Henning Baum ist zu Gast bei Ina Müller im Schellfischposten. Bei „Inas Nacht“ sieht sich der Schauspieler unter anderem mit wichtigen gesellschaftlichen Themen konfrontiert.
Henning Baum ist zu Gast bei Ina Müller im Schellfischposten. Bei „Inas Nacht“ sieht sich der Schauspieler unter anderem mit wichtigen gesellschaftlichen Themen konfrontiert.
An einer Stelle geht es um „wilde Sachen“, die Baum früher hin und wieder gesagt habe. Die Themen würden sich über die Zeit verändern, sagt er zu seiner Verteidigung. Doch das bringt die Moderatorin auf eine Frage.
Ina Müller meint: „Ich glaube, wir sind alle Feministen, weil wir wollen ja alle gleiches Recht für alle. Das beinhaltet das ja.“ Das bedeute aber auch, „alle müssen gleich bezahlt werden, Frauen und Männer“. Und dann schaltet sich Henning Baum ein: „Wer dagegen was sagen kann, der ist ja doof.“
,regionOfInterest=(1282,661)&hash=9095755f4993271b3683e62b0eb8611525e865a295b1f72bb29a1536a58e2d5a)
Aber Ina Müller geht noch einen Schritt weiter. Es gehöre auch dazu, Frauen in den Vorstand zu schicken, etwa durch eine Frauenquote. Was der Schauspieler davon halte, will sie wissen.
„Ich habe eine sehr starke Mutter gehabt“, beginnt Baum. Seine Mutter sei als 18-Jährige aus der DDR geflohen. Sie wollte Stewardess werden. In Frankfurt habe sie am Flughafen angefangen zu arbeiten und sei über Umwege ins Flugzeug gekommen.
„Die hat jede Herausforderung angenommen. Ich bin da von ihr geprägt worden“, so Henning Baum, der an anderer Stelle über Männlichkeit gesprochen hat, weiter. Seine Mutter sei überall hingekommen, wo sie hinwollte. Er habe sie mal nach ihrer Meinung zu der Frauenquote gefragt.
ANZEIGE
ANZEIGE
Baum erzählt weiter: „Es ist natürlich so, dass eine starke Frau schon ihre Ziele erreicht, aber wenn die Strukturen Frauen tatsächlich feindselig gegenüber ausgearbeitet sind, dann ist das unfair und ungerecht und das muss man bekämpfen.“
,regionOfInterest=(1418,920)&hash=2156783d5df9c89438d73983a4985b0661659549684aab916f751ac9ec0a2d0b)
Übrigens gibt es in Deutschland keine allgemeine Frauenquote. Allerdings schreibt der Gesetzgeber für bestimmte Unternehmen und Bereiche verbindliche Vorgaben für den Frauenanteil in Führungspositionen vor. So müssen Aufsichtsräte bestimmter börsennotierter und paritätisch mitbestimmter Unternehmen mindestens zu 30 Prozent mit Frauen besetzt sein.