Am Sonntag legte Oceane Michelon überraschend eine Startnummer an: Obwohl ihre Teilnahme an der zweiten Etappe der Savoie Biathlon Tour in La Feclaz zunächst nicht geplant war, entschied sich die Französin kurzfristig um. Nun hat sie ihre Beweggründe enthüllt.

Französischer Biathlon-Superstar: Oceane Michelon
Foto: © IMAGO/Gabor Baumgarten
01. September 2026, 16:01

sport.de
Am Sonntag legte Oceane Michelon überraschend eine Startnummer an: Obwohl ihre Teilnahme an der zweiten Etappe der Savoie Biathlon Tour in La Feclaz zunächst nicht geplant war, entschied sich die Französin kurzfristig um. Nun hat sie ihre Beweggründe enthüllt.
"Ich wollte teilnehmen, weil Cyril Burdet und ich der Meinung waren, dass dies eine hervorragende Gelegenheit für ein wirklich gutes, offizielles Training ist", verriet die Olympiasiegerin im Massenstart und in der Staffel im Gespräch mit dem "Nordic Magazine" und ergänzte: "Wie Jean-Paul Giachino immer zu sagen pflegte: Es gibt kein besseres Training als den Wettkampf!"
Obwohl sie die ersten Tage des Trainingslagers der französischen Nationalmannschaft in Bessans verpasst hatte, nutzte Michelon den Sprint in La Feclaz, um ihren Trainingszyklus für den August abzuschließen.
"Nach dem Blink-Festival hatte ich mir eine Auszeit genommen, da ich mich etwas müde fühlte. Dadurch hat sich mein Trainingsplan ein wenig verschoben", erklärte die 24-Jährige: "So konnte ich den Block mit einer tollen Einheit abschließen, bei der ich unter realen Wettkampfbedingungen trainieren konnte."
Biathlon-Trainingseinheit "unter Wettkampfbedingungen"Im Sprint zeigte Michelon am Schießstand eine starke Leistung. Mit neun von zehn Treffern sicherte sie sich souverän den Sieg. Die Skijägerin gewann mit einer Zeit von 19:54,8 Minuten und lag damit deutlich vor Fany Bertrand und Maela Correia.
"Es war wirklich toll, eine Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen - mit Startnummer und Konkurrenz - absolvieren zu können und dabei diesen speziellen Wettkampfcharakter zu nutzen", hob Michelon hervor: "Genau das war das Ziel dieses Rennens."
Zudem sei es eine "Gelegenheit gewesen, das gesamte Team des Savoie-Komitees wiederzutreffen. Dieses kleine Zeitfahren vor der eigenen Haustür bot uns die Möglichkeit, zusammenzuarbeiten. Es ist immer eine Freude! Die Veranstaltung war hervorragend organisiert, daher möchte ich mich dafür bedanken, dass ich daran teilnehmen durfte", beschloss die Französin.
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