Duisburg gewinnt gegen Havelse dramatisch in letzter Sekunde. Während Dietmar Hirsch den Pechvogel tröstet, hadert Samir Ferchichi mit dem Schiedsrichter.
Duisburg gewinnt gegen Havelse dramatisch in letzter Sekunde. Während Dietmar Hirsch den Pechvogel tröstet, hadert Samir Ferchichi mit dem Schiedsrichter.
Der MSV Duisburg hat in letzter Minute dank eines Slapstick-Eigentors gegen Havelse gewonnen. Für den entscheidenden Treffer sorgte Havelser Dennis Duah, der den Ball unglücklich ins eigene Tor abfälschte.
MSV-Coach Dietmar Hirsch zeigte nach dem Abpfiff Mitgefühl mit Dennis Duah:
„Dass er den Ball in der letzten Minute so abfälscht, dass er reingeht, tut halt weh, vor allem, wenn man so gut gespielt hat. Das war total dramatisch. Aber ich wollte ihn einfach trösten, weil er mir schon sehr leidtat.“
Mit der Leistung seiner Mannschaft war Hirsch dagegen überhaupt nicht zufrieden. Er kritisierte vor allem das Aufbauspiel und die fehlende Raumaufteilung:
„So viel quer, so viel zurück, so fehlerbehaftet. Wir haben überhaupt keine Räume besetzt.“
Besonders die Organisation im Mittelfeld bemängelte der MSV-Trainer deutlich:
„Wir konnten teilweise, wenn wir den Ball hatten, niemanden anspielen, weil wir im Mittelfeld eine katastrophale, wirklich katastrophale Aufteilung hatten.“
Trotz der schwachen Leistung konnte Hirsch dem späten Sieg etwas Positives abgewinnen:
„Das hat Nerven gekostet, das war anstrengend. Wir haben in der letzten Saison auch Last-Minute-Siege gehabt. Vielleicht brauchen wir das zumindest einmal in der Saison.“
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Havelser Coach Samir Ferchichi zeigte sich nach dem Spiel vor allem mit dem Schiedsrichter-Gespann unzufrieden.
Vor der Gelb-Roten Karte für Yannick Mausehund hatte Ferchichi nach eigener Wahrnehmung einen Ellbogentreffer eines Duisburger Spielers im Gesicht eines seiner Spieler gesehen.
Seine Kritik:
„Letztendlich werden die Dinge, so ehrlich muss ich sein, gegen den kleineren Verein gepfiffen.“
Ferchichi verwies dabei auch auf die Arbeit seiner Mannschaft:
„Wir arbeiten Woche für Woche sehr, sehr hart, damit wir diese Spiele so bestreiten können, wie wir sie bestreiten.“
Entsprechend groß war sein Ärger über die entscheidenden Szenen:
„Dann finde ich es sehr, sehr schade, dass Spiele durch die ein oder andere Situation so entschieden werden und wir in der letzten Minute so den Kürzeren ziehen.“