gleisbetten vermüllte Bahnsteige – und immer wieder Graffiti. Das neuste „Exemplar“ könnte Pendlern, Schülern und Touristen kaum prominenter ins Auge springen: In der Hauptunterführung, die wohl von den meisten Bahnfahrern genutzt wird, prangt seit wenigen Tagen an der Wand in weiß, schwarz und rot gesprayt ein „Mord“-Schriftzug – in Großbuchstaben. Wann das Graffiti in den Bahnhofsdurchgang gesprüht wurde, ist bislang nicht bekannt. In den sozialen Medien beschwerten sich Anfang der Woche erstmals Anwohner über das Graffiti.